Greifswald: Über 100 Menschen bei Stolpersteinverlegung

In der Nacht zum 9. November vergangenen Jahres brachen Nazis in Greifswald sämtliche Stolpersteine aus dem Boden und stahlen sie. Der Angriff ausgerechnet in der Nacht zum Jahrestag der Reichspogromnacht von 1938 stellte eine gezielte Provokation dar. Innerhalb kürzester Zeit wurden Spenden für die Erneuerung der Steine gesammelt.


Bild: Neuverlegung der entwendeten Stolpersteine in der Robert-Blum-Straße. (Foto eingebunden über blog.17vier.de)

Am 23. Mai, dem Jahrestag des Grundgesetzes, wurden die Stopersteine nun erneuert – zusammen mit zwei neuen Stolpersteinen. Etwa 100 Menschen – darunter auch Greifswalds Oberbürgermeister Arthur König (CDU) – begleiteten den Stadtrundgang, in dessen Zug die Steine in den Boden eingelassen wurden. Schon seit Februar waren die Stolpersteine im Greifswalder Rathaus ausgestellt, wo sie jede_r besichtigen konnte.

Einen weiteren Artikel zur Stolpersteinverlegung findet ihr auf dem Fleischervorstadt Blog.


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