Schwerin: Kulturschutz-Kunstaktion [X] am 12. November

Am Montag, den 12. November 2012, findet von 13:00 Uhr bis 17:30 Uhr auf dem Marktplatz eine Kulturschutz-Aktion statt.

Aus Alltagsgegenständen der Schweriner Bürger soll auf dem Marktplatz ein riesengroßes Kulturschutz-[X] formiert werden. Dazu steht vor dem Rathaus, in dem an diesem Tag die Schweriner Stadtvertretung tagt, eine weiße Fläche von 6 × 6 Metern zur Verfügung.

„Natürlich werden hierfür viele Unterstützer gesucht!

„Alle Gegenstände, selbstverständlich in der Farbe Rot, symbolisieren, dass die Teilnehmer, ihren Teil zum Erhalt der Theater im Land beitragen wollen“, so Stephan Martini, einer der Initiatoren der Aktion. Jeder, der einen roten, ausrangierten Gegenstand zu Hause hat – sei es ein Regenschirm der den letzten Regen nicht überstanden hat, ein altes verwaschenes T-Shirt vom letzten Sommer, oder vielleicht auch eine nicht mehr nutzbare rote Tasche – ist aufgerufen, diesen mitzubringen.

Jeder kann auf diese Weise sein ganz persönliches Zeichen für den Kulturschutz hinterlassen. „Je mehr Menschen mitmachen, umso schöner und vielfältiger wird das so erzeugte Bild, welches deutlich macht, dass nach wie vor die ganze Stadt und ihre Gäste gemeinsam hinter der Kulturlandschaft des GANZEN Landes steht“ erklärt die Mitinitiatorin Anita Gröger vom Paulsstadttreff Schwerin.

Anlass für diese wohl einmalige Aktion auf dem Markt ist das Konzeptpaket des Kultur-, und Bildungsministers, das nach Ansicht der Veranstalter die „Problematik um die Finanzierung der Kultur im Land Mecklenburg Vorpommern nicht löst“, sondern „einzig und allein eine Umverteilung darstellt“.

Wenn das eine Theater mehr, das andere weniger bekommt, geht auf jeden Fall eines baden. Und dadurch geht auch ein Stück Kultur in Mecklenburg Vorpommern zu Grunde. „De facto hat jedes der Modelle Nachteile und bewirkt anstatt eines Miteinanders ein Gegeneinander der Theater“, so Stephan Martini.

Dazu Karl Heinz Schäfer, einer der Initiatoren des Kulturschutz-Camps an der Siegessäule: „Das Hauptanliegen der Kulturschützer war es doch, eine Dynamisierung der Finanzmittel des Landes zu erreichen und dies sollte durch ein transparentes und durch aktive Teilnahme von Bürgern erarbeitetes Konzept ermöglicht werden. Aber ein Gutes haben die neun Vorschläge des Ministers. Es wird öffentlich über alternative Modelle zu den neun Konzepten des Ministeriums gesprochen – ob nun in der Zeitung, auf der Arbeit oder zu Haus beim Abendessen. Und das ist gut.“

Ziel der Kunstaktion ist es, auch nach dem gewiss spannendem Abend zur Theaterzukunft am 6. November, ein Forum und einen Treffpunkt für weitere Konzepte zu initiieren. Abschließend wird das durch Schweriner geschaffene „Kulturschutz-Kunstwerk“ dokumentiert und über Presse und Internet verbreitet.

Die Veranstalter freuen sich über eine breite Unterstützung. Wer Informationen, Material oder Fragen zur Kulturschutz-Kunstaktion hat, kann sich unter 01522/ 64 51 689 melden.


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