Rostock: Vortrag & Diskussion „Organisierter Antifeminismus. Familialismus und Maskulismus am Beispiel der AfD“ am 01.07.15

01.07.2015 | 19 Uhr | Campus Ulmenstraße 69 | Haus 1, Hörsaal 323

Vor wenigen Monaten noch sorgten die sogenannten Männerrechtler bzw. Maskulinisten für eine Reihe von Artikeln in den Mainstream-Medien: Inzwischen seien Männer, Jungen, Väter Opfer eines ausufernden Staatsfeminismus geworden, lauteten die Schlagzeilen und in den Kommentarspalten tobte sich die antifeministische HateSpeech aus. Inzwischen scheint die Alternative für Deutschland (AfD) den organisierten Antifeminismus mit geschlechterkonservativen Positionierungen anzuführen. Diese strebt eine deutsch-nationale familialistische Bevölkerungspolitik an. Der Maskulismus teilt mit dem Familialismus die Propagierung einer Verschwörungsideologie, der zufolge der sogenannte Genderismus eine neue totalitäre Herrschaftsform sei, welcher die Männer bzw. die Familien als Keimzelle der Nation zurückdrängen oder gar zerstören will. Der Soziologe Andreas Kemper geht auf die Entstehung, die Netzwerke und die Akteur*innen dieser Verschwörungsideologien ein und stellt deren Argumentationsmuster dar.


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