„Ehrenmord“ in Pasewalk

Immer wieder hört mensch in den Nachrichten von sogenannten „Ehrenmorden“ in vermeintlich türkischstämmigen Familien. Morde innerhalb der Familie gibt es nur – zumindest wenn mensch den bürgerlichen Mainstreammedien glaubt – bei den ach so rückständigen Muslimen.

In der Nacht zum Sonnabend passierte in Pasewalk eine ähnliche Tragödie. Ein 60 Jahre alter Mann wollte zunächst seine Frau und dann sich selbst mit einem Revolver erschießen. Mit drei Schüssen verletzte er seine 48 jährige Lebensgefährtin schwer. Anschließend tötete er sich selbst mit einem Kopfschuss. Warum der Mann sich und seine Frau umbringen wollte, ist noch nicht völlig geklärt.

Im selbsternannten „europäisch-christlichen Kulturkreis“ werden solche Geschehen als „Familiendramen“ bezeichnet. Dass sich jemand in der Springerpresse über den versuchten Mord in irgend einer Form künstlich entrüsten wird, wie es bei türkischstämmigen Familien der Fall gewesen wäre, ist fraglich. Die Frau wird zur Zeit in der Greifswalder Universitätsklinik ärztlich behandelt.


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