Rostock: Veranstaltung „Licht ins Dunkel: Rechtsextreme Strukturen“ am 7. Juni

Unter dem Titel „Licht ins Dunkel: Rechtsextreme Strukturen …aufdecken, gesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten aufzeigen“ führt die Landtagsfraktion der Grünen MV am 7. Juni ab 19Uhr30 in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern eine Podiumsdiskusion durch.

Anwesend sein werden Wolfgang Wieland, MdB B’90/DIE GRÜNEN, Michael Seidel, Chefredakteur Nordkurier und Dr. Gudrun Heinrich, Universität Rostock. Die Moderation übernimmt Jürgen Suhr, Fraktionsvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN MV.

Wo findet das Ganze statt?
Heinrich-Böll-Stiftung MV Mühlenstrasse 9, 18055 Rostock

Im Einladungstext heißt es:

… Unfassbar, dass drei Menschen fast ein Jahrzehnt durch Deutschland ziehen und mindestens zehn Morde sowie Banküberfälle und Sprengstoffattentate begehen konnten, ohne dabei entdeckt zu werden. Bei der Verfolgung der rechten Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) hat der Staat fatal und entsetzlich versagt. Polizei- und Verfassungsschutzbehörden von Bund und Ländern haben die Aufklärung durch Kompetenzgerangel blockiert und einen rechtsextremen Hintergrund nicht ausreichend verfolgt.

Wieso das Wirken des NSU Staat und Gesellschaft so lange verborgen bleiben konnte, ermittelt
zurzeit ein Untersuchungsausschuss im Bundestag. Der Bundestagsabgeordnete Wolfgang Wieland (Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) berichtet über die bizarren Pannen bei den Ermittlungen gegen das Zwickauer-Trio, die der Untersuchungsausschuss ans Licht bringt. Ob auch Polizei und Verfassungsschutz in Mecklenburg-Vorpommern versagt haben, recherchiert Michael Seidel, Chefredakteur des Nordkuriers. Seit mehreren Jahren berichtet der Journalist investigativ über die rechte Szene vor Ort. Zurzeit klagt der Nordkurier gegen das Innenministerium auf Auskunft darüber, was dem Verfassungsschutz über die Aktivitäten der Zwickauer-Zelle bekannt war. Dr. Gudrun Heinrich von der Universität Rostock forscht und arbeitet zu Rechtsextremismus in Mecklenburg-Vorpommern. Sie wird aufzeigen, wie die Zivilgesellschaft sich stark gegen rechtes Gedankengut stellen und Neonazis wieder in die freiheitliche Demokratie eingliedern kann.´
NeofaschistInnen sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.


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