Schwerin: Angriff auf das „Bunte Quartier“ vergangene Woche

++ Projektwerkstatt „Buntes Quartier“ in Schwerin angegriffen +++ Unbekannte Täter konnten fliehen +++ neofaschistischer Hintergrund mehr als wahrscheinlich +

Von Marko Neumann

Immer wieder werden in Mecklenburg-Vorpommern antifaschistische und nicht-rechte Projekträume angegriffen. Während in den letzten Jahren vermehrt Bürger_innenbüros bürgerlicher und linker Parteien das Ziel von Attacken geworden sind, traf es diesmal das „Bunte Quartier“ in Schwerin. Vergangenen Freitag griffen bislang Unbekannte die Projektwerkstatt „Buntes Q“ an und zerstörten dabei zwei Fensterscheiben.


Bild: Sachschaden nach Angriff auf Projektwerkstatt in Schwerin – die Täter_innen konnten fliehen.

Das Bunte Q zeichnete sich in der Vergangenheit als antifaschistische Bildungs- und Begegnungsstätte aus. So bietet das Q einer Vielzahl von Vereinen und Gruppierungen eine Möglichkeit des Austausches.

Die Täter konnten unerkannt über den Hinterhof flüchten. Es ist davon auszugehen, das die Attentäter aus dem rechten Spektrum kommen. Bereits im letzten Jahr wurde das Bunte Q Opfer von Nazi-Schmierereien und rechten Aufklebern.

Der Anschlag reiht sich in eine Serie von Angriffen auf linke Begegnungsstätten, alternative Zentren und Parteibüros ein. Diese Angriffe haben das Ziel Antifaschistinnen und Antifaschisten einzuschüchtern und die Arbeit von progressiven Kräften zu sabotieren.


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