Archiv für Januar 2016

Infoveranstaltung „Rostock hilft 2016 – Wir brauchen euch!“ am 09.02.16 im Peter-Weiß-Haus

Noch immer kommenden dutzende Menschen täglich in Rostock an auf der Suche nach Zuflucht und einem neuen Leben. Darunter sind immer noch viele die weiter nach Schweden wollen, aber auch die Zahlen derjenigen die in Deutschland bleiben wollen steigt. In der Öffentlichkeit spielt dies kaum noch eine Rolle und es wirkt so als hätte sich die Situation entspannt. Dieser Schein trügt leider. Stadt und Land sind nach wie vor nicht in der Lage oder nicht Willens die Menschen so zu unterstützen, wie es ihnen rechtlich zusteht.

Daher sind immer noch viele Menschen im Rahmen von Rostock hilft aktiv, um den Menschen in verschiedensten Bereichen zu helfen. Dabei sind die Teams immer auf der Suche nach Unterstützer*innen. Egal ob am Bahnhof, am Terminal, im Spenden-Keller, in den verschiedenen Unterkünften in und um Rostock, bei der Kinderbetreuung, Beratung oder im selbst organisierten Deutsch-Kursen und vielem mehr werden Helfer*innen gesucht.

Darum wollen wir am 9. Februar ab 17 Uhr im Peter-Weiss-Haus einen Einstieg bieten und zeigen, wie du selbst aktiv werden kannst. Alle Teams werden sich vorstellen und deine Fragen beantworten. Eingeladen sind alle Interessierten, egal ob Neueinsteiger*innen oder Menschen die schon länger aktiv sind und mal reinschnuppern wollen, wo sie sich noch engagieren können.

Der Eintritt ist natürlich frei, bei Fragen meldet euch einfach bei unserem Büro-Team unter hrohilft [ätt] riseup [punkt] net.

Kurzmeldung: MVGIDA-Aufmarsch HEUTE Abend in Bützow

++ NPD-Tarnorganisation „MVGIDA“ will durch Bützow marschieren +++ Werbung in den sozialen Netzwerken +++ Refugees still welcome! +

Von Janin Krude und Marko Neumann

Die NPD-Tarnorganisation MVGIDA möchte heute, am 18. Januar, durch Bützow marschieren. Die Rassist*innen wollen sich am Schloßplatz ab 19 Uhr treffen. Das nichtssagende Motto lautet einmal mehr „Für die Zukunft unserer Kinder“. In einem entsprechenden Facebook Post auf der MVGIDA-Seite wird für den „kleinen Abendspaziergang“ geworben.


Bild: „Refugees welcome!“ – Klare Botschaft am Rande einer Demonstration.

Innerhalb einer Stunde wurde der Beitrag über 30 mal geliked und 20 mal geteilt. Es ist also durchaus möglich, dass sich der rassistische Aufzug zu einem relativ großen Aufmarsch entwickeln wird.

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Greifswald: Kundgebung „Greifswald für Alle“ gegen FFDG-Hetze am 14.01.16 vor dem Rathaus

+ Rassist*innen wollen Bürger*innensprechstunde des Greifswalder Oberbürgermeisters für ihre Hetze missbrauchen +++ Bündnis „Greifswald für Alle“ ruft zur Gegenkundgebung auf +++ Für ein weltoffenes und buntes Greifswald! ++

Aufruf zur Kundgebung ‚Greifswald für Alle‘ am 14.01.16

Die besorgten Nazibürger*innen der Greifswalder „FFDG“ wollen die Bürger*innensprechstunde des Oberbürgermeisters Dr. Fassbinder am 14. Januar nutzen, um zu demonstrieren. Sie beklagen, dass die Greifswalder Politik nicht auf ihren Veranstaltungen erscheint (was gut ist!). Deshalb planen sie eine Mahnwache am 14.01.16 ab 15 Uhr 45 vor dem Rathaus, um anschließend in der Bürgersprechstunde ab 16 Uhr den Oberbürgermeister mit „Fragen“ zu konfrontieren.

Wer auch nur einen Teil dessen kennt, was auf ihren Veranstaltungen so verbreitet wird, kann sich lebhaft vorstellen, dass es ihnen nicht um echte Beteiligung an der Greifswalder Politik geht, sondern die Mahnwache und die Sprechstunde genutzt werden sollen, um weitere Ressentiments und Vorurteile zu verbreiten. Über die Politik hieß es bei ihnen: „großer stinkender Misthaufen in Berlin“. Zur Flüchtlingspolitik meinen sie, es sei ein „Rassenkrieg“.

Dies alles und mehr wollen wir nicht unwidersprochen lassen. Kommt deshalb zahlreich zu unserer Mahnwache ab 15 Uhr 30 vor dem Greifswalder Rathaus. Zeigen wir friedlich und bunt, dass Greifswald eine weltoffene Stadt für alle ist und dass Rassismus und Hetze hier keinen Platz haben.

Anklam & Ueckermünde: Polizei löst Rechtsrock Konzert am Wochenende auf

++ Polizei unterbindet Rechtsrock Konzert in Anklam +++ Nazis weichen auf Ueckermünde aus, doch Polizei löst auch hier Veranstaltung auf +++ Angriffe auf Polizist*innen während Einsatz +

Von Marko Neumann und Philipp Gutrun-Hahn

Geheime Rechtsrock Konzerte sind integraler Bestandteil rechtsextremer Erlebniswelten. Den konspirativ organisierten Konzerten gehen regelrechte Schnipseljagden der Teilnehmer*innen voraus, um an den Veranstaltungsort zu gelangen. Hinweise und Vorabeinladungen bekommen in der Regel nur Eingeweihte, Kameras und Handy sind auf solchen Konzerten in der Regel verboten, um nicht entdeckt zu werden.

Am Wochenende gelang es der Polizei trotzdem eines dieser Konzerte aufzulösen, und das gleich an zwei Orten. Vergangenen Sonnabend unterband die Polizei ein solches Rechtsrock Konzert in Anklam. Die heimlich geplante und organisierte Veranstaltung wurde verboten, den anreisenden Neonazis wurden Platzverweise erteilt.

Die Organisator*innen des Nazi Konzerts wichen kurzerhand auf einen Veranstaltungsort in Ueckermünde aus. Doch auch hier dauerte es nicht lange, bis die Polizei anrückte und auch hier das Konzert unterband. Dabei wurden Polizist*innen unter anderem körperlich angegriffen. Diese setzten ihrerseits Schlagstöcke zur Durchsetzung des Konzertverbots ein, verletzt wurde dabei niemand.

Naziaufmärsche im Januar in Mecklenburg-Vorpommern

+ Rassist*innen starten mit weiteren Aufmärschen ins neue Jahr +++ Fremdenfeindliche Veranstaltungen in Stralsund, Schwerin, Greifswald, Neubrandenburg und Wismar angekündigt +++ Gegenproteste sind in Vorbereitung ++

Von Janin Krude und Marko Neumann

Das Jahr hat gerade erst angefangen und schon nerven die ersten Rassist*innen wieder mit Aufmärschen in verschiedenen Orten und Städten Mecklenburg-Vorpommerns. Hier bekommt ihr wie gewohnt die aktuelle Übersicht.

Aufmarsch der MV.Patrioten am 08.11.16 in Stralsund
Nach Informationen des Bündnisses Stralsund für Alle wollen die MV.Patrioten erneut durch Stralsund marschieren. Definitiv fest steht die Kundgebung von „Stralsund für Alle“ um 19 Uhr im Bürgergarten.
#update: der Naziaufmarsch findet nicht statt! Die Kundgebung des Bündnisses ‚Stralsund für Alle‘ wird es trotzdem geben ;-)

AfD-Aufmarsch am 09.01.16 in Neubrandenburg
Am 09. Januar will die „Alternative für Deutschland“ durch Neubrandenburg marschieren. Unter dem Motto „Asylchaos stoppen!“ treffen sich die AfD und deren Anhänger*innen um 14 Uhr vor dem Rathaus. Das Bündnis Neubrandenburg Nazifrei organisiert die Gegenproteste.

„MVGIDA“-Aufmarsch am 11.01.16 in Schwerin
Am 11. Januar will die NPD-Tarnorganisation „MVGIDA“ durch die Landeshauptstadt Schwerin marschieren. Mehr Informationen zum Aufmarsch und zu den Gegenprotesten folgen.

„FFDG“-Aufmarsch am 11.01.16 in Greifswald
In Greifswald wollen ebenfalls am 11. Januar die Rassist*innen von „Greifswald wehrt sich“ und co. durch die Stadt marschieren. Unter dem Motto „Neujahrsdemo – gegen die aktuelle Politik in diesem Land“ treffen sich die Ewiggestrigen um 18 Uhr 30 am Greifswalder Ärztehaus. Die Gegenproteste wird wieder das Bündnis Greifswald für Alle organisieren.

„Abendspaziergang“ am 25.01.16 in Neubrandenburg
Die rassistische Facebook Initiative „Neubrandenburg wehrt sich“ möchte am 25. Januar durch Neubrandenburg marschieren. Das kreative Motto lautet diesmal „Vereint gegen diese Asylpolitik“. Beginnen soll der Spuck um 19 Uhr, Datzeberg. Das Bündnis Neubrandenburg Nazifrei organisiert die Gegenproteste.

Rechte Aufmärsche auch wieder in Wismar
Für den Januar gibt es ebenfalls Hinweise darauf, dass besorgte Nazibürger durch die Hansestadt marschieren wollen. Mehr Infos folgen demnächst.

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Kurzmeldung: AfD-Aufmarsch am 09.01.16 in Neubrandenburg!

++ AfD-Aufmarsch kommenden Sonnabend in Neubrandenburg +++ Hetze gegen Geflüchtete und deren Unterstützer*innen auch im neuen Jahr Schwerpunkt der radikalen Rechten +++ Gegenproteste sind in Vorbereitung +

Von Marko Neumann

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, da kündigen sich wieder rechte Aufmärsche an. Diesmal will die sogenannte „Alternative für Deutschland“ (AfD) durch Neubrandenburg marschieren. In der Vergangenheit hatte sich die Partei in Mecklenburg-Vorpommern, im Gegensatz zu anderen Landesverbänden der rechtspopulistischen Partei, sehr zurück gehalten, wenn es um die Anmeldung und Durchführung eigener Aufzüge ging.


Bild: Wahlplakat der AfD. Nicht nur die NPD versucht mit fremdenfeindlichen Parolen Wähler*innen auf sich zu vereinigen.

Das Motto der AfD lautet „Asylchaos stoppen! Demo gegen Politik(er)versagen und für Demokratie.“ Am 9. Januar will sich die AfD mit ihren Anhänger*innen um 14 Uhr vor dem Rathaus der Viertorestadt treffen. Als Rednerin ist u.a. die Abgeordnete des Europaparlaments Beatrix von Storch angekündigt.

Die Gegenproteste sind in Vorbereitung, weitere Informationen gibt es zeitnah.

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