Güstrow: Veranstaltung „Blut und Boden – Gefährden völkische Siedler*innen in M-V das friedliche Zusammenleben?“ am 01.09.16 im Haus der Kirche „Sibrand Siegert”

Sie geben sich als hilfsbereite und ökologisch bewusste Nachbarn. Dabei sind sie durch und durch rechtsextrem. Wie umgehen mit den Nazis von nebenan?

Ob in Lalendorf, Klaber oder Koppelow – in zahlreichen Orten Mecklenburg-Vorpommerns siedeln sie, die rechten Familien. Sie engagieren sich in Sportvereinen und der Freiwilligen Feuerwehr, bieten Fahrgemeinschaften in Kindergarten oder Schule an und reparieren mit Freude den kaputten Gartenzaun der Nachbar*innen.


Bild: Nette Nachbarschaft sieht anders aus. (Foto eingebunden via taz.de)

Doch sie vertreten auch eine menschenverachtende Weltanschauung, die zum Beispiel Geflüchtete, Demokrat*innen, Jüd*innen und Homosexuelle ablehnt und ausgrenzt.

Wie kann verhindert werden, dass sie diese Einstellungen verbreiten? Vor welche Probleme stellen die Siedler*innen eine Gemeinde – und wie kann darauf reagiert werden? Diese und andere Fragen will die tageszeitung stellen – und mit den Menschen vor Ort nach Antworten suchen.

Es diskutieren:
▪ Reinhard Knaack (DIE LINKE, Bürgermeister von Lalendorf)
▪ Karen Larisch (Geschäftsführerin Villa Kunterbündnis und Lokalpolitikerin für DIE LINKE in Güstrow)
▪ Timo Reinfrank (Amadeu Antonio Stiftung)
Ralf Boldt (Direktor der Freien Schule Güstrow)

Moderiert wird die Veranstaltung durch den taz-Redakteur Jan Feddersen.

Die Veranstaltung findet am 1. September im Haus der Kriche „Sibrand Siegert“ (Grüner Winkel 9-10. 18273) in Güstrow statt. Beginn ist 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.


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