Rostock: Vortrag und Diskussion „Soziale Ungerechtigkeit in Mecklenburg-Vorpommern“ am 03.09.15 im Peter-Weiss-Haus

03.09.15 | 19 Uhr | Peter-Weiss-Haus in Rostock

In den Diskussionen um Armut und Reichtum ist immer wieder die Rede von so genannten *Armutsquoten*. Diese benennen einen Bevölkerungsanteil, der mit einem Einkommen weit unterhalb des durchschnittlich verfügbaren Einkommens auskommen muss. In diesem Sinn wird Armut nicht über absolute Grenzen (wie z.B. das Existenzminimum) definiert, sondern in Relation zu den gesellschaftlichen (Einkommens-)Verähltnissen. Steigen die oberen Einkommen, steigt automatisch auch die Armutsquote. Wer über Armut spricht, spricht daher immer auch über Reichtum und über Fragen der Verteilung, soziologisch ausgedrückt: über soziale Ungleichheit.

Der erste Teil des Vortrags geht der Frage nach, wie ausgeprägt diese Ungleichheiten in Mecklenburg-Vorpommern sind. Welche Unterschiede gibt es zu anderen Bundesländern? Welche Ungleichheiten finden sich innerhalb des Landes, z.B. zwischen urbanen und ländlichen Regionen? Im Zweiten Teil wird die Situation aus Sicht der Betroffenen geschildert, um die hinter den Zahlen stehenden Lebenslagen nachzuvollziehen: Wie äußert sich Armut im Alltag? Wie interpretieren Betroffene ihre Situation? Welche Perspektiven, Hoffnungen und Wünsche äußern sie? Schließlich sollen mögliche Strategien im gesellschaftlichen Umgang mit Armut diskutiert werden.


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