Güstrow: „Lichtenhagen kommt wieder“? – Rechte Schmiererein aufgetaucht

In der Nacht zum 20. April wurde in Güstrow an die Hauswand des Bürgermeisters der Schriftzug „Lichtenhagen kommt wieder“ gesprüht. Zusätzlich tauchten in den vergangenen Tagen verstärkt Naziaufkleber in der Stadt auf. Dass das Graffiti ausgerechnet in der Nacht zu Adolf Hitlers Geburtstag gesprüht wurde, macht die Aktion besonders bedenklich.


Bild: Rechte Schmiererei „Liechten – Lichtenhagen kommt wieder“ (eingebunden über araf.blogsport.de)

Nazis machen seit Monaten Stimmung gegen ein neues Flüchtlingsheim, dass in der Stadt entstehen soll. Nach den ursprünglichen Plänen sollten die ersten Flüchtlinge bereits diesen Monat in ein ehemaliges Gebäude der Deutschen Bahn einziehen. Mittlerweile liegen die Unterkunftspläne auf Eis. Bislang ist noch kein Flüchtling in Güstrow angekommen.

Vermeintlich „normale Bürger“, sammelten unter anderem Unterschriften gegen die Flüchtlinge und lieferten der NPD damit eine regelrechte Einladung für ihren Aufmarsch am 23. März in der Stadt. Zuletzt versuchten Nazis mit einem offenen Brief weiter gegen Flüchtlinge zu hetzen und gaben sich wiederum als „einfache Bürger“ aus.

Die Antirassistische und Antifaschistische Kampagne Güstrow kommentierte die neuerliche Hetze gegen Flüchtlinge in Bezug auf das Graffiti sehr treffend: „Damit erreicht die Debatte um das Flüchtlingsheim ihren neuen Tiefpunkt.“.


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