Güstrow: Kundgebung „Wir wollen Frieden und Glück!“ am 30.05.15 am Rathaus

++ Kundgebung für die unter dem Motto „Wir wollen Frieden und Glück“ diesen Sonnabend ab 13 Uhr 30 vor dem Güstrower Rathaus +++ Informationsveranstaltung in der Südstadt ab 15 Uhr +++ Refugees are welcome here! +

„Akzeptiert uns! Wir sind Menschen, die hier Zuflucht suchen und gemeinsam mit euch in Frieden und Sicherheit leben wollen.“

Für den kommenden Samstag, den 30.05.2015, rufen Flüchtlinge in Güstrow ab 13:30 Uhr unter dem Motto „Wir wollen Frieden und Glück“ zu einer Kundgebung gegen Rassismus und für Flüchtlingsrechte vor dem Güstrower Rathaus auf. Anschließend findet ab 15 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Südstadt (Werner-Seelenbinderstr. 12 ) statt, bei der sich Interessierte über Herkunftsländer und Flucht(-gründe) informieren und mit Flüchtlingen austauschen können.

„Wir wollen nicht länger am Rand stehen, während über uns und unsere Situation geredet wird. Im Gegenteil, wir wollen mitreden und die Situation der Flüchtlinge in Güstrow aus unserer Sicht schildern und mithelfen, sie zu verbessern. Rassismus und Ablehnung ist Alltag für uns in Güstrow – ob auf der Straße, in den Behörden und/oder beim Arzt. Das wollen wir nicht länger einfach hinnehmen. Daher rufen wir zu einer Kundgebung auf. Wir wollen ein Zeichen setzen für ein solidarisches und friedliches Miteinander aller Menschen in Güstrow und freuen uns, wenn Güstrower und Güstrowerinnen uns dabei unterstützen und an der Kundgebung teilnehmen“ appeliert Khalid Mohammednur stellvertretend für viele Flüchtlinge in Güstrow.
Senta Schmatzberger, welche die Flüchtlinge organisatorisch unterstützt, sagt zu ihrer Motivation: „Ich unterstütze die Flüchtlinge in Güstrow, weil für mich Rassismus nicht tolerierbar ist und weil ich mir wünsche dass sich auch Flüchtlinge in unserer Stadt wohl fühlen. Egal welche Hautfarbe oder Herkunft jemand hat, wir wollen alle in Frieden leben. Niemand flieht ohne Grund und ich sehe es als unsere Verantwortung diesen Menschen zu helfen.“
Darüberhinaus wollen sich die Flüchtlinge für mehr Rechte und bessere Lebensbedingungen einsetzen. Sie fordern unter anderem Internetzugänge und mehr Platz pro Person in den Unterkünften, mehr Sozialarbeiter, Deutschkurse vom ersten Tag an, ausreichend Dolmetscher und eine gleichwertige medizinische Versorgung. Sie fordern außerdem eine schnellere Bearbeitung der Asylverfahren, bessere Zugänge zu Arbeit/Ausbildung/Praktika, einfacheren und schnelleren Familiennachzug, ein Ende des Dublin-Systems sowie einen
Stopp aller Abschiebungen.

Der Aufruf der Flüchtlinge in Güstrow wird landesweit unterstützt, unter anderem von der Initiative „Güstrow Global“, dem Bündnis Rostock nazifrei, Bündnis 8. Mai Demmin nazifrei, Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen – Güstrow, der Antirassistischen Initiative Rostock (A.I.R.), Ajuku e.V. Stralsund, dem AStA der Universität Rostock, Jusos Landkreis Rostock, Medinetz Rostock e.V., Stop racism, Imam Jonas Dogesch – Rostock, Michael Steiger – Greifswald, Dr. Hikmat Al-Sabty – Landtagsabgeordneter und migrationspolitischer Sprecher Die Linke, Eva-Maria Kröger und Carsten Penzlin – Kreisvorsitzende der Partei DIE LINKE. Hansestadt Rostock, Nico Burmeister – jugendpolitischer Sprecher der Partei DIE LINKE. Hansestadt Rostock, Basisorganisation Rostock von VVN-BdA MV (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten), Rostocker Friedensbündnis, Hildegard Broermann – Rostock, Thomas Budnowski – Stralsund, Daniel Scheidsteiger – Rostock, Katja Pietsch, Kampagne MV für Kobané, MV für Alle.


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