Rostock: Fachtagung „Naturschutz und Rechtsextremismus“ am 05.03.15 an der Uni Rostock

Der Wunsch nach einem naturverbundenen, ursprünglichen Lebensstil, nach einer ökologisch orientierten und umwelt- und tierschützenden Produktionsweise hat landläufig nichts mit Rechtsextremismus zu tun. NPD und andere rechtsextreme Organisationen und Gruppierungen sehen im Naturschutz aber ein wichtiges Themenfeld, um ein völkisches Lebens- und Gesellschaftsbild verwirklichen zu können. Extrem rechte Gruppierungen und Einzelpersonen interpretieren im Sinne eines biologistischen Verständnisses Naturschutz als „Heimatschutz“ und wollen Ökologie als Abkehr von einer pluralistischen, modernen Gesellschaft leben Demokratinnen und Demokraten sind dazu aufgerufen, sich kritisch mit möglichen Verbindungslinien zwischen Argumentationen und Themen des Naturschutzes und des Rechtsextremismus zu beschäftigen und so Differenzen im Welt- und Menschenbild deutlich zu machen.

Im Rahmen der Fachtagung „Naturschutz und Rechtsextremismus“ sollen einzelne Facetten dieses Themenspektrums diskutiert werden. Im Herbst 2013 und Frühsommer 2014 haben in Kooperation der Evangelischen Akademie, dem Bundesamt für Naturschutz und in Begleitung der Universität Rostock zwei Tagungen in der Internationalen Naturschutzakademie auf der Insel Vilm stattgefunden. Am 5. März auf sollen einzelne Ergebnisse der Vilmer Gespräche zu diesem Themenkomplex präsentiert werden.

Die Tagung findet am 5. März (13 bis 16 Uhr) statt. Ort ist die Universität Rostock, Seminarraum 021, Ulmenstraße 69, Haus 1, 18057 Rostock. Die erforderliche Anmeldung kann bis zum 27. Februar an rostock[ätt]akademie.nordkirche.de geschickt werden.


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