Greifswald: Wenn der Mob marschiert – „besorgte Bürger“ ziehen pöbelnd durch die Innenstadt

++ „Bürger“demo eskaliert +++ Aggressives Auftreten „besorgter Bürger“, Flaschenwürfe und körperliche Angriffe +++ Polizei überfordert und unterbesetzt +

Ein Kurzbericht der Hipster Antifa Greifswald vom 21.09.2015

Als sich am frühen Abend viele, selbsternannte, „besorgte Bürger“ versammelten, konnte keiner mit einer derartigen Eskalation rechnen. Nach einiger Zeit sinnlosen Rumstehens auf dem Markt, setzte sich der Zug der Bürger in Bewegung, vorne an ein Transpi „Widerstand für unser Land“.
Die antifaschistischen Gegendemonstranten folgten dem Aufzug durch eine Seitenstraße. Die Lager trafen mehrmals aufeinander, die Route wurde mehrmals spontan geändert, worauf wir reagierten, insgesamt wiesen die Bürger eine aggressive und martialische Grundhaltung auf.


Bild: Besoffen pöbeln und aggressiv, so sieht „das Volk“ aus in Greifswald. (Fotoquelle: Hipster Antifa Greifswald)

Als man sich von der Europakreuzung zum Marktplatz zurückbewegte kam es zu den ersten Eskalationen: Beleidigungen, Rangeleien, direkte Angriffe in Überzahl auf antifaschistische Einzelpersonen! Zu diesem Zeitpunkt war der Trend erkennbar, wenn auch nicht dermaßen absehbar. Als sich eine Blockade in der Langen Straße/Brüggstraße formierte, machten die „besorgten Bürger“ keinen Halt, prügelten auf Antifaschisten ein, es flogen Glasflaschen!
Nachdem sich die Lage beruhigte löste die Polizei die Veranstaltungen auf, der Bürgermob zerstreute sich, die antifaschistische Gegendemo ging zum Markt, dann geschlossen weiter bis man sich zerstreute. Überall in der Stadt traf man auf alkoholisierte, höchst aggressive „Bürger“.


Bild: Im Internet bewarben die vermeintlich „besorgten Bürger“ ihren Aufmarsch.

Fazit: Die Polizei war total überfordert, hatte, wenn dann, ihren Fokus auf den Antifaschisten welche direkt angegriffen, festgehalten oder bedrängt wurden. Von der Gegenseite ließen sich keinerlei Inhalte feststellen, eine Ansammlung höchst aggressiver Wutbürger, welche ihren Unmut an uns ausließen und sich allem Anschein nach lediglich zum trinken und ausrasten trafen.

Wir lassen uns nicht von Rassisten und „besorgten Bürgern“ bedrohen, verprügeln und jagen! Wir werden diesem Aggressionspotential energisch gegenübertreten! Wir lassen uns keine Geschichten auftischen, „wie es heute Nacht war“, wir waren dabei und wissen, dass es endgültig Zeit ist, zu handeln!
„Besorgte Bürger“, das ist nicht eure Stadt! Wir sind von hier, wir bleiben hier, wir wollen diese Stadt zu einem besseren Ort für ALLE Menschen machen!

Siamo Tutti Antifascisti!

Zwei ausführliche Berichte gibt es beim Fleischervorstadt Blog sowie bei der Roten Hilfe Greifswald.


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