Greifswald: Demo zur Erhaltung studentischer Kultur diesen Sonnabend

Freie und geschützte Räume, die der Lust auf Ausprobieren und Spaß eine Spielwiese bieten, sind in Greifswald rar gesät. Ein trauriger Zustand für eine Stadt, die sich mit ihrer vergleichsweise jungen Bevölkerung rühmt und gern als „Leuchtturm“ der Region betitelt. Immer wieder müssen sich junge und alternative Vorstellungen von Kunst, Kultur und Beisammensein rechtfertigen. Ob C9, StraZe, Klex, IKuWo – um jeden Freiraum muss gekämpft und gestritten werden. Symptomatisch steht dies für einen gesellschaftlichen Missstand, in dem nahezu alles, was nicht auf direktem Wege zu Wertschöpfung und Wachstum beträgt, umfassend legitimiert werden muss. Das kotzt uns an!

Die Greifswalder Sektion der Hedonistischen Internationale unterstützt den Aufruf für die Demo zur Erhaltung studentischer Kultur am kommenden Samstag (12. Juli). Die Initiative zur Demonstration geht von der ROSA-WG aus, die kurz vor der Zwangsschließung steht – doch es betrifft uns alle. Lasst uns gemeinsam klarstellen, dass junge Menschen in Greifswald ein Recht auf Teilhabe und Mitgestaltung haben.

Lasst uns gemeinsam zeigen, wie wichtig Freiräume sind und dass auch Clubkultur dazu beträgt, unsere Stadt lebenswert zu machen. Lasst uns gemeinsam darauf aufmerksam machen, dass Freiheit und Vielfalt nicht nur blumige Worthülsen, sondern reale Bedürfnisse sind. Los geht’s am Samstag um 16 Uhr am Karl-Marx-Platz, Greifswald. Die Abschlusskundgebung wird am Hafen stattfinden.


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