Klassenkampf statt Rassismus! Internationale Solidarität statt Ausgrenzung! – Aufruf zur Demonstration am 30.04.2016 in Greifswald

+ Vortagsdemo anlässlich des 1. Mai’s in Greifswald! +++ Klassenkampf statt Rassismus! Internationale Solidarität statt Ausgrenzung! +++ 30. April 2015 – 15 Uhr – Nexöplatz in Greifswald! ++

Aufruf der Antifa Defiant zur Demonstration am 30.04.16 in Greifswald

In Deutschland und ganz Europa ist derzeit ein beängstigender Rechtsruck zu erleben: Als Antwort auf die sogenannte „Flüchtlingskrise“, die in Wahrheit vielmehr eine Rassismuskrise ist, wird eine Abschottungspolitik auf die Spitze getrieben, im Zuge derer humanistische Werte und menschenrechtliche Prinzipien ausgehebelt und über Bord geworfen werden. Gleichzeitig werden flüchtende beziehungsweise zuwandernde Menschen generell als Gefahr für Europa, seinen Wohlstand und seine Kultur dargestellt und nationale Identitäten als Antwort auf diese angebliche Gefahr ausgegeben.

Die große Zustimmung zu solchen rassistischen und menschenverachtenden Ideen vor allem bei Arbeiter_innen, Geringverdiener_innen und Arbeitslosen spricht vor allem für eines: das Fehlen eines Bewusstsein für die eigene prekäre Situation, beziehungsweise die Ursachen für diese. Nicht die Geflüchteten, nicht die Zugewanderten sind dafür verantwortlich, dass Menschen unterbezahlt sind oder durch Hartz IV erniedrigt und entwürdigt werden, sondern eine marktwirtschaftliche Ordnung, die eine absolut ungerechte Verteilung des Reichtums, sowie die Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung ermöglicht.
Will man diese Zustände ändern, so nützt es nichts, gegen Flüchtlinge vorzugehen und Antworten auf die eigene schlechte Lage bei Parteien wie der AFD zu suchen. Im Gegenteil: Geflüchtete Menschen sind ebenso wie die arbeitende Bevölkerung Verlierer dieses Systems, nur dass sie sogar noch unter diesen stehen. Parteien wie die AFD hingegen werden mit ihren Programmen die Situation aller Geflüchteter und Arbeiter_innen nur weiter verschlechtern, da sie kein Interesse daran haben, die bestehende, unsoziale Gesellschaftsordnung zu verändern.

Die Antwort auf die derzeitigen Entwicklungen kann nur sein, sich mit allen Verlierern des Kapitalismus, also Arbeitnehmer_innen, Arbeitslosen ebenso wie Geflüchteten, solidarisch zu zeigen und gemeinsam mit diesen gegen Ausbeutung, Unterdrückung und Rassismus zu kämpfen.

Kommt daher am 30. April nach Greifswald, um gemeinsam mit uns gegen die herrschenden Verhältnisse und für internationale Solidarität zu demonstrieren! Klassenkampf statt Rassismus! Internationale Solidarität statt Ausgrenzung!


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