Neubrandenburg: „Neonazi in der Nachbarschaft!“

Am 11. Oktober hat eine Gruppe junger Antifaschisten und Antifaschistinnen aus Neubrandenburg zahlreiche Flyer auf dem Lindenberg verteilt. Diese sollen über den NPD Stadtvertreter Jens Blasewitz, der in diesem Viertel der Stadt wohnt, informieren und die Bewohner und bewohnerinnen über dessen Umtriebe aufklären. Auch wenn viele es nicht wahr haben wollen, so gibt es doch eine aktive Neonaziszene in Neubrandenburg. Dies zeigt sich auch dadurch, das es überhaupt möglich war für diesen Neofaschisten, ins Parlament der Stadt einzuziehen. Es gilt diese Zustände offen zu legen und Neubrandenburg zu einer Nazifreien Stadt zu machen. Aus disem Grund unterstützen wir diese Aktion und fordern euch auf dem Faschismus offensiv entgegen zu treten!


Bild: Während der Verteilaktion in Neubrandenburg. (Foto: stepforward)

Der Text des Flyers:

“Am 7. Juni 2009 haben die Neubrandenburger zur Kommunalwahl einen Neonazi und Rassisten als Volksvertreter gewählt. Damit sitzt nun der erster bekennender Nazi im Neubrandenburger Stadtparlament und darf das Geschehen in unserer Gemeinde mitgestalten. Die Rede ist vom NPDler Jens Blasewitz, der auf dem Lindenberg in der Kirschenallee wohnt.

Seine politische Laufbahn begann der 38 Jährige in der autonomen Kameradschaftsszene in der er Kontakte zu gewaltbereiten Neonazis aus der Region pflegen konnte. So war er einer der führenden Köpfe der „MAF“, der Mecklenburgischen Aktionsfront, die aufgrund von Geschichtsrevisionismus und Verherrlichung des Nationalsozialismus bereits 2009 verboten wurde.
Ganz nach Vorbild der NPD Spitze verschob sich das Aktionsfeld des ehemaligen Kameraden in die bürgerliche Öffentlichkeit. Blasewitzs Aktivitäten bei Demonstrationen bei dennen er häufig als Ordner oder Redner auftritt, sind ein Beleg dafür. Ebenso wie die vermehrten Kundgebungen in der Mecklenburgischen Seenplatte Anfang 2012. Gemeinsam mit dem verurteilten Nazigewalttäter Michael Grewe, auch als der Schläger von Pölchow bekannt, meldete er in diesem Jahr die 1. Mai Demonstration der NPD in Neubrandenburg an. Unter dem rassistischen Motto „Leben und arbeiten in der Heimat“ lockte er an die 300 Neonazis aus ganz Mecklenburg Vorpommern in die Stadt.

Im Stadtparlament beteiligt sich Blasewitz kaum am geschehen, nicht an Ideenfindung und Problemlösungen die, die Stadt betreffen oder an sonstigem. Sein Mandat gebraucht er allenfalls um seinen braunen Unsinn und Propaganda zu verbreiten, wobei er die Stadtvertretung als Bühne nutzt. Wenn überhaupt beschränkt sich seine politische „Arbeit“ die er für die Bürger Neubrandenburgs verrichtet auf Störungen und Behinderungen der übrigen Abgeordneten.

Doch warum dieser Text wenn Jens Blasewitz so angepasst und bieder daher kommt?Wenn stören schon ein paar Kundgebungen und die Abgeordneten wissen schon mit ihm umzugehen, mag man sich denken…
Weil es gefährlich ist sein eingeschränktest Aktionsfeld durch Unfähigkeit zu erklären oder als harmlos abzutun. Denn er möchte nicht an der Demokratie mitwirken, sondern sie zerstören. Allein kann er im Parlament nichts verändern, aber Blasewitz pflegt weiterhin gute Kontakte zu gewalttätigen Neonazis. Sein wissen und die finanziellen mittel die Blasewitz durch seine Arbeit im Parlament erhält, nutzen er und die NPD um damit die „Kameraden“ auf der Straße zu unterstützen. Während die NPD noch bieder versucht den netten Nazi von Nebenan zu mimen, um ja nicht aufzufallen, werden diese vom Hass auf alles was in ihren Augen fremd ist angetrieben und schlagen immer wieder zu.

Ein Menschenverachtendes Weltbild wie es Jens Blasewitz vertritt ist inakzeptabel und kann nicht geduldet werden.

Nazis aus der Deckung holen… auf der Straße, im Parlament,überall!!! “

Übernommen mit freundlicher Genehmigung der Gruppe Step Forward Neubrandenburg.


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