„Landwirte im Widerstand 1933-1945″ im Schweriner Schloss zu sehen

Der Widerstand von Landwirten gegen das Naziregime ist Thema des Rostocker Autors und früheren Landwirts Gerhard Fischer. Seine vor zwei Jahren erarbeitete Wanderausstellung hat Fischer auf 90 Porträts und Berichte von Männern und Frauen erweitert, wie er am 8. Mai zur Eröffnung der Ausstellung im Schweriner Schloss sagte. Die Ausstellung ist bis zum 18. Juli in Schwerin zu sehen.
Mit der Ausstellung erinnert Fischer an jene Bauern, Gutsbesitzer, Agrapolitiker und Agrarwissenschaftler, die sich im Widerstand gegen Hitler beteiligten und dabei ihr Leben riskierten. Zu der Schau, die bereits in mehreren Bundesländern zu sehen war, ist ein Begleitheft mit Porträts von 90 Persönlichkeiten aus zwölf Regionen erschienen. Der Eröffnung der Ausstellung in den Räumen der Linksfraktion folgte eine Podiumsdiskussion.
Gerhard Fischer wurde 1936 in Ostpreußen als Sohn eines Landwirtes geboren. Nach seiner Flucht fand er mit seiner Familie in Ribnitz-Damgarten eine neue Heimat, wo der Vater einen neubauernhof übernahm. Fischer studierte in Rostock Landwirtschaft und arbeitete in Volkeigenen Gütern und einem Saatzuchtbetrieb. Fischer will mit der Ausstellung an die Männer und Frauen des Widerstandes gegen das Nazi-Regime erinnern und vor der Verbreitung faschistischen Gedankengutes warnen. Seit 1966 erforscht er Biografien auf dem Lande und gibt den in der Geschichtsschreibung oft wenig betrachteten Bauern ein Gesicht.


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