Rostock: Gegen den Aufmarsch der ROGIDA am 12. Januar 2015!

+ Aufmarsch der rechtspopulistischen ROGIDA und co. am 12. Januar 2015 +++ Gegenaktionen stehen unter dem Moto „Rostock für alle!“ +++ Auftaktveranstaltungen für ein weltoffenes Rostock bereits am 05. Januar ++

„Eure Feindbilder sind so real wie der Weihnachtsmann – und nichts anderes als schlecht versteckter Rassismus. Und die eigentliche Frage ist doch die: wenn man das Abendland nur noch verteidigen kann, indem man menschenfeindliches Gedankengut vor sich her trägt – was gibt’s dann eigentlich noch zu verteidigen?“ Claus von Wagner

Die Gruppe, die sich selbst als „ROGIDA“ bzw. „MVGIDA“ bezeichnet, will am 12. Januar in Rostock vom Hauptbahnhof (Südeingang) durch die Innenstadt marschieren und am Hauptgebäude der Universität gegen Geflüchtete, Migrant_innen und alle Menschen auftreten, die nicht ihrem kulturgeschichtlichem Begriff, entsprechen. Ihren Rassismus kleiden sie unter den Begriff der „Antiislamisierung“.
Die Initiative ROSTOCK nazifrei begrüßt es, wenn Menschen für ihre Ideen auf die Straße gehen und ihre demokratischen Rechte in dieser Form nutzen.
Die geplante Demonstration unter dem Namen „ROGIDA“ hat allerdings bereits im Vorfeld deutlich gemacht, dass sie einerseits die Inhalte und Forderungen von „PEGIDA“ unreflektiert übernimmt und andererseits offen rassistisch, antidemokratisch und menschenverachtend agiert. Solche Bestrebungen lehnen wir ebenso wie neonazistische Einstellungen ab und verurteilen die Versuche, die Solidargemeinschaft aller Rostocker_innen durch die Verunglimpfung, die Herabwürdigung und Ausgrenzung zu gefährden.

Auftaktveranstaltungen am 5. Januar am Doberaner Platz und Kröpeliner Tor
Bereits am 5. Januar findet ab 16 Uhr auf dem Doberaner Platz die erste Auftaktveranstaltung für ein weltoffenes und tolerantes Rostock statt. Nach Reden unter anderem von Pastor Tilman Jeremias, Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche und dem Landtagsabgeordneten Hikmat Al-Sabty geht ein Demozug zum Kröpeliner Tor um an der dortigen Kundgebung weiter teilzunehmen. Ab 17 Uhr wird dort „ROSTOCK nazifrei“ zusammen mit vielen Initiativen, Vereinen und Organisationen für eine vielfältige Stadtgesellschaft eintreten, über die geplante, sogenannte antiislamistische Demo am 12. Januar informieren und deutlich machen, warum eine „Rogida“-Demo Vorurteile bedient, Menschen stigmatisiert und welche Verbindungen die Organisatoren zur rechtsextremen Szene und zur NPD haben.

Wir rufen alle Rostocker_innen auf, sich am 12. Januar mit allen Menschen in Mecklenburg-Vorpommern solidarisch zu erklären, ganz gleich ob und welcher Konfession sie angehören, auf welchem Wege sie nach Mecklenburg-Vorpommern kamen und warum. Weder hier noch anderswo werden wir es zulassen, das einzelne Teile der Gesellschaft ausgegrenzt, diffamiert, stigmatisiert oder gar bedroht werden. Erst recht, wenn es Menschen betrifft, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind. ROSTOCK FÜR ALLE – unter diesem Motto treten wir gemeinsam für einander ein und werden Rassist_innen keinen Raum bieten.

Weitere Informationen folgen die nächsten Tage. Haltet die Augen offen und informiert euch. Benutzt dafür folgende Kanäle:

Facebook: NoPegidaMV & PortalNordost
Hashtags: #norogida & #nopegidamv
Homepages: ROSTOCK nazifrei & ino.blogsport.de/norogida


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