Rostock: Somalier krankenhausreif geprügelt

Am Montag Abend wurde im Rostocker Stadtteil Lütten Klein ein somalischer Staatsbürger (38) schwer verletzt. Er geriet auf dem Boulevard offenbar mit zwei anderen Männern in Streit. Einer von ihnen schlug mit einer Flasche auf den Somalier ein. Als dieser schon am Boden lag, wurde er nochmals mit Faustschlägen malträtiert. Trotz einer Gehirnerschütterung und einer Nasenbeinfraktur konnte er die Polizei alarmieren, die überraschend schnell vor Ort war und die beiden anderen Männer in Gewahrsam nahmen. Da ein rassistischer Übergriff nicht auszuschließen ist, hat der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Rostock die Ermittlungen aufgenommen.

Auf einschlägig bekannten rechten Internetseiten wird die Szenerie gefeiert. Als „Neger-Somali“ wird der Angegriffene von Dirk Vorbröker auf dem rechten Portal „Mupinfo“ bezeichnet. „Auch wenn eine solche Tat herzlich wenig, außer Stress mit dem Strafrecht, bringt, so setzt sie wenigstens ein Zeichen.“ meinen die Nationalen Sozialisten Rostock (NSR) kaum ihre Freude verschleiernd auf ihrem Blog. Um dem Angriff dann wenigstens einen Hauch der Legitimität zu geben, sprechen die NSR von einer wahren „Negerflut“ in Lütten Klein.

Dass dem Angreifer eine hohe Strafe erwartet – wenn er denn verurteilt wird – ist indes nicht zu erwarten. Die Gerichte sind völlig überlastet und so kann es auch einige Zeit dauern, bis es überhaupt zu einem Prozess kommt.


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