Rostock: Panzersuche geht weiter

Bereits im November letzten Jahres wurde bei Brückenarbeiten an einer Zufahrtsstraße in der Hansestadt der Turm eines ehemaligen T34 gefunden. Der Panzer rollte im Mai 1945 als erste sowjetische Einheit auf die Stadtgrenze zu und wurde von den letzten, noch nicht den „Heldentot“ gestorbenen, deutschen Soldaten abgeschossen.

Nachdem der Winter die Ausgrabungen in Rostock unterbrochen hatte, sollten heute nun Spezialisten des Munitionsrettungsdienstes den Panzer bergen, berichtet die Ostsee Zeitung in ihrer Online Ausgabe. Bis jetzt sind außer dem Turm die Gebeine von fünf Rotamrist_Innen gefunden worden, die während des Angriffes auf den Panzer ihr Leben verloren. Ihre Beisetzung soll nun in Rostock am ersten oder achten Mai stattfinden. Der erste Mai ist für Rostock von besonderer Bedeutung. 1945 wurde an diesem Tag die Stadt, in der unter anderem 1.400 Zwangsarbeiter_Innen für die Heinkelwerke schuften musste, von Einheiten der Roten Armee befreit. Der russische Staat, der Besitzansprüche auf die Überreste des Panzers erhebt, sei damit einverstanden, sagte Vladimir Kukin, Büroleiter für Kriegsgräbervorsorge und Gedenkarbeit der Russischen Botschaft Berlin gegenüber der OZ. Ob die Rotarmist_Innen – wie die anderen bei der Befreiung gefallenen sowjetischen Soldaten auch – am Puschkinplatz beerdigt werden, ist zur Zeit noch unklar.


Bild: Der Puschkinplatz in Rostock.


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