Neonazis an der Hochschule Neubrandenburg geoutet

Gegenwärtig sorgen 2, an der Hochschule in Neubrandenburg verteilte, Flugblätter für Aufregung. Auf diesen werden 2 lokale Neonazi-Kader aus der Region Neubrandenburg/Neustrelitz geoutet. Es handelt sich dabei um den 28 Jahre alten Martin Ebeling und die ebenfalls 28ährige Maria Tomzek (geb. Rossow). Beide waren in der völkisch-rassistischen ausgerichteten Vereinigung „Kulturkreis Mecklenburg-Strelitz“ aktiv, der auch der NPD Landtagsabgeordnete, und mutmaßlichen Unterstützer des NSU, David Petereit angehörte.


Bild: Outing Flyer an der Universität Neubrandenburg (Foto via eingebunden Indymedia linksunten)

Outing-Aktion an der Hochschule Neubrandenburg

Während Martin Ebeling (Student im Master-Studiengang Landnutzungsplanung) einen eigenen Versandhandel für Neonazi-Musik, -kleidung & -accessoires betrieben hat werden Maria Tomzek jenseits der Organisation völkischer Tanzveranstaltungen auch enge Kontakte zur mittlerweile verbotenen Organisation „Heimattreue Deutsche Jugend“ nachgesagt. Die Mutter zweier Kinder ist im Master-Studiengang Pflegewissenschaft/-management immatrikuliert und mit dem ehemaligen HDJ-Aktivisten, MMA-Fighter und Mitglied der Hammerskin-Bruderschaft, Denis Tomzek, verheiratet.

Die Verfasser der Plakate fordern eine offensive Auseinandersetzung der Studentenschaft und auch der Institution Hochschule, mit rechtsradikalen Student_innen an der Bildungseinrichtung. Dies scheint insofern mehr als notwendig, da die beiden Geouteten durch die Kontinuität ihrer Aktivitäten zeigen, dass das Verbot der maßgeblichen Neonazi-Struktur der Region, der Mecklenburgischen Aktionsfront (MAF) im Jahr 2011 wirkungslos bleibt und deren ehemalige Mitglieder sich von Ihrer Ideologie keineswegs distanziert haben. Aktivitäten wie der jährlich stattfindende „Tollensemarsch“ und rechte Tanz- oder andere Freizeitveranstaltungen zeigen, dass sie Bestandteil rechter Subkultur sind, die auch ohne organisatorischen Überbau realisierbar sind.

Das eingeforderte Bekenntnis zu einer Hochschule ohne Nazis ist gegenwärtig nicht erfolgt.

Text übernommen von Indymedia linksunten nach CC2.0 Lizenz.


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