Archiv für Juni 2012

Schwerin: Soli-Kundgebung zum Prozess Ali Safinaou Toure gegen die BRD am 22.06.2012

Die Kampagne „Stop it! Alle Lager schließen!“ unterstützt den Aufruf von thevoice.forum zur Prozessbeobachtung und zur Kundgebung am 22. Juni 2012 ab 9°° Uhr in Schwerin.

Solidarität mit ALI SAFIANOU TOURE

Zehn Jahre Duldung, zehn Jahre Verweigerung des Flüchtlingsschutz, zehn
Jahre Qual

*GENUG IST GENUG!*

*ALI SAFIANOU TOURÉ gegen die Bundesrepublik Deutschland*

*Freitag, 22. Juni 2012 ab 9°° Uhr *

*Verwaltungsgericht Schwerin, Wismarsche Strasse 323 a, 19055 Schwerin*

Im Jahr 2002 kam Ali Safianou Touré nach Deutschland. Als politischer Aktivist musste er nach unmittelbarer Bedrohung durch das Eyadema-Regime aus Togo fliehen. Sein Asylantrag wurde 2004 abgelehnt. Im gleichen Jahr hatte die Kampagne der togoischen Flüchtlinge gegen die Diktatur in Togo und die deutsche Kollaboration mit dem Regime begonnen. Ungeachtet der Verweigerung des Asyls durch die deutschen Behörden war Ali Safianou
Touré einer der präsentesten Aktivisten in der Kampagne und bis heute entschlossener Gegner des Eyadema-Regimes. Als 2005 die Macht des verstorbenen Generals mittels blutiger Gewalt vom Sohn übernommen wurde, intensivierten die togoischen Flüchtlinge ihre Kampagne und versuchten Unterstützung für die in Togo vom Regime verfolgten Familien zu
organisieren. Ali Safianou Touré stammt aus Bafilo, einer kleinen Stadt im Norden, die besonders stark unter der Repression des Regimes zu leiden hatte.

Durch die fatale Politik Deutschlands — der Verweigerung des politischen Asyls — sah sich Ali Safianou Touré wie viele andere togoische Flüchtlinge der zweiten Verfolgung ausgesetzt — der Bedrohung durch die Abschiebung nach Togo, faktisch eine Auslieferung an den
Verfolgerstaat.

Wir erinnern an die Nacht und Nebel Aktion der mecklenburgischen Behörden gegen Alassane Moussbaou, der in der Krankenstation der JVA Bützow nachts aus seinem Bett geholt und unter Geheimhaltung nach Togo abgeschoben wurde. Alassane Moussbaou wurde bereits am Flughafen in Lomé bedroht. Er konnte sich nur durch seine umgehende Flucht nach Ghana retten. Mittlerweile hat das Regime in Togo geschafft, einen Teil der
Opposition einzukaufen und damit den Anschein der Überwindung der Diktaturzeit erweckt. Der Ausverkauf der Ressourcen und die Abgabe der nationalen Souveränität an Frankreich gehen heute genauso weiter, wie die hohe Arbeitslosigkeit, die extreme Armut, die sehr schlechte Gesundheitsversorgung sowie die Straffreiheit für die Mörder und Folterer des Regimes. Eine Opposition, die eine tatsächliche Überwindung des Regimes und Unabhängigkeit anstrebt, wird zur Zeit erfolgreich unterdrückt.

Ali Safianou Touré hat seine prinzipielle Haltung gegen Ungerechtigkeit nie aufgegeben. In Deutschland setzt er sich seit vielen Jahren gegen Menschenrechtsverletzungen ein und seine Solidarität und Selbstlosigkeit haben Flüchtlinge und Nicht-Flüchtlinge in ganz Deutschland kennen gelernt. Seit Sommer letzten Jahres wird seine Lebensgeschichte im Theaterstück „Asylmonologe“ vorgetragen. Bei zahlreichen Aufführungen hatte das Publikum Gelegenheit Ali Safianou Touré persönlich kennenzulernen. Viele fragten nach Möglichkeiten die Qualen des langjährigen ungesunden, unsicheren und erniedrigen Leben als geduldeter Flüchtling zu beenden.

Ali Safianou Toure ist körperlich schwer behindert – — eine Poliomyelitis hat ein Bein in einem stark unterentwickelten, deformierten Zustand gelassen. Als er Togo verließ, war es ihm noch möglich, ohne Gehhilfe zu laufen. Nach mehreren Stürzen — die erste Unterbringung war in dem abgelegenen Sammellager Tramm, was mittlerweile geschlossen ist — musste er an Krücken laufen.

Ab 2006 hat sich die gesundheitliche Situation stetig verschlechtert.
Heute kann er nur noch kurze Strecken mit Krücken zurücklegen, dabei muss er oft Pausen einlegen. ALI SAFIANOU TOURÉ hat seit Jahren mit starken Schmerzen zu kämpfen. Bluthochdruck und Schlafstörungen sind Folgen des langen Lebens in Sammelunterkünften, den beschränkten Sozialleistungen durch das Asylbewerberleistungsgesetz und des
ungesicherten Aufenthalts bzw. die Drohung der Abschiebung. Die Posttraumatische Belastungsstörungen sind massiv. Freunde laden ihn so oft wie möglich nach Hamburg ein und haben im letzten Jahr einen Elektro-Rollstuhl gekauft, um ihm mehr Mobilität zurückzugeben.

Das politische Asyl wurde irrsinniger Weise abgelehnt, seit Jahren wird über einen Aufenthalt aus gesundheitlichen/humanitären Gründen vom Landkreis Parchim nicht entschieden. Seit letztem Jahr ist ein Wiederaufgreifungsantrag beim Bundesamt anhängig. Nach Intervention der Bühne für Menschenrechte und des KARAWANE-Netzwerks beim Bundesamt wurde eine vorgezogenen Bearbeitung zugesagt — es ist erschreckend und inakzeptabel, dass Fälle von gravierender gesundheitlicher Beeinträchtigung jahrelang nicht bearbeitetet werden. Überraschend kommt nun die Ladung in dem Verfahren gegen den Landkreis Ludwigslust/Parchim, wo Ali Safianou Touré vor fünf Jahren den Antrag auf Aufenthalt aus humanitären Gründen stellte.

*Wir rufen Euch auf, zum Prozess zu kommen und Ali in Solidarität zur Seite zu stehen!*

*Wir rufen Euch auf, ein Zeichen zu setzen, dass ihm nicht nochmal das Recht auf einen sicheren Aufenthalt und auf den Beginn einer neuen Lebensplanung geraubt werden kann!*

*Wir werden nicht zulassen, dass die deutschen Behörden oder Gerichte sein Leben in Gefahr bringen!*

*Stoppt Abschiebungen — Abschaffung des deutschen Lagersystems*

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english version:

*Ten years suspension of deportation, ten years denial of refugee protection, ten years of agony *

*Enough is enough!*

*ALI SAFIANOU TOURÉ against the Federal Republic of Germany*

*Friday 22th of June 2012 from 9°° AM *

(short-term change of date is possible and will be immediately notified)

*Administrative Court Schwerin, Wismarsche Strasse 323 a, 19055 Schwerin*

In 2002 Ali Safianou Touré came to Germany. As a political activist he had to flee the immediate threat by Togos Eyadema-Regime. His application for asylum was rejected in 2004. The same year the campaign of the Togolese refugees against the dictatorship in Togo and its collaboration with Germany has begun. Notwithstanding the refusal of asylum by the German authorities Ali Safianou Touré was one of the most present activists in the campaign and still is a determined enemy of the Eyadema-Regime. When in 2005 the power of the late General was taken over by his son through bloody violence, the Togolese refugees
intensified their campaign and sought support for the families that were persecuted by the Togolese regime. Ali Safianou Touré is from Bafilou, a small town in the north of Togo which was hit hard by the regimes repression.

Foto: /Das 5. Lager als erzwungener Wohnort in 10 Jahren Deutschland liegt in Parchim/ M-V/

Due to Germanys disastrous policy – the denial of political asylum – like many Togolese refugees Ali Safianou Touré saw himself exposed to the second tracking – the threat of deportation to Togo, in effect a delivery to the country of persecution.

/Preisverleihung für „die Bühne für Menschenrechte“; v.l.r. Regisseur Michael Ruf, Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit, Ali Safinaou Touré/

We recall the hush-hush operation of the authorities of Mecklenburg against Alassane Moussbaou who was taken from his bed in the infirmary of Bützow prison and deported to Togo under secrecy. Alassane Moussbaou was threatened at the airport of Lomé already. He could save himself only be his immediate escape to Ghana. Meanwhile the regime in Togo
managed to bribe some of the opposition and thus gives the impression of overcoming the time of dictatorship. The sellout of resources and the delivery of national sovereignty to France are just now going on, like high employment, extreme poverty, the very poor health care and the impunity of the murderers and torturers of the regime. An opposition that seeks to overcome the regime and gain independence is being suppressed at this time successfully.

Ali Safianou Touré never abandoned his principles against unjust. In Germany he has stood up against human rights violations for many years and his solidarity and selflessness are known to refugees and non-refugees all over Germany. Since last summer his life story is
presented in the play „Asylmonologe“. In many performances the audience had the opportunity to get to know Ali Safianou Touré in person. Many asked for ways to end his agony of the long-unhealthy, unsafe and humiliating life as a refugee in acquiescence.

Ali Safianou Toure is physically heavily disabled – — Poliomyelitis has left his leg in a heavily underdeveloped and deformed state. When he left Togo, he was able to walk without walking aid. After several falls — he has to walk with crutches.

From 2006 on his health situation deteriorated steadily. Today, he can travel only short distances with crutches, but he often has to take a break. ALI SAFIANOU TOURÉ hast o suffer heavy pain for years. High blood pressure and sleeping disorders are consequences of long life in collective lagers, limited social benefits, the limited social welfare through the German social welfare Law for asylum seekers and the unsecured residence and the threat of deportation. Post-traumatic stress disorders are massive. Friends invite him to Hamburg as often as possible and have bought him an electric wheelchair to give him back more mobility.

Political asylum was rejected which is insane, for many years the decision on asylum for health/humanitarian reasons has not been taken in the council of the Parchim district. A revisiting request of the case at the Federal Office is pending since last year. After intervention of the stage for human rights and Caravane network at the Federal Office, a
early treatment oft his case was promised — it is shocking and unacceptable that cases of severe health impairment are not beeing treated for years. Surprisingly the summons came in the case against the Ludwigslust/Parchim district, where Ali Safianou Touré five years ago
presented the request to stay for humanitarian reasons.

*We call on you to come to the process and to stand aside Ali Toure Safinanou in solidarity. *

*We call upon you to put on a sign that not again a secure residence and the beginning of a new life plan shall be stolen from him.*

*We will not allow the german authorities or courts to bring his life in danger.*

*Stop the deportations – end the LAGER-System in Germany!*

Buchtipp: „Kaltes Land Gegen die Verrohung der Bundesrepublik.“

Eine Einschätzung von Rainer Thiel

Mein Freund Holdger Platta aus Niedersachsen und Professor Rudolph Bauer aus Bremen versammelten dreizehn Zeitzeugen: Hartz-IV-Betroffene, Analytiker und Widerständler. Der Ruf „Empört Euch!“ von Stephane Hessel aus Paris ist seit Jahren ihre Tat. So entstand ein Buch, das Ende Mai im Laika-Verlag (Hamburg) erschienen ist. Einem Geleitwort von Stephane Hessel folgen sechzehn Beiträge, von Berichten himmelschreiender Tatsachen und wissenschaftlicher Analyse bis hin zu Konzepten, auf dass wir Menschlichkeit gewinnen. Unter den Autoren sind Hartz-IV-Betroffene wie Birgit Kühr aus der Uckermark (Bundesland Brandenburg), Volker Wulle (Bad Camber) und Rüdiger Steinbeck (Wieda/Harz). Unter den Autoren sind auch Hochschul-Professoren wie Frigga Haug aus Hamburg, Christoph Butterwegge aus Köln, Rudolph Bauer und der Jesuitenpater Friedhelm Hengsbach. Auch ich bin einer der Autoren. Mein Beitrag heißt „Wie lange noch die Angst um Arbeitsplätze? Wir wollen frei von Angst sein“. Und ich zeige, wie es gehen kann. Der Beitrag von Bernholt steht unter der Überschrift „Eine andere Wirtschaft ist möglich. Skizzen zu einer Solidarischen Ökonomie“. (Bernholt war bescheiden: Man könnte schon von „Konzept“ sprechen.) Ich füge nur hinzu: Wir müssen die Angst überwinden. Und das ist möglich!!!

Das Buch aus dem Laika-Verlag (Hamburg) hat 252 Seiten und kostet 22,90 Euro. Es kann durch jede Buchhandlung beschafft werden. Bei allem Ernst des Inhalts – das Buch zu lesen macht Freude. Holdger Platta, der auch Autor von vier Beiträgen ist, hat den Stil geprägt. Er ist Germanist und Historiker, war 68er und ist bis heute, obwohl bereits im Rentneralter, als engagierter Journalist und Schriftsteller tätig.

Das Buch gibt es unter anderem beim Laika Versand für 22€90 zzgl. Versand zu erwerben.

Rostock: Veranstaltung „Anarcho-Bewegung in Russland”

Ein Anarcho aus Moskau wird über die Anarcho-Bewegung in Russland erzählen, über seien Erfolge und Misserfolge. Antti Rautiainen lebt seit 13 Jahren in Russland und nimmt dort an anarchistischen Aktionen teil, unteranderem bei der “Autonomen Aktion” und “ABC Moskau”. Seine Aufenthaltserlaubnis wurde ihm im März diesen Jahres entzogen, da er angeblich “aufgerufen hat, zum gewaltsamen Umsturz der verfassungsmäßigen Ordnung oder anderweitig die Sicherheit der Russischen Förderation und ihrer Bürger gefährdet”.

Die Infoveranstaltung wird in englisch sein, leider haben gibt es keine Übersetzung, aber wir können uns ja gegenseitig auf die Sprünge helfen. ;)

Zeit und Ort: diesen Freitag, den 22.06.2012 im Café Median. Zusätzlich zur Veranstaltung gibt es noch Solitrinken und eine Vokü!

Pünktlich 18Uhr gibts schmakko Vokü
18:30 beginnt die Infoveranstaltung mit anschließerder Diskussion

Aus Gründen der Zeitnot findet die Veranstaltung zur Abwechslung pünktlich statt!

Ihr seid herzlich eingeladen!

Greifswald: Studierendenvollversammlung am 26. Juni in der Mensa Am Schiesswall

Auch und gerade mit dem Bildungsminister Mathias Brodkorb in MV bessert sich die Lage im Bildungssektor keines wegs. In der einer Mail, die der Allgemeine Studierendenausschuss (Asta) der Universität Greifswald allen Studis schickte, heißt es:

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Greifswald lädt euch alle recht herzlich zu Vollversammlung der Studierendenschaft am 26. Juni 2012 ab 16 Uhr in der Mensa am Schießwall ein. Jeder Teilnehmer ist rede-, antrags- und stimmberechtigt. Nutzt diese Chance! Der Ausfall der Lehrveranstaltungen soll allen Studierende ermöglichen an der Vollversammlung teilzunehmen.

Eigene Anträge können bis zum 15.06.2012, 12 Uhr an hopo[ätt]asta-greifswald.de geschickt werden.

David Vössing hat dazu für den Webmoritz einen ausführlichen Bericht geschrieben, den ihr hier findet.

Mecklenburgische Seenplatte: „Erheblicher Sachschaden“ an NPD Büro

Die Kreisgebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern sollte Land und Kommunen ursprünglich viel Geld einsparen. Die Zusammenfassung aller Kreise zu fünf Großkreisen führte bis lang allerdings zu keinen nennenswerten Erfolgen im Bereich der Finanzpolitik.

Nach den ersten Kreistagswahlen für den neuen Großkreis Mecklenburgische Seenplatte im September 2011 konnte die neofaschistische NPD hier sogar eine Fraktion bilden und einmal mehr Steuergelder für ihre rassistische Politik einstreichen. Doch ein „Blitzkrieg“ ist die „Eroberung der Parlamente“ nicht gerade. Mehr schlecht als Recht versuchen sich die parlamentarischen Laien in der Kommunal- und Landepolitik. Und zu allen Schwierigkeiten organisieren engagierte Bürger_Innen immer wieder Proteste gegen die vermeintlich einzige „Oppositionspartei“.

Oft sprechen NPD Vertreter von „Volkszorn“, wenn ihre Kamerad_Innen Andersdenkende oder Angehörige von Minderheiten zusammenschlagen. Einen wahren Volkszorn bekam die NPD Kreistagsfraktion in der Seenplatte jedoch jüngst zu spüren. Einige Anwohner_Innen hatten den braunen Spuk offenbar endgültig satt und entschlossen sich kurzer Hand, ihrem Unmut Luft zu machen. Mit schwarzer Farbe attackierten Unbekannte das Büro der NPD-Fraktion und ließen die ohnehin schon trist aussehende Fassade noch etwas trister aussehen. Erst vor Kurzem war das neue Büro eröffnet worden. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Der NPD-Fraktionsvorsitzende Hannes Welchar äußerste sich gewohnt martialisch und trotzig unter anderem wie folgt: „Der neuerliche Zwischenfall dokumentiert die Bereitschaft linksextremer Idioten vor Gewaltexzessen nicht zurück zu schrecken.“ Von denen in Teilen der Seenplatte schon alltäglich gewordenen Angriffe selbsternannter „Nationaler Aktivisten“ auf Punks, vermeintliche Ausländer und Angehörige anderer Minderheiten sprach Welchar einmal mehr nicht.

Gestorben: Die „Unsterblichen“

Brandenburgs Innenminister Dietmar Woidke hat heute früh die „Widerstandsbewegung in Südbrandenburg“ offiziell verboten. Der Name klingt nach einer unscheinbaren rechtsradikalen Kameradschaft. Besser bekannt sein dürfte die Gruppe Vielen unter den Namen Spreelichter oder „die Unsterblichen“.

„Die Unsterblichen“ sind eine relativ junge, aber erfolgreiche Aktionsform der Neofaschist_Innen, die sich gerade bei jüngeren, aktionsorientierten Rechten in der Vergangenheit immer größerer Beliebtheit erfreute. Die Aktionsform ist so simpel, dass sie zum Nachmachen geradezu einlädt. Mit weißen Masken und schwarzer Kleidung ziehen meist mehrere dutzend Rechtsradikale mit Fackeln oder Ähnlichem durch die Städte – meist nur wenige Minuten, bis die Polizei eintrifft.

Auch in MV hat die Brandenburger Gruppe einige Nachahmer_Innen gefunden, großen Erfolg konnten sie hier im Nordosten damit allerdings nicht erringen.

Das Verbot ging einher mit mehreren Hausdurchsuchungen an denen etwa 200 Polizeibeamt_Innen teilnahmen. Weiter wurde der „Widerstandsbewegung“ das Vereinsrecht aberkannt, da Zweck und Tätigkeit des Vereins den Strafgesetzen zuwider laufe, heißt es in der entsprechenden Verbotsverfügung.

Die offizielle Pressemitteilung des Ministerium des Innern findet ihr hier.

Rostock: Veranstaltung „Erwin Strittmatter und die SS“ – Lesung und Gespräch“ im Peter-Weiß Haus

Das Buch mit dem Titel „Erwin Strittmatter und die SS“ und dem Rücktitel „Günter Grass und die Waffen-SS“, beinhaltet wichtige neue Erkenntnisse über Strittmatters Vergangenheit. Es beantwortet die Fragen: War Erwin Strittmatter in der SS und meldete sich Günter Grass freiwillig zur Waffen-SS? Dabei setzt sich der Autor Joachim Jahns auch mit Publikationen zur Militärbiografie des Volksschriftstellers Erwin Strittmatter („Der Wundertäter“, „Der Laden“) auseinander, die umstritten sind.

Joachim Jahns, geboren 1955 in Querfurt, veröffentlichte als Verleger des Dingsda-Verlages seit 1990 Bücher von Louise von François, Anneliese Probst, Sahra Wagenknecht, Lisl Urban, Gerhard Zwerenz, Rudolf Scholz, Hermann Größler, Reinhold Andert und Günter Behm-Blancke. Ab 2007 recherchierte er zur Geschichte des Warschauer Ghettos, um einer gerichtlichen Klage eines ehemaligen SS-Hauptsturmführers zu widerstehen. Durch seine umfangreichen Nachforschungen trug er dazu bei, dass es nicht zum Verbot der Autobiografie „Ein ganz gewöhnliches Leben“ von Lisl Urban kam.

Details zur Veranstaltung:
Wann? 05.07.2012 um 20:00 Uhr, ab 19:00 Uhr Vokü
Wo? im Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21
Warum?Anlässlich des 100. Geburtstages von Erwin Strittmatter am 14. August 2012
Wer? Moderation: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Institut für Germanistik/Universität Rostock, Literaturhaus Rostock und Soziale Bildung e.V.

Null Problemo? Die Wochenend-Umtriebe eines mecklenburgischen NPD-Politikers in Berlin

Seit Berliner Neonazis auf einer Website eine Liste mit linken Örtlichkeiten veröffentlicht haben, kam es immer wieder zu Angriffen auf Häuser auf dieser Liste. Während dieser Angriffe wurden verschiedenste Sachbeschädigungen begangen, die von einfachen Schmierereien bis zum Anzünden eines Kindergartens reichten. Auch am Wochenende kam es im ganzen Berliner Stadtgebiet wieder zu solchen Taten. Im Stadtteil Köpenick besprühten Neonazis das “Haus der Jugend Köpenick” (HdJK). Nachdem Parolen an die Außenwand geschmiert wurden und ein Böller am Haus explodierte, ergriffen die Rechten die Flucht. Beim Überklettern eines Zauns verlor dabei einer der Neonazis sein Portemonnaie. Darin wiederum befand sich ein Ausweis des Täters. Und bei diesem handelt es sich Presseberichten zufolge um niemand anderen als den mecklenburgischen NPD-Politiker und JN-Aktivisten Alf Börm aus Wismar. Törrö! (helle Jacke)

Übernommen von www.kombinat-fortschritt.com nach einer CC Lizenz.

Rostock: Sachbeschädigungen am Gesundheitsamt und der Ausländerbehörde

Die Kampagne „Stop it! Rassismus bekämpfen, alle Lager abschaffen“ weist die Unterstellungen zurück, mit der Sachbeschädigung am Gesundheitsamt und der Brandstiftung an der Rostocker Ausländerbehörde in Zusammenhang zu stehen.
In einer Pressemitteilung der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern, Berichten der Ostsee-Zeitung und einem Bericht des NDR 1 Radio MV werde zwischen diesen Sachbeschädigungen und der Kampagne, sowie der von ihnen initiierten Solidaritätskundgebung für Ali Reza Samadi, die am 14.06.2012 vor dem Rostocker Gesundheitsamt stattfand, ein ungerechtgertigter und unhaltbarer Zusammenhang suggeriert, so die Pressesprecherin der Kampagne, Kim Ayalan.
Auf der Kundgebung am 14.6.2012, die von mehreren Initiativen und Parteien unterstützt wurde, wurde gegen die Abschiebung von Ali Reza Samadi protestiert, seine unverzügliche Rückkehr nach Deutschland und die Aufklärung seiner fahrlässigen Abschiebung gefordert. Ali Reza Samadi wurde in der Nacht vom 6. zum 7. Juni 2012 aus dem Rostocker Flüchtlingslager nach dem Dublin-II-Verfahren trotz ärztlich attestierter Reiseunfähigkeit und Suizidalität nach Norwegen abgeschoben. Das Gesundheitsamt Rostock ist nach unserem derzeitigen Kenntnisstand für diese Abschiebung im Wesentlichen mitverantwortlich.

Auf der Kundgebung, die ordnungsgemäß angemeldet war, wurde zu keinerlei Sachbeschädigungen oder ähnlichem aufgerufen. Offensichtlich gibt es Menschen, die in Anbetracht der menschenverachtenden Politik andersartige Mittel des Protests wählen. Die Kampagne praktiziert aber indes bewusst einen anderen Umgang bei der Unterstützung der Bedürfnisse von Flüchtlingen.
Wir sehen in diesen haltlosen Verdächtigungen eine Kriminalisierung unseres Protests gegen die menschenunwürdige Asylpolitik.

Erfolgreiche Kundgebung: 140 protestierten gegen die fahrlässige Abschiebung von Ali Reza Samadi

Pressemitteilung der Kampagne „Stop it! Alle Lager schließen!“ vom 15.06.2012

Am gestrigen Donnerstag versammelten sich etwa 140 Menschen vor dem Rostocker Gesundheitsamt, um gegen die Abschiebung von Ali Reza Samadi zu protestieren und seine unverzügliche Rückführung nach Deutschland zu fordern. Er wurde in der Nacht vom 6. zum 7. Juni 2012 aus dem Rostocker Flüchtlingslager (Satower Straße) nach dem Dublin-II-Verfahren trotz ärztlich attestierter Reiseunfähigkeit und Suizidalität nach Norwegen abgeschoben.
Unter den Anwesenden waren unter anderem Mitglieder des Medinetz Rostock e.V., der Sozialistischen Alternative (SAV), der Jusos Rostock, der Grünen Jugend Rostock, der Partei Die Linke, sowie von Bunt statt braun, Asylsuchende aus den Flüchtlingslagern in Jürgenstorf und Rostock, sowie andere antirassistisch und antifaschistisch engagierte Menschen.


Bild: Kreativer Protest bei der Kundgebung (Foto: stopitkampagne.blogsport.de)

Die Stop_it! Kampagne, die den Protest initiierte, machte deutlich, dass die in höchstem Maß gefährdende Abschiebung für Ali Reza, der 2010 im Zentralen Erstaufnahmelager in Nostorf/Horst einen 10 tägigen Hungestreik gegen die dortigen Bedingungen abhielt, der zahlreiche Repressionen nach sich zog, „den traurigen Höhepunkt der Vergehen des deutschen Staates an dessen Gesundheit bildet“. Die Behörden setzten sich bewusst über ein medizinisches Gutachten hinweg, welches dem Betroffenen eine Reiseunfähigkeit und latente Suizidgefahr attestierte, die im Falle einer Abschiebung akut werden kann. Die Verantwortung für die hochgradig gefährdende Abschiebung liegt nach derzeitigem Kenntnisstand beim Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Gesundheitsamtes Rostock, Dr. Thomas Leyk. Dieser hat einer Abschiebung trotz vorliegender Abschiebehindernisse zugestimmt. Er verschwieg in seinem Gutachten unter anderem die Suizidalität des Betroffenen.
Ali Reza ist kein Einzelfall. „Immer wieder werden auch psyschisch kranke Menschen abgeschoben und deren körperliche und psychische Gesundheit bewusst riskiert.“, wie auch ein Fall einer armenischen Familie zeigte, die im letzten Jahr von der Demminer Ausländerbehörde versucht wurde, abzuschieben. Die gesellschaftliche Akzeptanz von Abschiebungen läge auch an diesem System, welches die Menschenwürde an Aufenthaltstitel knüpft und unter das Ziel europäischer Asylpolitik, nämlich der Abschreckung von Asylsuchenden, stellt, resümierte der Beitrag der Stop_it! Kampagne.

„Durch seine Abschiebung am vergangenen Donnerstag wurde eine Retraumatisierung und sogar sein Tod durch seine eigene Hand fahrlässig in Kauf genommen. Diese Gefahr hätte auch Herrn Dr. Leyk bewusst sein müssen.“, urteilte das Medinetz. Dr. Leyk ist Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Gesundheitsamtes Rostock und hat nach derzeitigem Kenntnisstand mit seinem fahrlässigen Gutachten die Abschiebung von Ali Reza Samadi erst möglich gemacht. Er wurde daher vom Medinetz Rostock e.V. als ein „fit to fly“ Arzt eingestuft. „Dr. Leyk hat gegen seinen Eid als Arzt und innersten aller Grundsätze der Medizin in gröbster Weise verstoßen.“, kritisierte das Medinetz weiter.
Abschließend forderte das Medinetz ebenfalls die sofortige Rückführung von Ali Reza Samadi nach Rostock!

„Neues aus der Anstalt“ Best of mit Georg Schramm

Pfarrer Gauck, die Bundeswehr und die Nachdenkseiten

Albrecht Müller ist Vielen ein Begriff. Erst vor wenigen Monaten brachte er das Buch „ Der falsche Präsident“ – eine Broschüre über Joachim Gauck – anlässlich seiner Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten heraus. Zusätzlich ist er regelmäßiger Autor von Beiträgen der Nachdenkseiten (NDS). Seit der Wahl Gaucks zum vermeintlichen Oberhaupt der Bundesrepublik begleitet Müller die Aktivitäten des „Präsidenten der Herzen“, wie die Springerpresse Gauck nennt. Der neueste Artikel in dieser Reihe bildet der Beitrag „Worte des Bundespräsidenten: Ekelhaft und geschichtsvergessen“, den wir euch nur wärmstens empfehlen können.
Zum Artikel geht’s hier.

Rostock: Abschiebungen stoppen! – Solidaritätskundgebung für Ali Reza Samadi

In der Nacht vom 6. zum 7. Juni 2012 wurde Ali Reza Samadi, der im September 2010 im Erstaufnahmelager in Nostorf/Horst 10 Tage im Hungerstreik war, aus dem Rostocker Flüchtlingslager in der Satower Straße nach dem Dublin-II-Verfahren nach Norwegen abgeschoben.
Ihm blieben 15 Minuten um sich unter Aufsicht der Beamt_innen umzuziehen, die Mitnahme privater Sachen wurde ihm verweigert. Weder ihm noch anderen Anwesenden war es gestattet, seinen Anwalt oder andere Personen zu kontaktieren.

In Norwegen muss er mit einer baldigen Abschiebung in sein Herkunftsland, Afghanistan, rechnen.
Die Behörden setzten sich bewusst über ein medizinisches Gutachten hinweg, welches dem Betroffenen eine Reiseunfähigkeit und akute Suizidgefahr attestierte. Damit nahmen die Behörden fahrlässig einen möglichen Suizid in Kauf.
Die Verantwortung für die widerrechtliche Abschiebung liegt zum einen beim Leiter des Landesamtes für Migration und Flüchtlinge in Nostorf/Horst, Wolf-Christoph Trzeba, und zum anderen beim Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes Rostock, Dr. Thomas Leyk, der einer Abschiebung trotz vorliegender Abschiebehindernisse, zugestimmt hat.

Wir fordern die sofortige Rückführung von Ali Reza Samadi nach Deutschland!

Rostock: Abschiebungen stoppen ! – Solidaritätskundgebung für Ali Reza Samadi

Wir fordern die Aufklärung darüber, wie es in den verantwortlichen Behörden zu dieser widerrechtlichen und fahrlässigen Entscheidung kommen konnte!

Wir fordern ein bedingungsloses Bleiberecht!

Kommt zur Kundgebung am Donnerstag, 14.6., um 16 Uhr vor dem Gesundheitsamt (Paulstr. 22) in Rostock!

NO BORDER --- NO NATION --- STOP DEPORTATION !!!

Aufruf zur bundesweiten Aktionswoche gegen Bundeswehr in Schulen und Hochschulen vom 24.-29. September 2012

Die Bundeswehr drängt an die Schulen und Hochschulen! In den Schulen sucht sie zum einen nach dem Ende der Wehrpflicht neue Rekruten und Rekrutinnen. Zum anderen will sie schon die Kinder und Jugendlichen – die Wähler und Wählerinnen von morgen – von der Notwendigkeit militärischer Einsätze überzeugen.

In immer mehr Bundesländern schließt sie deshalb Kooperationsvereinbarungen mit den jeweiligen Kultusministerien. Damit sichert sie ihren Jugendoffizieren und Jugendoffizierinnen Zugang in die Klassenzimmer. Diese „Experten für die politische Bildung“ gestalten dort den Unterricht, entwerfen Lehrmaterialien, organisieren Ausflüge in Kasernen oder andere Seminarfahrten und üben zunehmend Einfluss auf die Ausbildung von Lehrkräften aus. Auch die Wehrdienstberater und Wehrdienstberaterinnen kommen regelmäßig und immer häufiger in Schulen, um Jugendliche offensiv für den Dienst an der Waffe anzuwerben. Auch an den Hochschulen wird eine zunehmende Militarisierung der
Forschung und Lehre immer deutlicher.

Wir wollen uns gemeinsam der Militarisierung des Bildungssystems in den Weg stellen.
Darum rufen wir zu einer bundesweiten Aktionswoche vom 24.- 29. September 2012 gegen den Einfluss der Bundeswehr und der Rüstungsindustrie auf das Bildungswesen auf. In vielen Städten sollen dezentral bunte, kreative und öffentlichkeitswirksame Aktionen und Veranstaltungen stattfinden, um Politik und Öffentlichkeit auf die Problematik der zunehmenden Militarisierung des Bildungssystems aufmerksam zu machen.

Wir fordern die sofortige Kündigung der bestehenden Kooperationsvereinbarungen zwischen Kultusministerien und der Bundeswehr sowie die flächendeckende Einführung und Einhaltung von Zivilklauseln um eine Lehre und Forschung an Hochschulen zu garantierten, die ausschließlich zivilen Zwecken dient.

Mehr Infos gibt es unter antimilaktionswoche.wordpress.com

Rostock: Erneute Abschiebung, Behörden setzen sich über ärztliches Attest hinweg

Pressemitteilung der Kampagne „Stop it! – Alle Lager schließen!“ vom 8. Juni 2012

In der Nacht vom 6. zum 7. Juni 2012 wurde ein afghanischer Flüchtling aus Flüchtlingslager in der Satower Straße (Rostock) abgeschoben. Dies geschah obwohl den Behörden ein ärztliches Gutachten vorlag, welches ihm eine Reiseunfähigkeit aufgrund seiner psychischen Verfassung und akuter Suizidgefahr attestierte. Dabei handelte das Landesamt für Migration und Flüchtlinge ohne Absprache mit der Rostocker Ausländerbehörde und dem Innenministerium Mecklenburg Vorpommern.

Am frühen Donnerstag Morgen wurde Ali Reza Samadi von 6 Beamt_innen aus dem Schlaf gerissen und zum Flughafen gebracht. Ihm blieben 15 Minuten um sich unter Aufsicht der Beamt_innen umzuziehen, die Mitnahme privater Sachen wurde ihm verweigert. Weder er noch anderen Anwesenden war gestattet zu telefonieren um seinen Anwalt zu Hilfe zu ziehen. Seither versuchen Freund_innen und Unterstützer_innen vergebens Kontakt zu ihm aufzunehmen.

Die Abschiebung wurde ausschließlich vom Landesamt für Migration und Flüchtlinge angeordnet. Dabei bezieht sich die Behörde auf eine Entscheidung des Gesundheitsamtes, in der eine vorliegende ärztliche Reiseunfähigkeitsbescheinigung missachtet wurde. Auch das Innenministerium und die Ausländerbehörde in Rostock äußerten sich schockiert über das eigenmächtige und unverantwortliche Handeln des Landesamtes.

Das Gutachten zur Reiseunfähigkeit wurde vom Psychosozialen Zentrum in Greifswald erstellt wo sich Samadi in psychotherapeutischer Behandlung befand. Ali Reza Samadi ist bereits seit Dezember 2010 wegen posttraumatischer Belastungsstörungen, Depressionen und Suizidgefahr in Behandlung. Die Abschiebung ist für ihn in hohem Maße gefährdend. „Ein derartiges Verhalten der Behörden ist grob fahrlässig und nicht hinnehmbar!“, sagt Jonas Dogesch von der Antirassistischen Initiative Rostock.

Samadi befindet sich derzeit in Norwegen. Weder seinem Anwalt noch seiner Psychologin, die ihn seit mehreren Monaten ambulant behandelte, gelang es bislang Kontakt zu ihm aufzunehmen. Auch über die UNHCR (das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen) ließ sich kein persönlicher Kontakt herstellen. Unterstützer_innen, die sich telefonisch in Norwegen nach ihm erkundigen werden abgewiesen.

Samadi kam vor mehr als anderthalb Jahren über Norwegen nach Deutschland. Nach der Dublin II Verordnung werden Flüchtlinge automatisch in so genannte sichere Drittstaaten abgeschoben, sofern sie dort auf der Flucht zuerst registriert wurden. Es ist zu befürchten, dass es sich um eine so genannte Kettenabschiebung handelt, bei der die Abschiebung nach Afghanistan unmittelbar auf die Rückführung nach Norwegen folgen würde. Schon die drohende Gefahr einer Abschiebung löste bei Samadi in der Vergangenheit bereits mehrfach schwere Traumata und Suizidgedanken aus.

Die Stop It! Kampagne fordert deshalb, dass Ali Reza Samadi unverzüglich wieder nach Deutschland zurück gebracht wird, um seine Psychotherapie an einem vertrauten und sicheren Ort fortzuführen.

Darüber hinaus fordern wir die Aufklärung darüber, wie es in den verantwortlichen Behörden zu einer derart fahrlässigen Entscheidung kommen konnte.




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