Wolgast: Zwischenbilanz und Ausblick

Vor anderthalb Stunden wollte die NPD in Wolgast vom Bahnhof aus losmarschieren. Dort stehen sie auch jetzt noch. Etwa 100 Neofaschist_Innen sollen dem Aufruf der neofaschistischen Partei gefolgt sein.

Obwohl die Polizei im Vorfeld zumindest indirekt versuchte, Busunternehmen davon abzuhalten, Menschen die den braunen Mob blockieren wollen, nach Wolgast zu fahren, sind mehrere hunderte Gegendemonstrant_Innen in der Stadt.

Die nach Wolgast fahrenden Busse wurden vor der Stadt angehalten und von der Polizei kontrolliert – oder auch nicht. Teilweise wurden die Busse über eine Stunde lang festgehalten, ohne das es auch nur eine Personalkontrolle gab. Schließlich fuhren die Busse einfach weiter.

Schon gegen 17Uhr hatten 200 bis 300 Antifaschist_Innen auf der Saarstraße Platz genommen, um den Nazis den Weg zu versperren. Obwohl die Polizei ankündigte, 18Uhr diese Blockade zu räumen, passierte nichts. Für einige dutzend Neonazis wollte es die Einsatzleitung bislang offenbar nicht riskieren, erneut negativ in die Schlagzeilen zu geraten. Erst am 20. Oktober musste die Polizeiführung in der Hansestadt Wismar Rügen für den brutalen und martialischen Polizeieinsatz hinnehmen.

Eine weitere Blockade wurde mittlerweile auf der Phillipp-Müller-Straße errichtet. Dort werden aktuell noch Leute zur Verstärkung gesucht.

Weitere Aktuelle Infos bekommt ihr bei Twitter, einen Überblick über die Stadt bekommt ihr auf einer Google Map.


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