Groß Lüsewitz: Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft

++ Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft bei Rostock +++ keine Verletzten +++ Polizei geht von rassistischem Tatmotiv aus +

Von Christoph Lütge und Marko Neumann

Bislang Unbekannte haben zwei Brandsätze auf das Flüchtlingsheim in Gro Lüsewitz in der Nähe Rostocks geworfen. Kurz vor ein Uhr Nachts warfen die Täter_innen in der Nacht zu Sonntag zwei mit Spiritus gefüllte Flaschen gegen die Wandfassade des Flüchtlingsheimes, in dem zur zeit acht Familien untergebracht sind.

Das Haus fing jedoch kein Feuer, der Brand erlöscht schließlich von selbst. Selbst die Polizei, von denen nach solchen Angriffen meist nur Sätze wie „wir können einen rechtsextremen Hintergrund nicht ausschließen“ geht mittlerweile offiziell von einem rassistisch motiviertem Angriff aus.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Flüchtlingsunterkunft Ziel fremdenfeindlicher Attacken wird. Ende vergangenen Jahres beschmierte ein 30-jähriger Landwirt eine der Hauswände unter anderem mit einem Hakenkreuz.

Obwohl der aktuelle Angriff keine sichtbaren Schäden hinterließ, dürfen Attacken wie diese nicht heruntergespielt werden. Die Bereitschaft Menschen in Häusern zu verbrennen zeigt einmal mehr, wie gefährlich rassistische Einstellungen in Teilen der Bevölkerung werden können.


0 Antworten auf „Groß Lüsewitz: Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft“


  1. Keine Kommentare

Antwort hinterlassen

:) :( :d :"> :(( \:d/ :x 8-| /:) :o :-? :-" :-w ;) [-( :)>- more »

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


zwei × neun =



Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: