Archiv der Kategorie 'Naziaufmärsche blockieren ist unser Recht!'

Aktualisierte Liste bevorstehender Naziaufmärsche in Mecklenburg-Vorpommern

+ neue Aufmärsche in Neustrelitz und Ludwigslust angekündigt +++ AfD-Wahlkampfauftakt in Stralsund +++ weitere Aufmärsche in Schwerin und Demmin im Mai ++

Von Janin Krude und Marko Neumann

Nazis und andere Rassist*innen rufen erneut zu fremdenfeindlichen Aufmärschen in Meck-Vorpomm auf und die „Alternative für Deutschland“ plant ihren Wahlkampfauftakt in Stralsund. Genaue Informationen findet ihr wie immer in der Liste.

Rechter „Abendspaziergang“ am 15.04.16 in Neustrelitz
Die Facebook Gruppe „Neustrelitz sagt „nein“ zum Asyl-Wahn“ mobilisiert für den 15. April zu einem „Abendspaziergang“. Die Rassist*innen treffen sich 19 Uhr am Südbahnhof in Neustrelitz.

„MVGIDA“-Aufmarsch am 18.04.16 in Ludwigslust
Die NPD-Tarnorganisation „MVGIDA“ will am 18. April unter dem Motto „Wir sind das Volk. Gestern. Heute. Morgen.“ durch Ludwigslust marschieren. Die Rassist*innen treffen sich 19 Uhr am Bahnhofsvorplatz.

Wahlkampfauftakt der AfD am 23.04. in Stralsund
Die „Alternative für Deutschland“ will in den Schweriner Landtag einziehen. Ihr Wahlkampfauftakt findet am 23. April in Stralsund auf dem Neuen Markt statt. Beginnen soll die braun-blaue Veranstaltung um 10 Uhr. Als Redner*innen sind Leif-Erik Holm und Alexander Gauland angekündigt.

NPD-Aufmarsch am 01.05.16 in Schwerin
Während die NPD vergangenes Jahr in Neubrandenburg aufmarschierte, versucht es die Partei, gegen die momentan ein Verbotsverfahren läuft, dieses Jahr in der Landeshauptstadt Schwerin aufzulaufen. Das berichtet der Nordkurier in einem Beitrag. Weitere Informationen folgen.

Naziaufmarsch am 08.05.16 in Demmin
Zum zehnten Mal in Folge wollen Nazis am Jahrestag der Befreiung durch die Peenestadt Demmin marschieren. Die Gegenrpoteste organisiert unter anderem das Bündnis Demmin Nazifrei.

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„Time to say goodbye“: Kein NPD-Aufmarsch am 1. Mai in Schwerin!

Die NPD ist schwer angeschlagen. Trotz des rassistischen Klimas, welches überall rechte Gruppierungen sowie Parteien seit Monaten befeuert und sie in ihrem Handeln bestärkt, verliert die Partei an Bedeutung. Mecklenburg-Vorpommern bleibt bundesweit ihre letzte verbliebene Landtagsfraktion.

Aufruf der Antifa Gruppe A19 gegen den NPD-Aufmarsch am 01.05.16 in Schwerin

Stimmverluste und der Erfolg der neu-rechten “Alternative für Deutschland” (AfD) lassen die rechten Demagogen und Schattenboxer der NPD zusehenst verzweifeln. Die Demonstration ist daher als Start ihres Landtagswahlkampfs zu verstehen. An diesem Ersten Mai geht es ihnen um einiges und das scheinbar mit aller Unterstützung.

NPD am Scheideweg
Gute Bedingungen sehen anders aus. Neben den zu erwartenden Stimmverlusten hat die Partei auch noch ein Verbotsverfahren am Hals. Schon einmal hatte sie mit so einem Verfahren zu tun, damals scheiterte es an den in die NPD eingeschleusten V-Leuten. Die Sorge, als verfassungswidrig eingestuft und somit verboten zu werden, ist berechtigt. Schließlich wurden im Namen der Partei Angsträume geschaffen und politische Gegner*innen bedroht, eingeschüchtert und tätlich angegriffen.Die NPD konnte in letzter Zeit kaum Erfolge vorweisen. Kaum verwunderlich also, dass die Partei von Anfang an die Organisation der rassistischen MVGIDA-Demonstrationen übernommen hat und auch so gut wie keine Anstrengungen machte, dies zu vertuschen. So wurde die erste MVGIDA-Demonstration von Stefan Steiner, NPD- sowie Kameradschaftsaktivist, angemeldet. Die Ordnerstruktur sowie die Technik wurde grundsätzlich von der Nazi-Partei gestellt, Werbung für selbige Demos wurde auf alte NPD-Wahlplakate geklebt und verteilt. Bezeichnend für die Lage der NPD ist auch das Angebot eines gemeinsamen Wahlkampfes an die AfD in Sachsen-Anhalt. Doch kaum jemand möchte noch etwas mit der in die Jahre gekommenen NPD zu tun haben, das Angebot wurde von der AfD abgelehnt. Die NPD steht im Schatten der aktuell überall aufkommenden rassistischen Initiativen. Sie ist ein gebranntes Kind, das selbst von Gleichgesinnten kaum noch ernst genommen wird.

Letzte Bastion Mecklenburg Vorpommern
Ganz anders sieht es allerdings in vielen Dörfern, Gemeinden und Städten von M-V aus. Die NPD hat über viele Jahre feste Strukturen geschaffen und ist oft akzeptierter Teil der Gemeinschaft. Sie ist in der zweiten Legislatuperiode im Landtag vertreten und hat insgesamt 53 Plätze in den Kreistagen, sowie Stadt- und Gemeindevertretungen inne. Das bedeutet auch ein nicht zu unterschätzendes Stammwähler*innenpotential, das ihren Aufenthalt im Schweriner Schloss um eine weitere Amtszeit verlängern könnte. Die NPD hat sich im Hinterland einiges aufgebaut, was ihr in anderen Bundesländern nicht gelang. Der Kauf unzähliger Immobilien in M-V trug dazu bei, dass die rechtsradikale Partei zum Stadtbild gehört, mit all ihren Funktionären und Angeboten. Doch NPD-Mitglieder waren beteiligt an koordinierten Angriffen auf alternative Hausprojekte oder nicht-rechte Personen. Der Partei-eigene Ordnerdienst gilt als äußerst gewaltbereit und wird im ganzen Bundesgebiet eingesetzt, um am Rande von Veranstaltungen unliebsame Journalist*innen sowie potentielle Gegner*innen einzuschüchtern und auch anzugreifen. Inzwischen bundesweit bekannt ist das “Nazidorf” Jamel bei Grevesmühlen, das Thing-Haus oder die vielen gewalttätigen Kameradschaften. Viele dieser Strukturen erfahren direkte Unterstützung durch die NPD. Würde sie den Wiedereinzug in den Landtag nicht schaffen, wäre das ein herber Schlag für die Nazi-Szene in Mecklenburg-Vorpommern.

Darum 01.Mai Schwerin
Verständlich also dass die Partei unbedingt weiterhin ihren Platz im Schweriner Schloss sichern will. Während mit dem erneut bestätigtem Spitzenkandidaten und verurteilten Volksverhetzer Udo Pastörs und dem Fraktionsvorsitzenden und wegen Körperverletzung verurteilen Stefan Köster zwei langjährige Nazi-Aktivisten als Redner fungieren sollen, ist auch ein Auftritt des Bundesparteivorsitzenden Frank Franz angekündigt. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass dieser Aufmarsch überregional eine bedeutende Rolle spielt, deutschlandweit hofft die NPD auf die Haltung ihrer letzten Bastion. Sollte sie diese verlieren, droht ihr möglicherweise bald der Abrutsch in die Bedeutungslosigkeit.

Hier ist es an uns, bei dieser Entwicklung nachzuhelfen. Wir kämpfen weitere für eine emanzipatorische Gesellschaft und wollen dafür, dass die neofaschistischen Umtriebe der NPD gestoppt werden.

Am 1. Mai nach Schwerin! Antifa-Demo 10 Uhr Marienplatz Time to say goodbye!

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Aktualisierte Liste bevorstehender Naziaufmärsche und -Kundgebungen in Mecklenburg-Vorpommern

+ Nazis und andere Rassist*innen wollen in Wolgast, Greifswald, Schwerin & Demmin marschieren +++ Kundgebungen der „Identitären Bewegung“ in Ribnitz-Damgarten und Stralsund +++ Kein Fußbreit den Faschist*innen! ++

Von Janin Krude und Marko Neumann

Seit Monaten überziehen Nazis und andere Rassist*innen das Land mit fremdenfeindlichen Aufmärschen. Zusätzlich zu den „besorgten Nazibürgern“ tritt nun auch die „Identitäre Bewegung“ stärker an die Öffentlichkeit. Hier die obligatorische Auflistung.

„Identitäre“ Kundgebungen am 09.04.16 in Ribnitz-Damgarten und Stralsund
Die „Identitäre Bewegung“ will am 09. April auf dem Markt in Ribnitz-Damgarten ab 10 Uhr 30 eine Kundgebung unter dem Motto „Sicherheit braucht Identität“ abhalten. Ab 13 Uhr 30 wollen die Neurechten am Alten Markt in Stralsund stehen. Für Stralsund gibt es einen Aufruf zum Protest.

Rechter „Abendspaziergang“ am 11.04.16 in Wolgast
Erneut wollen Rassist*innen durch Wolgast „spazieren“. Das Bündnis Wolgast kann mehr als völkisch sein organisiert eine Gegenkundgebung. Details zum Naziaufmarsch und zu den Gegenprotesten gibt es auf beim Bündnis.

FFDG-Aufmarsch am 11.04.16 in Greifswald
Die selbsternannten „Patriot*innen“ von FFDG mobilisieren für ihren Aufmarsch unter dem Motto „Gegen die aktuelle Asylpolitik“ zum 11. April 2016. Treffpunkt der Nazis ist das Ärztehaus, Ernst-Thälmann-Ring 66, 17491 Greifswald. Das Bündnis Greifswald für Alle mobilisiert zu einer Gegenkundgebung am Ecke Ernst-Thälmann-Ring 1 / Max-Planck-Straße 9 (Sporthalle) ab 18 Uhr 30. Details zu den Gegenprotesten gibt es auf facebook.com/greifswald.fuer.alle .

NPD-Aufmarsch am 01.05.16 in Schwerin
Während die NPD vergangenes Jahr in Neubrandenburg aufmarschierte, versucht es die Partei, gegen die momentan ein Verbotsverfahren läuft, dieses Jahr in der Landeshauptstadt Schwerin aufzulaufen. Das berichtet der Nordkurier in einem Beitrag. Weitere Informationen folgen.

Naziaufmarsch am 08.05.16 in Demmin
Zum zehnten Mal in Folge wollen Nazis am Jahrestag der Befreiung durch die Peenestadt Demmin marschieren. Die Gegenrpoteste organisiert unter anderem das Bündnis Demmin Nazifrei.

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Stralsund: Kundgebung der „Identitären Bewegung“ diesen Sonnabend am Alten Markt

+ Kundgebung der „Identitären Bewegung“ am 09. April in Stralsund +++ neurechte Wutbürger treffen sich 13 Uhr 30 am Alten Markt +++ Beteiligt euch an den Gegenprotesten! ++

Aufruf gegen die „identitäre“ Kundgebung am 09.04.16 in Stralsund

Am Sonnabend, den 09. April um 13 Uhr 30 will die rassistisch-nationalistische so genannte „Identitäre Bewegung“ in Stralsund auf dem Altem Markt eine Kundgebung veranstalten. Dies gilt es natürlich zu verhindern bzw. zu stören und das mit Transparenten, lauten Stimmen und was sonst noch Krach und Lärm macht!

Ihr seid alle herzlich eingeladen den Nazis kräftig den Tag zu versauen und zu zeigen, dass es auch in Stralsund weiterhin Widerstand gegen Rassismus, Nationalismus und Faschismus gibt und weiterhin geben wird. Die jüngsten Geschehnisse zeigen, dass sich die „Besorgten Wutbürger“ immer mehr trauen und versuchen (u.a. mit Demos, Kundgebungen, aber auch offenen Drohungen und körperlicher Gewalt) Stimmung gegen Flüchtlinge, Antifaschist*innen und generell Andersdenkende zu machen.

Lasst uns denen zeigen, dass wir sowas nicht dulden. Kommt zahlreich und motiviert! Kein Fußbreit den Faschist*innen!

Schwerin: Infoveranstaltung „MVgida und ‚besorgte Rassisten‘ in Mecklenburg-Vorpommern“ am 13.04.16 im Komplex

Seit Januar 2015 geht der NPD-dominierte PEGIDA-Nachahmer „MVgida“ durch die Straßen Mecklenburg-Vorpommerns. Anfänglich im Schutze der Dunkelheit, demonstrierten teils rassistische Bürger mit organisierten Nazistrukturen Hand in Hand.


Bild: Plakat „Bunte Vielfalt stat braune Einfalt“.

Mit stagnierenden Teilnehmerzahlen und abnehmender Dunkelheit im Frühjahr 2015 verschwand MVgida vorerst wieder von den Straßen. Im Spätsommer traten die „[Wismar/Schwerin] wehrt sich“-Gruppen vermehrt in Westmecklenburg in Vordergrund. Täglich stattfindende Kundgebungen vor einer Notunterkunft für Refugees in Schwerin bildeten den Auftakt zu wöchentlichen Demonstration in Wismar, Schwerin und anderen Städten in Mecklenburg-Vorpommern – mit bis zu 700 Rassisten.

Die Referent*innen werden ihre Analyse der rassistischen Mobilisierung mit Schwerpunkt in Westmecklenburg vorstellen, um mit euch über mögliche Ansätze von Protesten zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet am 13. April im Komplex Schwerin statt und beginnt 19 Uhr.

Eine Veranstaltung des Taktlos e.V. und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern.

Rostock: Infoveranstaltung zum Naziaufmarsch in Bad Oldesloe am 07.04.16 im Café Median

Am 16. April wollen Rassist*innen durch Bad Oldesloe marschieren. Der braune Aufmarsch wird jedoch nicht unwidersprochen bleiben. Am 07. April wird es dazu einen Mobivortrag im Café Median in Rostock geben. Los geht’s 19 Uhr 30.

Details gibt es auf badoldesloe.blogsport.eu.

Stralsund, Schwerin, Anklam & Demmin: Liste bevorstehender Naziaufmärsche in Mecklenburg-Vorpommern

+ Neue Naziaufmärsche in Mecklenburg-Vorpommern für April und Mai +++ Nazis wollen in Stralsund, Schwerin, Anklam und Demmin auflaufen +++ Organisiert und beteiligt euch an den Gegenprotesten! ++

Von Janin Krude und Marko Neumann

Aufmarsch von „Vereint für Stralsund“ am 01.04.16 in Stralsund
Die fremdenfeindliche Gruppierung „Vereint für Stralsund“ will am 01. Aprilerneut durch Stralsund marschieren. Unter dem Motto „Asylwahn stoppen! Souveränität einberufen! Bevölkerung schützen!“ wollen die Rassist*innen sich 19 Uhr in der Bahnhofsstraße 10 treffen. Das Bündnis Stralsund für Alle ruft zu einer Protestkundgebung um 19 Uhr auf den Alten Markt auf.

„Deutschland wehrt sich“-Aufmarsch am 04.04.16 in Schwerin
Die rassistische Facebook Gruppierung „Deutschland wehrt sich“ will am 4. April erneut in der Landeshauptstadt Schwerin aufmarschieren. Treffpunkt ist der Bahnhof, beginnen wollen die Nazis um 19 Uhr.

Rassistischer „Abendspaziergang“ am 05.04.16 in Anklam
Am 05. April wollen Rassist*innen zum dritten Mal durch Anklam marschieren. Unter dem Motto „Familie, Werte, Heimatliebe statt Hass und Kriege“ treffen sich die Nazis um 18 Uhr 30 in der Südstadt treffen.

NPD-Aufmarsch am 01.05.16 in Schwerin
Während die NPD vergangenes Jahr in Neubrandenburg aufmarschierte, versucht es die Partei, gegen die momentan ein Verbotsverfahren läuft, dieses Jahr in der Landeshauptstadt Schwerin aufzulaufen. Das berichtet der Nordkurier in einem Beitrag. Weitere Informationen folgen.

Naziaufmarsch am 08.05.16 in Demmin
Zum zehnten Mal in Folge wollen Nazis am Jahrestag der Befreiung durch die Peenestadt Demmin marschieren. Die Gegenrpoteste organisiert unter anderem das Bündnis Demmin Nazifrei.

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Kurzmeldung: NPD-Aufmarsch am 1. Mai 2016 in Schwerin!

Seit Jahren missbraucht die neofaschistische NPD in Mecklenburg-Vorpommern den internationalen Tag der Arbeit für ihre menschenverachtende Propaganda. Während die NPD vergangenes Jahr in Neubrandenburg aufmarschierte, versucht es die Partei, gegen die momentan ein Verbotsverfahren läuft, dieses Jahr in der Landeshauptstadt Schwerin aufzulaufen. Das berichtet der Nordkurier in einem Beitrag. Weitere Informationen folgen.

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„Deutschland wehrt sich“ Aufmarsch in Schwerin wird zum Flop

+ „Deutschland wehrt sich“ Aufmarsch vergangenen Montag in Schwerin +++ Gegendemonstration und Blockade vor der Staatskanzlei +++ Schwerin bleibt bunt statt braun! ++

Ein Gastbeitrag von Michél Zimmermann

Als Reaktion auf den angemeldeten fremdenfeindlichen Aufmarsch von „Deutschland wehrt sich“ am 21. März rief die Gruppe MIRA Schwerin zu um 18 Uhr zu einer Gegendemonstration am Südufer des Pfaffenteiches auf. Gemeinsam liefen die Teilnehmer*innen anschließend gemeinsam zum Markt. „Deutschland wehrt sich“ hatte ausgerufen, sich um 19 Uhr am Hauptbahnhof zu treffen und dann gemeinsam bis zum Alten Friedhof zu marschieren.


Bild: Schwerin: nazifreie Zone?!

Die Bereitschaftskräfte der Polizei waren sichtlich aufgeregt und augenscheinlich Jung. Alle jungen Polizist*innen hielten ihre Knüppel bzw. ihr Pfefferspray in den unruhigen Händen. Nachdem mehrere Polizist*innen gefragt wurden, ob sie in der Ausbildung sein, schwiegen sie betreten.

Ihren ersten Stopp legten die DWS-Anhänger*innen am Südufer des Pfaffenteiches ein. Dort stellten sie unter anderem ihren Kandidaten zur kommenden Oberbürgermeister, Wahl Uwe Wilfert, vor. Allerdings konnten Menschen in der Umgebung kaum ein Wort verstehen, da die DWS-Kundgebung lautstark von den Gegendemonstrant*innen beschallt wurden.

Nachdem die Rassist*innen anschließend weiter in Richtung Mecklenburgstraße marschieren wollten, wurden sie an der Staatskanzlei von rund 70 Antifaschist*innen gestoppt. Dort endete dann auch der fremdenfeindliche Aufmarsch. Gemeinsam gingen sie dann wieder Richtung Hauptbahnhof.

Die Blockierung des DWS-Aufmarsches ist für Schweriner Verhältnisse als kleiner Erfolg zu werten. Es waren viele Menschen vor Ort, die bereit waren sich den Rassist*innen in den Weg zu stellen. Niemand ließ sich von den aufgeregten und nervösen Nachwuchspolizist*innen provozieren.

Die Blockade an der Staatskanzlei war nur ein Anfang. Auch künftig müssen Menschen für ein weltoffenes und nazifreies Schwerin auf die Straßen gehen. Geht zu Veranstaltungen und informiert euch! Setzt ein Zeichen in dieser und anderen Städten! Vereint euch gemeinsam auf den Straßen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit! Es wird zeit sich die Straße zurück zu holen!

#nb2403: Letzte Informationen zum Naziaufmarsch in Neubrandenburg

+ Letzte Infos zum Naziaufmarsch am 24.03.16 in Neubrandenburg +++ Neubrandenburg Nazifrei organisiert Gegenkundgebungen +++ Aktionskarte, Hashtags und co. online ++

Von Marko Neumann

Der NPD Kader Norman Runge hat unter dem Label der Tarnorganisation „Neubrandenburg sagt nein zum Asylwahn“ für heute (24.03.16) in der Neubrandenburger Oststadt einen Aufmarsch angemeldet. Das Bündnis Neubrandenburg Nazifrei organisiert mehrere Gegenkundgebungen.

Standorte der Kundgebungen von Neubrandenburg Nazifrei:
18 Uhr | Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete
18 Uhr | Juri-Gagarin-Ring Ecke Humboldtstr.
geplant | Robert-Koch-Str. Ecke Fritscheshofer Str.

Die Aktionskarte findet ihr hier.

Die Nazis treffen sich 19 Uhr auf dem Parkplatz Salvador-Allende-Str. Ecke Kopernikusstr.

Alle sind aufgerufen – Rassistischer Hetze enttarnen & entgegentreten! Haltet dagegen & Seid aktiv!

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Greifswald: Kundgebung „Greifswald für Alle – weltoffen, bunt und tolerant“ am 21.03.16 an der Mehringstraße

Die „Patriot*innen“ von FFDG mobilisieren für ihren Aufmarsch „Für die Zukunft unserer Kinder“! Sie treffen sich am 21.03.16 um 19 Uhr am Pomeroder Platz, Anklamer/Ecke Beimlerstraße.

Das Bündnis Greifswald für Alle organisiert eine Gegenkundgebung.

Durch die Medien und das Internet bekommen extreme politische Ansichten derzeit hohe Reichweiten. Immer mehr Menschen lassen sich mitreißen von menschenverachtenden Aussagen und teilweise auch von unwahren Behauptungen. Gezielt wird von kleinen politischen Gruppierungen eine Stimmung erzeugt, die zum Ziel haben soll, die solidarischen Grundfesten unseres Landes zu erschüttern. Viele Menschen sind verunsichert dadurch – grad in Zeiten, in denen wir eigentlich mehr Zusammenhalt und Menschlichkeit benötigen.

Wir möchten dazu aufrufen, den politischen Extremisten ein klares und friedliches Signal zu geben, dass ihre Hetze in unserer Stadt nicht mehrheitsfähig ist. Greifswald ist eine weltoffene und tolerante Stadt und soll es auch bleiben. Herzlichkeit für Menschen in Not, Hilfe für Benachteiligte, unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, Lebensweise. Das sind die Werte unserer Gesellschaft. Wir möchten gemeinsam am kommenden Montag, 21.03.16 ab 18:30 Uhr, für diese Überzeugung Zeichen unter dem Motto „Greifswald für alle – weltoffen, bunt und tolerant“ setzen. Für Musik, Redebeiträge, Kaffee und menschliche Wärme ist gesorgt – sie sind herzlichst eingeladen!

Die Kundgebung startet um 18 Uhr 30 in der Mehringstraße beim Institut für Psychologie (Ecke Hans-Beimler-Straße).

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Schwerin: Kundgebung „Keinen Meter den Rassist*innen am Internationalen Tag gegen Rassismus!“ am 21.03.16

Am 21.03.2016 dem 50. Internationalen Tag gegen Rassismus (ITgR) möchte die Refugeefeindliche und rechtskonservativen, teils rechtsradikale Gruppe „Deutschland wehrt sich“ (DWS) eine Demonstration auf dem Marianne Grunthalplatz abhalten. Die Gruppe Mira Schwerin ruft u.a. zu einer Protestkundgebung auf.

Schlimm genug Das sie dies am ITgR tun möchten, dann aber auch noch auf dem Platz in Schwerin, auf welchem die Pädagogin Marianne Grunthal wegen dem Satz: „Gott sei dank dann ist der Krieg bald vorbei!“ von SS-Männern an einem Laternenpfahl gehängt wurde.

Dieser Verspottung des Gedenken an die Opfer des NS-Regime’s wollen wir keinen Platz machen. Der rassistischen Hetze gegen Menschen auf einem so geschichtsträchtigen Platz wollen wir keine Plattform bieten und werden uns dieser entgegenstellen! Hierbei brauchen wir eure Hilfe! Wir brauchen eure Stimmen und eure Solidarität um Laut zu sein – gegen Rassismus! Also kommst auf die Straße und gebt dem Faschismus – keinen Fuß breit! Alerta, Alerta, Antifaschista!

Den Ablaufplan und genauere Informationen findet ihr hier.

Los geht es am 21. März um 18 Uhr 30 auf dem Grunthalplatz in Schwerin.

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Letzte Infos zum Naziaufmarsch am 18.03.16 in Demmin

Heute wollen Nazis und andere Rassist*innen unter dem Motto „Für unsere Kinder. Gegen Asylmissbrauch!“ durch die Stadt Demmin marschieren. Aufgerufen zu dem Aufzug hatte die rassistische NPD-Tarnorganisation „Wir für Demmin“.

Um 19 Uhr wollen die Nazis am Markt starten und nach Informationen des Bündnisses Demmin Nazifrei anschließend eine Schleife durch die Stadt laufen, um sich am Ende wieder am Markt zu versammeln.

Das Infotelefon für Gegenproteste erreicht ihr unter 0160-62 080 18

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Weitere Naziaufmärsche in März in Mecklenburg-Vorpommern

+ weitere Naziaufmärsche im März 2016 ++++ besorgte Nazibürger*innen wollen Boizenburg, Templin, Demmin, Schwerin und Neubrandenburg heimsuchen +++ Beteiligt euch an den Gegenprotesten! ++

Von Janin Krude und Marko Neumann

Immer wieder verstecken sich Nazis und andere Rassist*innen hinter vermeintlich harmlosen Parolen, wie „Für die Sicherheit unserer Familien“ um auch beim bürgerlichen Klientel Anklang zu finden. In Boizenburg, Templin, Demmin, Schwerin und Neubrandenburg wollen die besorgten Nazibürger*innen diesen Monat aufmarschieren um Sympathien in der Bevölkerung zu gewinnen. Hier die obligatorische Auflistung mit Hinweisen zu den Gegenprotesten.

„MVGIDA“-Aufmarsch am 14.03.16 in Boizenburg
Zum wiederholten Mal will die NPD unter dem Mantel ihrer Tarnorgansiation „MVGIDA“ durch Boizenburg marschieren. Die Nazis wolen sich um 19 Uhr am Markt treffen. Unter anderem mobilisiert die Initiative Hamburg goes MV gegen den Aufmarsch.

Aufmarsch besorgter Nazibürger*innen am 18.03.16 in Templin
Mit einem thematischen Rundumschlag wollen sich die Nazis am 18. März in Templin als „besorgte Bürger“ darstellen. In entsprechenden Ankündigungen heißt es unter anderem „Für den Frieden in der Welt“ oder auch „gegen die Gewalt gegenüber Polizeieinsatzkräften“. Um 18 Uhr 30 wollen sich die besorgten Nazibürger*innen am Markt in Templin treffen, um dann durch den Ort zu marschieren.

„Wir für Demmin“-Aufmarsch am 18.03.16
Am Freitag, den 18. März will die rassistische NPD-Tarnorganisation „Wir für Demmin“ unter dem Motto „Für unsere Kinder. Gegen Asylmissbrauch!“ durch die Pennestadt marschieren. Um 19 Uhr wollen sich die Rassist*innen am Markt treffen. Achtet auf Ankündigungen zu Gegenprotesten. Checkt dafür auch die Seite demminnazifrei.blogsport.de.

„Deutschland wehrt sich“-Aufmarsch am 21.03.16 in Schwerin
Unter dem Motto „Gemeinsam für die Heimat“ wollen Nazis und andere Rassist*innen am 21. März durch die Landeshauptstadt Schwerin marschieren. Erneut wollen sie sich am Grunthalplatz in der Nähe des Hauptbahnhofes treffen und 19 Uhr ihren fremdenfeindlichen Aufzug beginnen. Am selben Tag findet ab 16 Uhr auf dem Schweriner Markt das „Welcome Café Open Air“ anlässlich des Welttages gegen Rassismus statt. Achtet hierzu auch auf weitere Ankündigungen des Bündnisses Schwerin für Alle.

Rassistischer Aufmarsch am 24.03.16 in Neubrandenburg
Am 24. März will die rassistische Gruppierung „Neubrandenburg sagt „nein“ zum Asylwahnsinn“ durch die Viertorestadt marschieren. Die NPD-Tarnorgansiation will sich um 19 Uhr in der Oststadt treffen. Das Bündnis Neubrandenburg Nazifrei organisiert die Gegenproteste.

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Neubrandenburg: „Rassistischer Hetze entgegentreten!“ – Naziaufmarsch am 24.03.16 am unmöglich machen!

Auf der Facebookseite „Neubrandenburg sagt „nein“ zum Asylwahnsinn“ wird seit dem 02.03. zu einem weiteren „Abendspaziergang“ am 24.03.2016 in der Neubrandenburg-Oststadt geworben. Ein Ding springt dabei sofort ins Auge: Im Gegenteil zu den letzten rassistischen Aufmärschen in Neubrandenburg, spiegelt das Layout des Flyers zum 24.03. eins zu eins die klassische Aufmachung von NPD Flyern wider – nur das Parteilogo fehlt. Geworben wird allerdings nicht als im Verbotsverfahren steckende NPD, sondern erneut als vermeintlich loser Zusammenschluss „besorgter Büger_innen“. Dahinter steckt allerdings wieder der Burg Stargarder NPDler Norman Runge, der auch als Verantwortlicher im Sinne des Presserechts genannt wird.

Mit etwas Beobachtung der aktuellen Lage ist das Kalkül des trojanischen Wahlkampfpferds nicht nur für Szenekenner_innen ersichtlich und zeigt, wie angestrengt die örtliche ‪#‎NPD‬ um Anklang bei Alltagsrassist_innen und xenophoben Bürger_innen jeglicher Couleur buhlt. Im Hinblick auf das Verbotsverfahren und des Konkurrenzkampfes mit der AfD, bleibt ihnen offensichtlich auch nichts anderes übrig. Auch die Wahl des Termins spricht dafür – die klassischen Montage haben sich nicht bewährt – der Gründonnerstag vor den Feiertagen birgt das Potential einer breiteren Mobilisierung.

Am 24.03. gilt es in der Oststadt ein Revival des 01. Mai 2015 zu schaffen: Rassistische Hetze, mit der versucht werden soll, durch Instrumentalisierung sozialer Probleme, Stimmung gegen Geflüchtete und Schutzsuchende Menschen in Neubrandenburg zu machen, enttarnen! Keine besorgten Bürger_innen, sondern waschechte Rassist_innen stellen sich am 24.03. in Reih und Glied – wir halten dagegen.

Rassist_innen enttarnen und widersprechen! ‎Refugees Welcome‬!

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