Güstrow: „Unpolitischer“ Fackelmarsch gegen Flüchtlingsheim am 18.10.2014

++ nach Blamage in Stralsund: NPD will in Güstrow marschieren +++ „unpolitischer Fackelumzug“ ab spätem Nachmittag +++ Gegenproteste formieren sich +

Von Franziska Wilke

Nach dem einem Aufruf der NPD vergangenes Wochenende in Stralsund weniger als 100 Neonazis gefolgt waren, organisiert der Güstrower NPD-Stadtvertreter und regionale „Reinigungsfachkraft“ Nils Matischent an diesem Sonnabend ab 16 Uhr 30 einen „Fackelumzug für Groß und Klein“ und gaukelt politisches Desinteresse mit der Veranstaltung vor. Angemeldet ist der Aufmarsch bis 23 Uhr.


Bild: Egal ob Stralsund, Güstrow oder anderswo: Nicht lange fackeln – Nazis blockieren!

An manchen Tagen müssen wir ihm das sogar glauben. Anders ist es nicht zu erklären, warum er am Freitag wegen des Diebstahls von fast zwei Dutzend Waschmaschinen vor Gericht erscheinen muss.

Vor dem jetzigen Aufruf wurde von den Nazis per Facebook jedoch unter dem Motto „Wehrt euch gegen Asylmissbrauch“ mobilisiert. In Güstrow soll demnächst eine dritte Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Südstadt eröffnet werden.

Kommt nach Güstrow! Bringt, wenn ihr Lust habt, bunte Lampions und Instrumente mit und lässt uns dem braunen Spuk etwas schönes, vielfältiges und fröhliches entgegensetzen!

Haltet die Augen offen für weitere Informationen!


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