Schwerin: Veranstaltung „Die neoliberale Stadt in der Krise“ am 13. Dezember

In den Städten pulsiert das Leben. Die kommunalen Versorgungsadern und die Netzwerke einer Stadt bestimmen unseren Alltag. Gesellschaftliche Prozesse werden auf lokaler Ebene direkt spürbar, erlebbar.

Gleichzeitig vergeht kaum ein Tag, an dem die lokalen Entscheidungsträger_innen nicht darauf hinweisen, dass die Städte untereinander in einem Wettbewerb stünden und welche Gefahren für den eigenen Standort damit verbunden seien.


Bild: Wahrzeichen des Landeshauptstadt – das Schweriner Schloss.

Wie aber kommt es, dass Kommunalpolitiker_innen aller Parteien ganz selbstverständlich so agieren, als seien ihre Städte Unternehmen auf dem freien Markt? Ist die „unternehmerische Stadt“ als Form städtischer Politik am Ende oder stehen wir am Anfang einer völlig neuen Entwicklung? Inwieweit vermag die Forderung nach einem „Recht auf Stadt“ die neoliberale Hegemonie städtischen Handelns in Frage zu stellen?

Diese und andere Fragen diskutiert Sebastian Schipper mit dem interessierten Publikum.

Dr. Sebastian Schipper ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Frankfurt tätig. Er studierte zuvor Geographie, Soziologie und Volkswirtschaftslehre an der Universität Münster. 2012 Promotion am Institut für Humangeographie zum Thema „Genealogie und Gegenwart der ‚unternehmerischen Stadt‘. Neoliberales Regieren in Frankfurt am Main, 1960-2010″. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich kritischer Geographie und Stadtforschung.

Diese Veranstaltung führen wir gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern e.V. durch.

Wann? Donnerstag, 13. Dezember 2012, ab 19Uhr
Wo? Haus der Kultur (Arsenalstraße 8, 19053 Schwerin)


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