Artikelreihe „Institutionen im Nazi-Staat“ und Zeitzeugenberichte „Erinnerungen an den Tag der Befreiung“

+ Artikelreihe zu Institutionen und Organisationen im Dritten Reich +++ Zeitzeugen berichten vom Tag der Befreiung 1945 +++ 8. Mai: Tag der Befreiung“ Was sonst? ++

Von Janin Krude und Marko Neumann

1945 befreiten die Alliierten Streitkräfte Europa vom deutschen Faschismus. Der schrecklichste und barbarischste Krieg bis dahin hatte nach fünf Jahren ein Ende gefunden. In den kommenden Wochen werden wir euch in mehreren Artikeln Institutionen und Organisationen des Dritten Reiches vorstellen. Des Weiteren veröffentlichen wir insgesamt vier Zeitzeugenberichte von Menschen, die den 8. Mai 1945 selbst miterlebt haben. Die Berichte wurden zuerst veröffentlicht in der mittlerweile vergriffenen Broschüre „Bob du musst rennen, der Krieg ist vorbei“. Wir danken den Herausgeber*innen für die Zustimmung der neuerlichen Veröffentlichung.

Kirchenkampf, Reichsbischof und die „Deutsche Kirche“ – Die christlichen Kirchen im beginnenden Dritten Reich
Obwohl die christlichen Werte wie „Nächstenliebe“ und Gebote alá „du sollst nicht töten“ auf den ersten Blick diametral zur Weltanschauung der Nazis stehen, gab es vielfältige Kollaboration, aber auch Widerstand. Dieser Beitrag bietet einen abrissartigen Überblick zu die verschiedenen Facetten des Verhältnisses von Kirchen und der Nazi-Bewegung in den Anfängen des Dritten Reiches.

Das engmaschige System von Konzentrations- und Vernichtungslager im Dritten Reich
Keine andere Einrichtung des Dritten Reiches steht so symbolisch für den Terror und die Unmenschlichkeit der Nazis und ihrer Ideologie wie das flächendeckende Netz von Konzentrations- und Vernichtungslager. Welche Funktionen hatten die Lager, wo standen die sie und was mussten die Häftlinge in den KZ’s erleiden? Dieser Abriss gibt einen Überblick über diese und andere Fragen.

Bauen im Nazi-Staat: die „Deutsche Arbeitsfront“ und die „Organisation Todt“
Es gab keinen Bereich, der nicht versucht wurde von den Nazis zu durchdringen. Für die größenwahnsinnigen Bauvorhaben, wie der „Welthauptstadt Germania“, und militärische Großprojekte, wie dem „Westwall“ waren uniforme Organisationen nötig, die solche Baumaßnahmen umsetzen konnten. In diesem Beitrag werden in der gebotenen Kürze die „Deutsche Arbeitsfront“ und die „Organisation Todt“ vorgestellt.

Wer oder was war der „Reichsnährstand“ im Dritten Reich?
Der „Reichsnährstand“ war eine wichtige Instanz zur Sicherung der Macht der Nazis im Bereich der Lebensmittelversorgung der Bevölkerung im Dritten Reich. Die Erinnerung an die britische Seeblockade während des Ersten Weltkriegs, die damit einher gegangene Hungersnot und die daraus entstandene Kriegsmüdigkeit der Deutschen hatten weder Adolf Hitler noch seine Paladine vergessen. Um so entschlossener war die Nazi-Führung, den Kampf an der „Heimatfront“ in dem bereits geplanten neuen Krieg nicht zu verlieren.

Zeitzeugenberichte: „Erinnerungen an den Tag der Befreiung 1945“
In vier Beiträgen erzählen Zeitzeugen ihre Erlebnisse und Erinnerungen an die Befreiung vom deutschen Faschismus 1945. Die Beiträge wurden zuerst veröffentlicht in der Broschüre „Bob du musst rennen, der Krieg ist vorbei“. Das Heft ist seit einiger Zeit vergriffen und wird nicht nachgedruckt. Um so mehr freuen wir uns, dass wir die Erlaubnis der Herausgeber*innen der Publikationen bekommen haben, einige Berichte erneut zu veröffentlichen.


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