Archiv für April 2014

Blockupy 2014: Jetzt Mobi-Material bestellen!

Auch 2014 gilt es den Widerstand gegen die neoliberale Ausbeuterpolitik der Troika auf die Straße zu tragen. Das Bündnis Blockupy organisiert als Teil der europaweiten dezentralen Aktionstage vom 15. bis 25. Mai Proteste. Doch dazu braucht es euch!

Bestellt für eure Infoläden, Jugendzentren, Büros etc. die Flyer, Plakate und Sticker direkt beim bundesweiten Blockupy Aktionsbündnis und schreibt eine Mail an mobi [ät] blockupy-frankfurt.org!

Den Aufruf findet ihr HIER.


Bild: Das neue Mobi-Material zu den Blokupy Aktionstagen 2014. (Foto eingebunden über www.blockupy.org)

Infoclip: „Rechte Hetze gegen Flüchtlinge“

In sozialen Netzwerken wird derzeit gegen Flüchtlinge und gegen Flüchtlingsunterkünfte gehetzt – vor allem auf Facebook aber auch auf anderen Plattformen werden Flüchtlinge zum Ziel von Vorurteilen, menschenverachtenden Kommentaren und Hass. „no-nazi.net“ klärt auf, wer hinter der Hetze steckt, warum diese so gefährlich ist und was man dagegen tun kann.

Ribnitz-Damgarten: Nach Brand im Alternativen Jugendzentrum Kita e.V. ist der Zusammenhalt grenzenlos

++ Brand im AJZ KITA am Wochenende +++ Sachschaden von ca. 12.000 Euro +++ keine Verletzten +++ Solidarität mit dem Jugendzentrum ungebrochen +

Pressemitteilung des AJZ Kita e.V. vom 02.04.2014

Nachdem am Samstagabend die Freiwillige Feuerwehr Ribnitz-Damgarten die Flammen im Alternativen Jugendzentrum Kita e.V. (AJZ) in Ribnitz-Damgarten (Kreis Vorpommern-Rügen) gelöscht hatte, mussten die Vereinsmitglieder den Schrecken erst einmal verdauen.

Der Schaden wird nach Vereinsangaben auf 12 000 Euro geschätzt. Nicht nur ist der Tanzraum, die Küche, die Herrentoilette und der Vorflur durch die Flammen vorerst unbenutzbar geworden, auch ist teures Veranstaltungsequipment wie eine neuwertige Musikanlage dem Feuer zum Opfer gefallen. Auch die Inneneinrichtung wie Couchen und DJ-Pult liegen nun als Sperrmüll hinter dem AJZ.


Bild: Das AJZ und die Polizei gehen von Brandstiftung aus. Menschenleben waren zum Glück nicht in Gefahr. Nach einer guten Stunde konnte der Brand gelöscht werden. (Foto: AJZ Kita e.V.)

Bereits am Folgetag konnte im Notfall-Plenum eine erste Bestandsaufnahme vorgenommen werden. Auch fanden sich sofort viele helfende Hände, um den Ruß, der bis in den zweiten Stock des Gebäudes hochgezogen ist, wegzuwischen, den Putz abzuklopfen, das Inventar zu entsorgen. Der Großteil der Arbeit steht den Engagierten jedoch noch bevor. Spenden generieren und Baumaterial beschaffen. Insgesamt müssen sechs neue Fenster in den vom Feuer betroffenen Räumen eingebaut werden.


Bild: Die KITA drei Tag nach dem Brand – die Solidarität ist grenzenlos. (Foto: AJZ Kita e.V.)

Über eine gespendete Küche konnte sich das AJZ bereits freuen. Auch eine Couch haben sie bereits erhalten. Nichtsdestotrotz fehlt es an Baumaterial wie Holzstämmen und Farbe.

Das AJZ wurde im Jahr 1997 gegründet und macht nun seit fast 17 Jahren selbst verwaltende Jugendarbeit in Ribnitz-Damgarten. Es sind alle Jugendlichen aus dem Gebiet Ribnitz-Damgarten und Umgebung herzlich Willkommen um ihre Ideen und Projekte bei uns zu verwirklichen. So sind über die Jahre verschiedenen dauerhafte Projekte im AJZ in Eigenregie aufgebaut worden, wie ein Proberaum für Bands, Jonglage AG, Dekoration AG, Veranstaltungs AG, Politischer Infoladen. In diesem Jahr ist ein Projekt zur Unterstützung der Asylbewerber geplant, es sollten PCs zur Verfügung gestellt werden, mit denen sie Kontakt zu ihren entfernten Familien und Freunden über das Internet aufrecht erhalten können. Diese Projekte müssen nun leider durch das oben beschriebene Unglück nach hinten gestellt werden. Daher würde sich der Verein AJZ Kita e.V. und alle Mitglieder über Sach- und Geldspenden zum Wiederaufbau unseres geliebten AJZs freuen.

Spendenkonto
AJZ Kita e.V.
IBAN: DE61 15050500 0100102590
BIC: NOLADE21GRW

Rostock: Veranstaltung „Nationalistische Bewegungen und antifaschistische Arbeit in Japan“ am 28.04.14 im Café Median

Am 28.04.2014 wird im Café Median ab 20 Uhr ein Dokumentationsfilm zum Thema “Nationalistische Bewegungen und antifaschistische Arbeit in Japan” gezeigt. Eine anschließende Diskussion ist auch angedacht. Weil an diesem Tag auch der “International Workers Memorial Day” ist, gibt es parallel einen IWW-Solitresen.

Selten hat es in den letzten Jahren einen so klaren Bezug von Japans Ultrarechten auf das System des deutschen Nationalsozialismus gegeben. Eine der vielen rechten Splittergruppen kündigte an Hitlers Geburtstag zu feiern, in Tokyo wurden Hunderte von „Anne Franks Tagebüchern“ zerstört. Eine Gruppe namens Zaitokukai ist berüchtigt für ihren Hate-Speech-Aktivismus im Internet und auf Demos gegen vor allem Zainichi, koreanisch stämmige Japaner_innen und Migrant_innen.

Im Film “Yasukuni – (Anti-)Faschismus und (Anti-)Militarismus in Japan früher und heute” einer Berliner Filmemacherin und eines japanischen Fotojournalisten zeigt wie verankert extrem nationalistisches Denken in der Bevölkerung ist. In Interviews werden die Verflechtungen mit der japanischen Mafiaorganisation Yakuza und der Shinto-Religion erklärt. Zudem berichten Antifaschist_innen über ihre Aktionen – vor allem am 15. August – gegen die Ultrarechten in Japan. Anschließend gibt es eine Diskussion mit den Filmemacher_innen des Projekts „Action in Asia“, das seit 2007 verschiedene soziale Bewegungen in Ländern Ost- und Süd-Ost-Asien dokumentieren.

Wismar: Vortrag „NSU – Ein Blick in den Abgrund“ und Filmvorführung „Alptraum Auslandseinsatz“ am 05. & 07. April

Kom­men­den Sams­tag be­ginnt im Infocafè Theorie, Kritik und Cola in Wismar 15 Uhr der Vor­trag „NSU – Ein Blick in den Ab­grund“. Hier wer­den er­neut die Hin­ter­grün­de zum NSU be­leuch­tet und in einen Kon­text ge­stellt mit dem ge­sell­schaft­li­chem Um­gang. Au­ßer­dem ist der Re­fe­rent Pro­zess­be­ob­ach­ter in Mün­chen und ver­folgt seit Ver­hand­lungs­auf­takt das Ge­sche­hen um den NSU-​Pro­zess.

Zwei Tage spä­ter, am 07. April, wird der Film „Alb­traum Aus­lands­ein­satz“ gezeigt. Hier­zu wird Monty Schä­del im An­schluß re­fe­rie­ren und den „Beruf“ des Sol­da­ten näher be­leuch­ten. Be­ginn ist 19 Uhr, ebenfalls im Infocafé in Wismar.

Der Ein­tritt ist bei den Ver­an­stal­tun­gen frei. Neofaschist_innen sind von den Veranstaltungen ausgeschlossen. Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung MV statt.




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: