Neustrelitz: Veranstaltung „Wut, Verachtung, Ausgrenzung – Wie die Rechte in Deutschland wieder populär geworden ist“ am 20.05.16 im Kulturquartier

Der heutige Rechtsextremismus ist nicht mehr der alte. Ewiggestrige Nazi-Folklore scheint nur noch ein Randphänomen zu sein. Es hat sich in der Mitte der Gesellschaft über Jahre hinweg eine Ablehnung freiheitlicher Prinzipien entwickelt, welche nun seit einigen Monaten auch lautstark vertreten wird. So finden rechtsextreme Argumentationsmuster wieder leichter ihren Weg in Vereine, Schulen, an den Familientisch und in die Politik. Dort zeigt die neue Rechte in Wort und Tat eine überwunden geglaubte und unerwartete Aggressivität und bündelt sie in allgemeinen Hassgefühlen: Ausländerfeindlichkeit, Medienverachtung, Verschwörungstheorien, Homophobie, Nationalismus, Ultra-Liberalismus und vieles mehr.

Wie konnte es dazu kommen? Wie fühlt man sich als Journalist bei Pegida-Demonstrationen? Und welche Gegenmaßnahmen kann die freiheitliche Gesellschaft ergreifen? Diesen und anderen Fragen werden sich die Referent*innen Olaf Sundermeyer (Journalist & Autor) und Sebastian Serafin (FES Projekt ‚Gegen Rechtsextremismus‘) im Rahmen dieses Themenabends widmen.

Die Veranstaltung beginnt 18 Uhr 30 im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz (Schloßstraße 3, 17235 Neustrelitz).

Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern.


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