„nicht wählbar“ – Joachim Gauck kommt nach Schwerin

Kurz nach dem Rücktritt Wulffs vom Amt des Bundespräsidenten einigten sich die neoliberalen Parteien SPD, Grüne, CDU/CSU und FDP auf einen gemeinsamen neuen Bundespräsidentenkandidaten. Schon bei den letzten BuPrä-Wahlen schickten SPD und Grüne Joachim Gauck – den gebürtigen Rostocker und ehemaligen Beauftragten für die Stasi-Unterlagen – ins Rennen. Damals unterlag er Wulff, doch nach dessen Rücktritt scheint Gaucks Wahl besiegelt. Lediglich Beate Klarsfeld, die sich in der Vergangenheit einen Namen als Nazijägerin machte, wurde von der LINKEn als Gegenkandidatin aufgestellt.

Sich selbst bezeichnet Gauck gerne als „links, konservativ und liberal“ – und mit solchen wirren Aussagen kommt der Antikommunist an. Es wundert deshalb nicht, dass die Grünen-Fraktion im Landtag den ehemaligen Pfaffen für morgen nach Schwerin eingeladen hat, damit er sich vorstellen könne, wie es heißt. Torsten Koplin, Mitglied des Landtages für die LINKE, wollte die Einladung nicht kommentieren, teilte allerdings mit: „Aus Sicht linker Politik ist Herr Gauck nicht wählbar, dass zumindest steht außer Frage.“.

Ob der selbsternannte Bürgerrechtler Gauck am 18. März wirklich zum Präsidenten gewählt wird, bleibt abzuwarten. Einem Staat, der die juristische Nachfolge des Dritten Reiches angetreten hat, sollte sich eigentlich hüten, einen Mann an seine Spitze zu stellen, der Rassisten wie Thilo Sarrazin „Mut für sein Buch“ zuspricht.


2 Antworten auf „„nicht wählbar“ – Joachim Gauck kommt nach Schwerin“


  1. 1 Harald Holtz 05. März 2012 um 13:28 Uhr

    Nun, die „Grünen“ gibt es eigentlich nicht in M/V, sondern „die Kriegsbefürworter!“ im Jugoslavien- und Afganistankrieg! Ja, und da ist es nicht verwunderlich, dass sie auch zu den Gauck-Einlader gehören. Gruß – Harald

  2. 2 Yes we Klarsfeld 05. März 2012 um 14:50 Uhr

    Beate Klarsfeld bei der PdL vergangenen Sonnabend:

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=RxqQBN4Eop4

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