Archiv für November 2015

Rostock: Tage des indigenen Films 2015 vom 16.-20.11.15 im Peter-Weiß-Haus

Die nächsten Tage des indigenen Films finden vom 16. bis 20. November 2015 in Rostock statt. Gezeigt werden Spielfilme, Dokumentarfilme und ein Film für Kinder. Die Filme sind je nach Verfügbarkeit in unterschiedlichen Sprachfassungen oder untertitelt.

Neben den Filmen gibt es drei Workshops für Erwachsene sowie einen Kinder- und Jugendworkshop. Ergänzt wird das Programm durch Ausstellungen zum Thema.

Die komplette Übersicht der Veranstaltungen findet ihr hier . Details zu den Veranstaltungen gibt es unter anderem auf Facebook.

Alle Veranstaltungen finden im Möckelsaal des Peter Weiss Hauses in Rostock statt, auch die Ausstellungen werden dort gezeigt.

Aktuelle Liste bevorstehender Naziaufmärsche in Mecklenburg-Vorpommern

++ weiterhin wöchentlich Naziaufmärsche in Mecklenburg-Vorpommern +++ komplette Liste aktueller rassistischer Aufzüge +++ Kein Mensch ist illegal! +

Von Janin Krude und Marko Neumann

Der November geht in die nächste Woche und die Nazis melden nach wie vor alle paar Tage neue Aufmärsche in Mecklenburg-Vorpommern an. Hier die aktuelle Auflistung der kommenden Naziaufmärsche.


Bild: Kreativer Protest gegen rassistische Hetze – Kein Mensch ist illegal!

„MVGIDA“-Aufmarsch am 09.11.15 in Parchim
Am 9. November will „MVGIDA“ erneut in Parchim marschieren. Ab 19 Uhr treffen sie sich auf dem Parkplatz gegenüber des Friedrich-Franz-Gymnasiums.

Naziaufmarsch am 13.11.15 in Neustrelitz
Auch in Neustrelitz wollen Rassist*innen aufmarschieren. Am 13. November Neustrelitz treffen sie sich um 19 Uhr am Südbahnhof.

Naziaufmarsch am 14.11.15 in Rostock
Nach dem Aufmarsch von 700 Rassist*innen am Rostocker Hauptbahnhof wollen die Nazis nun erneut durch die Hansestadt marschieren. Details gibt es unter anderem hier. Das Bündnis Rostock nazifrei! und die Initiative Rostock hilft werden die Gegenproteste organisieren.

„MVGIDA“-Aufmarsch am 16.11.15 in Güstrow
Die NPD-Tarnorganisation „MVGIDA“ plant am 16. November einen Aufmarsch durch Güstrow. Ab 19 Uhr wollen sich die Rassist*innen am Bahnhofsvorplatz treffen und dann durch die Stadt marschieren.

„Greifswald wehrt sich“-Aufmarsch am 16.11.15 in Greifswald
Am 16. November wollen die Rassist*innen von „Greifswald wehrt sich“ und co. erneut durch die Hansestadt marschieren. Diesmal wollen sie sich um 18 Uhr 30 am Netto Wolgaster Straße Ecke Warschauer Straße treffen. Das Bündnis Greifswald für Alle.

NPD-Kundgebung am 20.11.15 in Burg Stargard
Die NPD hält zum wiederholten Mal in Burg Stargard auf dem Marktplatz eine Kundgebung ab. Ab 19 Uhr wollen die Rassist*innen gegen Geflüchtete in der Stadt hetzen.

Aufmarsch der „Alternative für Deutschland“ am 21.11.15 in Schwerin
Die Alternative für Deutschland hat angekündigt am 21. November durch die Landeshauptstadt zu marschieren. Weitere Infos folgen.

„MVGIDA“-Aufmarsch am 23.11.15 in Neubrandenburg
Erneut möchte die NPD unter dem Label ihrer Tarnorganisation „MVGIDA“ durch Neubrandenburg marschieren. Am 23.11.15 wollen die Nazis durch die Viertorestadt laufen. Starten soll der braune Spuck um 19 Uhr am Marktplatz. Die Gegenproteste organisieren die Bündnisse Neubrandenburg nazifrei und Neubrandenburg hilft.

Bleibt informiert und achtet auf Ankündigungen! Nutzt dazu auch diese Kanäle:
Facebook: PortalNordost
Twitter: infonordost
Details: ino.blogsport.de

Stralsund: Gemeinsam gegen den Aufmarsch der MV.Patrioten am 06.11.15!

Kommt diesen Freitag (06.11.15) zur Veranstaltung des Bündnisses „einfachhandeln“ ab 19 Uhr am Theatervorplatz in Stralsund.

Frieden für alle Menschen, auf das niemand mehr fliehen muss. Menschlichkeit für jene, denen es schlechter geht als uns. Protest gegen eine Politik, die die Menschenwürde des Einzelnen opfert für die Profitinteressen Weniger. Das kann uns doch nicht egal sein. Kommt mit auf die Straßen: Stralsund stellt sich quer!

Wir brauchen keine Hetze! Wir brauchen keine Vorurteile! Wir wollen keinen Fremdenhass in unserer Stadt! Wir sind Stralsund! Wir gestalten unsere Stadt! Kultur lebt von Vielfalt!

Wir wollen genau DAS zeigen. Egal welches Alter, welchen Beruf, welche Herkunft ihr habt. Wir stehen ein für Solidarität mit allen Menschen, die die großen Strapazen der Flucht auf sich nehmen, ihr Leben aufs Spiel setzen und mit so viel Hoffnung zu uns kommen. Dazu brauchen wir euch alle.

Es wird unter anderem Musik, Bratwurst, Kaffee und Kuchen geben. Lasst uns gemeinsam mit euch einen bunten und netten Abend gestalten. Wir freuen uns auf euch! Lasst uns ins Gespräch kommen. Erfahrungen und Gedanken austauschen.

Aussitzen war gestern! Unterstützen! Gesicht zeigen! Kommt dazu! Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen. Ein Zeichen für ein freundliches, friedliches und offenes Miteinander. Stralsund stellt sich quer!

Mehr Infos erhaltet ihr auf der Facebook Veranstaltung.

Solidarität mit Geflüchteten statt Hetze – Rostock für alle! Gegen den rassistischen Aufmarsch am 14. November in Rostock!

++ Solidarität mit Geflüchteten statt Hetze +++ Gegen den rassistischen Aufmarsch am 14. November in Rostock! +++ Rostock für alle! +

Ein gemeinsamer Aufruf des Bündnisses Rostock nazifrei! und der Initiative Rostock hilft gegen den geplanten Naziaufmarsch am 14.11.15 in Rostock

Am 14. November wollen Nazis und RassistInnen erneut durch Rostocks Innenstadt marschieren. Dabei steht Rostock in einer langen Listen von Naziaufmärschen landauf, landab in diesem Herbst. Mit einem „heißen Herbst“ wollen sie denen Angst machen, die nicht in ihr beschränktes menschenverachtendes Weltbild passen und ihre AnhängerInnen für die Landtagswahl im nächsten Jahr einstimmen. Die zahlreichen Verquickungen zwischen Dws („Deutschland wehrt sich“), AfD, Mvgida, NPD usw. sind nicht zufällig, ebenso wenig wie die Zunahme rechter Gewalt vor dem Hintergrund zunehmender Hetze.

So sind Angriffe auf MigrantInnen, Unterkünfte für Geflüchtete sowie Personen, die sich gegen rechts engagieren, in MV mittlerweile an der Tagesordnung. Ein friedliches Zusammenleben der Menschen ist gefährdet und für viele MigrantInnen und Geflüchtete schlichtweg nicht Realität. Die konkrete Bedrohung und Gewalt für Menschen und Gesellschaft gehen dabei von den selbsternannten „Rettern des Deutschlands“ aus.

Anstatt diese Gefahr wahr- und ernst zunehmen und ihr zu begegnen, widmet sich die Bundespolitik in alter Manier peu à peu den Forderungen des rassistischen Mobs und hat kürzlich die einschneidensten Asylverschärfungen seit 1993 beschlossen. Der Verfall in die migrantionspolitische Steinzeit bedeutet: Sachleistungen statt Bargeld, schnellere und unangekündigte Abschiebungen, weitere de facto nicht sichere „Sichere Herkunftsländer“, Kasernierung und Abschiebezentren. Neben solchen konkreten menschenverachtenden Gesetzesbeschlüssen bestätigen und bestärken auch populistische Rufe nach Grenzschließung o.ä. und die stetige Einteilung in „gute“ und „schlechte“ Geflüchtete die HetzerInnen auf der Straße, und auch jene, die einen Schritt weiter gehen. Solingen, Mölln, Lichtenhagen – die Pogrome der 90er flackern wieder auf und es ist unsere gemeinsame Verantwortung, dass sich ein solches gesellschaftliches Klima nicht wiederholt ausbreitet.

Stattdessen gilt es, die anstehenden Herausforderungen in der Versorgung, Betreuung und Integration von Geflüchteten gemeinsam zu meistern. Helfen kann jede/r! Von der Hansestadt erwarten wir zudem eine offensive Informationspolitik, um auftretenden Fragen und Befürchtungen konstruktiv zu begegnen. Die Hilfsbereitschaft in Rostock ist weiterhin ungebrochen. Allen Aktiven gebührt Dank und Anerkennung!

Lasst uns gemeinsam den menschenverachtenden Mob nicht ungestört durch Rostocks Straßen ziehen lassen. Wir rufen daher alle Alt- & Neu-RostockerInnen dazu auf, sich dem rassistischen Aufmarsch in Hör- und Sichtweite kreativ und lautstark entgegen zu stellen!

Solidarität mit Geflüchteten statt Hetze! Rostock für alle!

Treffpunkt ist am 14.11.15 um 16.00 Uhr an der Friedenseiche (Steintor). Dort erwartet Interessierte zudem ein musikalisches Programm und verschiedene Redebeiträge.

Rassist*innen bekämpfen! Gegen den rassistischen Aufmarsch am 14.11.15 in Rostock Widerstand leisten!

++ Erneut rassistischer Aufmarsch in Rostocks Innenstadt +++ Nazis am 14. November offensiv entgegentreten! +++ Bündnis ‚Auf die Barrikaden‘ ruft zu Widerstand gegen Hetze auf +

Kurzaufruf des Bündnisses ‚Auf die Barrikaden‘ gegen den geplanten Naziaufmarsch am 14.11.2015

Am 17. Oktober versammelten sich über 1000 Rassist*innen auf einer AfD-Demonstration am Rostocker Hauptbahnhof. Unter ihnen Neonazis, rechte Schlägergruppen und Spießbürger*innen. Der Mob zog nur wenige hundert Meter durch die Stadt. Aus dem Aufzug heraus kam es immer wieder zu Übergriffen gegen Antifaschist*innen. Nach Beendigung des Marschs griffen Rassist_innen Geflüchtete und deren Helfer*innen im Hauptbahnhof an. Anstatt einzugreifen, verprügelten die Bullen eine Gruppe antifaschistischer Punks.

Nun will der rassistische Mob erneut in der Hansestadt marschieren. Die Gruppierung „Deutschland wehrt sich!“ ruft unter dem Motto „Für die Zukunft Unserer Kinder Rostock“ zu einer Demonstration am 14. November auf. Geplant ist die Versammlung von 17 bis 21 Uhr, sodass die Marschierenden versuchen werden, sich in den dunklen Abendstunden eindrucksvoll zu inszenieren. Zahlreiche rassistische Gruppen und Neonazikameradschaften kündigen bereits online ihre Teilnahme an. Außerdem ist die Beteiligung weiterer Neonazis zu erwarten, da die kommende Demonstration nicht durch die AfD angemeldet ist, der in der Vergangenheit eine parteipolitische Instrumentalisierung seitens der „Freien Kräfte“ vorgeworfen wurde. Zudem ist bisher keine rechte Konkurrenzveranstaltung im Land bekannt.

Damit ist klar, was am 14. November in Rostock zu erwarten ist: Ein Aufmarsch von hunderten gewaltbereiten Rassist*innen und Neonazis durch die Stadt. Es ist kein Geheimnis, dass derartige Veranstaltungen als Ausgangspunkte für gewalttätige Aktionen und Versammlungen vor Geflüchtetenunterkünften dienen können und die Wahl von Ort, Zeit und Datum somit eine besondere Funktion erfüllt.

Vom Protest zum Widerstand!
Die Polizei zeigte sich am 17. Oktober völlig überfordert und unwillig dem randalierenden rechten Mob Einhalt zu gebieten. Geflüchtete und Genoss*innen wurden angegriffen, während die Bullen zusahen oder auf Antifaschist*innen einschlugen. Es bestätigt uns einmal mehr in der Überzeugung, dass wir uns nicht auf die Polizei verlassen können und den antifaschistischen Selbstschutz organisieren müssen. Gerade in einer Stadt wie Rostock, die zum Symbol der Pogrome der 1990er Jahre wurde, dürfen wir es nicht zulassen, dass rassistische Gruppen widerstandslos durch die Straßen ziehen und Menschen angreifen. Noch vor wenigen Jahren demonstrierten mehrere tausend antifaschistische und linksradikale Aktivist_innen am 20. Jahrestag des Pogroms durch den Stadtteil Lichtenhagen. Das Wissen und die Sensibilität um die Besonderheit der Stadt Rostock für rassistische Bewegungen ist also vorhanden, dennoch versammelte sich drei Jahre später nur ein Bruchteil der Menschen in der Hansestadt, um die Brandstifter*innen von damals und heute aufzuhalten. Das muss sich ändern, denn in der gegenwärtigen Situation geht es nicht mehr um einen vermeintlichen demokratischen Diskussionsprozess – den es mit Rassist*innen ohnehin nie geben konnte – oder einen symbolischen Akt der Weltoffenheit. Es geht darum den Menschenfeinden antifaschistischen Widerstand entgegenzusetzen, um zu verhindern, dass Rostock erneut zum Wallfahrtsort für Rassist*innen wird.

Kommt am 14. November auf die Straßen Rostocks und leistet Widerstand gegen den menschenverachtenden Marsch durch die Stadt. Organisiert gemeinsame Anreisen und findet euch in Bezugsgruppen zusammen. Am 14. gilt es spontan und konsequent zu agieren. Bleibt dazu mit dem Ticker (mehr Infos demnächst) auf dem neusten Stand, sammelt euch und geht gemeinsam gegen den Aufmarsch vor. Rassistische Hetze und Gewalt haben keinerlei Legitimation, egal wie sehr sich ihre Vertreter*innen auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit berufen und die rassistisch durchsetzte Polizei ihnen dies ermöglicht.

23 Jahre nach dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen muss es heißen: Pogrome verhindern, bevor sie entstehen!

Den Langaufruf des Bündnisses findet ihr hier.

Demmin: Stoppt die Hetze gegen Geflüchtete! Gegen den Naziaufmarsch am 07.11.15!

Zum zweiten Mal wollen die Rassist*innen diesen Herbst wieder in Demmin aufmarschieren, diesmal nicht als „Demminer Bürgerwehr“, sondern als „Wir für Demmin“ mit einer von der Strahlen beschienenen weißen Taube. Unter anderem die MV.Patrioten rufen auf, Deutschland zu „retten“ vor den Geflüchteten. Ansonsten wird sich am Spektakel nicht viel ändern. Wahrscheinlich beten am 7.11. wieder mehr als 250 NeoNazis gemeinsam das „Vater unser“, auch wenn sie mit Religion sonst nicht viel anfangen können.

Der Anmelder ist wieder der gleiche wie beim letzten Mal und es rufen auch wieder die gleichen Kreise auf, so dass wir wieder einen von NPD dominierten Aufmarsch erwarten. Redner war am 26.9. unter anderem NPD-Abgeordneter Michael Andrejewski, der schon 1992 in Rostock-Lichtenhagen einer der geistigen Brandstifter war. Ab 15 Uhr wollen sie durch Demmin marschieren.

Stellen wir uns dem absurden Schauspiel entgegen! Refugees welcome!

Kommt am 07.11. auf den Marktplatz nach Demmin und stellt euch gegen die Flüchtlingshetze. Eine Versammlung ist ab 14.30 Uhr angemeldet.

Infotelefon für den 7.11.: 0160-62 080 18
Twitter-Hashtag: #DM0711
Ermittlungsausschuss (nur am 7.11.): 0160-3709164
Details: demminnazifrei.blogsport.de

Die Aktionen orientieren sich am Brölliner Aktionskonsens.

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Twitter: infonordost
Details: ino.blogsport.de

Rostock: Flüchtlingshelfer warnen vor Stimmungsmache – „Niemand muss auf der Straße schlafen“

Nach Aussagen der Hansestadt Rostock droht Flüchtlingen, die nach Rostock kommen und weiter nach Schweden wollen, die Übernachtung unter freiem Himmel. Flüchtlingshelfer*innen vom Netzwerk „Rostock hilft“ warnen vor derlei Stimmungsmache.

Pressemitteilung der Initiative Rostock hilft vom 31.10.15

„Die Lage ist natürlich recht angespannt. Es sind aktuell fast 2.000 Geflüchtete in Rostock, die weiter nach Schweden wollen. Nur 400 bis 500 von ihnen können jedoch täglich auf den Fähren nach Trelleborg mitgenommen werden und die Notunterkünfte in der Hansestadt sind bereits überfüllt. Trotzdem muss in Rostock niemand auf der Straße schlafen“, erklärt Florian Fröhlich von „Rostock hilft“. Die Initiative warnt in diesem Zusammenhang vor Stimmungsmache durch derlei Panikreaktionen, wie durch die Stadt geschehen. „Natürlich ist es gerade äußerst belastend für freiwillige Helfer*innen, aber auch für Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die gemeinsam die mittlerweile neun Notunterkünfte betreiben und versorgen. Trotzdem dürfen wir nicht suggerieren, dass es irgendwo Grenzen gäbe und am Ende Menschen auf die Straße gesetzt werden, wo ihnen Erfrierungen drohen“, so Fröhlich weiter.


Bild: Aktuelles Plakat der Rostocker Zeitschrift 0381.

In der aktuellen Panikmache der Stadt in Bezug auf die in den letzten Tagen deutlich steigenden Zahlen sieht „Rostock hilft“ vor allem Strategie der Stadt, die das Land zu Unterstützungsmaßnahmen drängen will. „Die Forderung, dass die Landesregierung hier endlich unterstützend eingreifen müsse, tragen wir voll mit. Öffentlichen Druck mit dem Leid von Menschen, die sich auf der Flucht befinden und Schutz suchen, zu machen, kann da aber nicht der richtige Weg sein“, mahnt Fröhlich.

Zuletzt appelliert das Helfer*innen-Netzwerk aber auch an die Rostocker Stadtgesellschaft. „Momentan wird jede helfende Hand gebraucht, um die ankommenden Menschen zu versorgen und helfen kann jeder“, erklärt Fröhlich abschließend.

Mecklenburg-Vorpommern: Wieder Naziaufmärsche in den kommenden Tagen

++ Naziaufmärsche diese Woche in Greifswald, Wolgast, Grevesmühlen, Stralsund und Demmin +++ Liste aktueller Aufmärsche und Infos über Gegenproteste +++ Kein Fußbreit den Faschist*innen! +++ #update: Naziaufmarsch am 08.11.15 in Pasewalk +

Von Marko Neumann

Nach wie vor versuchen AfD, NPD und co mit wöchentlichen Aufmärschen ihre Hetze gegen Geflüchtete in Mecklenburg-Vorpommern auf die Straße zu tragen. Auch kommende Woche gibt es verschiedene Termine, die ihr euch vormerken sollten. Hier die übliche Übersicht für die kommenden Tage mit den entsprechenden Gegenveranstaltungen.


Bild: Mecklenburg-Vorpommern ist „Kein Kiez für Nazis!“

Rechter Aufmarsch in Greifswald am 02.11.15
Die Facebook Gruppierung „Greifswald wehrt sich“ und die sich als „Friedens“gruppe tarnende Initiative „FFDG“ wollen am 02.11.15 erneut durch Greifswald marschieren. Das Bündnis Greifswald für Alle organisiert die Gegenproteste.

„MVGIDA“-Aufmarsch am 02.11.15 in Wolgast
In Wolgast will die NPD-Tarnorganisation „MVGIDA“ am 02. November marschieren. Die Rassist*innen wollen sich um 18 Uhr 30 am „Platz der Jugend“ treffen. Die Initiative „Wolgast kann mehr als völkisch sein“ organisiert die Gegenproteste. Auf Facebook gibt es eine entsprechende Veranstaltung.

„MVGIDA“-Aufmarsch am 02.11.15 in Grevesmühlen
Immer mehr lokale NPD-nahe Nazigruppen schließen sich unter dem Label „MVGIDA“ zusammen. Ebenfalls am 02. November wollen organisierte Nazis und Alltagsrassist*innen durch Grevesmühlen marschieren. Sie wollen sich ab 19 Uhr auf dem Marktplatz treffen, um „Gegen die verkommene Asylpolitik“ zu wettern.

Aufmarsch der MV.Patrioten am 06.11.15 in Stralsund
Am 06.11.15 wollen die MV.Patrioten erneut durch die Hansestadt Stralsund marschieren. Um 19 Uhr soll der Aufzug der „besorgten Bürger“ beginnen. Das Bündnis Stralsund für Alle organisiert die Gegenproteste.

Naziaufmarsch am 07.11.15 in Demmin
Am 7. November wollen die Nazis auch durch Demmin marschieren. Um 15 Uhr treffen sich die Rassist*innen am Marktplatz. Für Infos zu den Gegenveranstaltungen checkt die Seite von Demmin Nazifrei.

Naziaufmarsch am 08.11.15 in Pasewalk
Die selbsternannte Bürgerbewegung „Freie Pommern“ wollen am 08. November durch Pasewalk marschieren. Die NPD-Tarnorganisation mobilisiert unter dem Motto „Deutsches Geld für deutsche Interessen – Asylwahnsinn stoppen“. Treffen wollen sich die Rassist*innen 17 Uhr vor dem Rathaus.

Die komplette Liste der bevorstehenden Naziaufmärsche findet ihr unter ino.blogsport.de/naziaufmaersche/.

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Details: ino.blogsport.de




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