„Stop them all! – Nazis und Rechtspopulist*innen entgegentreten!“ – Aufruf zur Kampagne

Nazis raus aus den Köpfen
Während sich die NPD in der Öffentlichkeit gerne als eine Kümmerer-Partei, die sich um die Belange der einfachen Menschen kümmert, in Szene setzen will, hetzen ihre Spitzenpolitiker*innen regelmäßig gegen Migrant*innen, alternative Jugendliche, Homosexuelle und andere Minderheiten.
Die NPD ist eine rassistische und antidemokratische Partei, die den Grundsatz der Gleichheit aller Menschen leugnet. Im Landtag, aber auch in Kommunalparlamenten hat die NPD immer wieder bewiesen, dass sie nicht an den Problemen der Menschen interessiert ist, sondern lediglich eine Plattform sucht, um ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten. Das Konstrukt der „Volksgemeinschaft“, welches die Nazis propagieren, bedeutet immer Ausgrenzung von Menschen.
Der NPD und ihren Sympathisant*innen setzen wir ein solidarisches Miteinander entgegen. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, einem Bundesland in dem die NPD relativ großen Einfluss gerade auch bei Jugendlichen hat, ist es besonders wichtig, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit die Stirn zu bieten.

Refugees welcome …denn kein Mensch ist illegal!
Allzu oft bedienen sich Rassist*innen von AfD und NPD der Gefühle und Ängste der Menschen, um Sündenböcke für tief liegende, komplexe soziale Probleme zu erfinden. Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa formieren sich rechtspopulistische Parteien und Bewegungen, die vielerorts an Einfluss gewinnen oder bereits an Regierungen beteiligt sind. Sie profitieren dabei von der zunehmenden Arbeitslosigkeit, Zukunftsängsten und sozialen Unsicherheiten großer Teile der Gesellschaft, die empfänglich machen für die vermeintlich einfachen Lösungen der Rechtspopulist*innen und Nazis.
Wir dürfen nicht zulassen, dass die Strategie von AfD, NPD und co. aufgeht, ein Klima des Hasses gegen Geflüchtete zu etablieren. Der menschenverachtenden Hetze gegen Geflüchtete erteilen wir eine klare Absage. Egal ob sie heute von der NPD, morgen von der AfD oder übermorgen von anderen kommt. Wir treten im Gegensatz für eine Willkommenskultur ein. Menschen, die vor Kriegen, Genoziden, Verfolgung und Armut geflohen sind, bedürfen unserer Hilfe und Solidarität!

Gleichberechtigung für alle
Um die „deutsche Familie“ wieder „zu stärken“ will die AfD die hart erkämpfte Selbstbestimmung von Frauen über ihren Körper abschaffen. So sollen Frauen auf ihre Rolle als Mutter reduziert werden. Die AfD will zurück zu einem Weltbild der 1950er Jahre und steht damit der NPD in ihren rückwärtsgewandten Einstellungen in nichts nach. Sexuelle Minderheiten, wie Lesben oder Schwule, gelten sowohl für die AfD wie auch die NPD als krank. Beide Parteien wollen letztlich das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung abschaffen und alle Menschen in eine rückständige Geschlechterrolle zwängen.
Ob hetereo, schwul, lesbisch, bi oder transgender: Wir dürfen es nicht zulassen, auf Teufel komm raus in eine vorgefertigte Schablone gepresst zu werden. Wir müssen uns selbstbewusst unsere eigenen Rollen geben, statt uns an den Erwartungen und Reaktionen anderer zu orientieren. Das überholte Weltbild von Rechtspopulist*innen und Neofaschist*innen taugt nicht für die freie Entfaltung von freien Menschen in einer solidarischen Welt, die wir anstreben.

Follow your dreams
Rassist*innen, Rechtspopulist*innen und den Nazis geht es nicht darum tragfähige Lösungen aufzuzeigen. Stattdessen brechen sie gesellschaftlichen Problemlagen herunter auf die einfache Formel: „Ausländer raus!“. Doch das Problem sind nicht die Menschen, die nach Deutschland kommen. Das Problem ist eine Politik, die sich schon seit Jahren nicht mehr um soziale Schieflagen kümmert. Menschen, die schon länger in Deutschland leben und immer weniger haben, sollen gegen die ausgespielt werden, die gerade erst nach Deutschland gekommen sind und gar nichts haben.
Die kulturellen Erklärungsansätze für gesellschaftliche Missstände von AfD und NPD verstellen bewusst den Blick auf ihre vielfältigen sozialen und strukturellen Ursachen. Die Gründe für gesellschaftliche Probleme liegen nicht bei Minderheiten, auf die sie projiziert werden. Sie sind unter anderem im kapitalistischen Wirtschaftssystem begründet, welches mit dem Dogma der Profitmaximierung die Konkurrenz als einzige Form des Wirtschaftens hervorbringt und somit die Wurzel für prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Massenentlassungen – sprich: die gesamte Ellenbogengesellschaft – darstellt. So wird existenzielle Unsicherheit in der Bevölkerung gestiftet, welche schnell zum Nährboden für menschenfeindliche Ressentiments und Ideologien wird.
Die Lösung dafür kann nicht darin liegen, Vorurteile und Hass zu streuen und verschiedene gesellschaftliche Gruppen gegeneinander auszuspielen. Der Ausweg kann nur die gemeinsame und solidarische Überwindung dieses Systems sein! Wir streiten für eine Gesellschaft, in der alle Menschen unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Religion und Sexualität friedlich und solidarisch zusammenleben.

Für ein buntes, weltoffenes & tolerantes Mecklenburg-Vorpommern! Für die Befreite Gesellschaft und das Schöne Leben!

Keine Stimme der AfD & NPD! Nazis und Rechtspopulist*innen entschlossen entgegentreten! Stop them all!

Refugees welcome …denn kein Mensch ist illegal!

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