Archiv der Kategorie 'NPD-Verbot jetzt!'

Naziaufmärsche dieses Wochenende in Waren & Wismar

Nach einer Phase der relativen Ruhe in den Reihen der rechtsextremen Szene versuchen die Nazis nun wieder verstärkt, an die Öffentlichkeit zu treten. Julian Feller und Marko Neumann

Obwohl die NPD bei den vergangenen Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern ihre letzte Landtagsfraktion verloren hat und der neofaschistischen Szene hierzulande dadurch eine wichtige Stütze weggebrochen ist, versuchen die Nazis den Fall in die politische Bedeutungslosigkeit mit neuem Aktionismus aufzuhalten. Für Oktober haben verschiedene rechtsextreme Gruppierungen Aufmärsche angekündigt. Hier die aktuelle Liste der bevorstehenden Aufzüge mit den Informationen über die Gegenproteste.


Bild: Am Wochenende heißt es einmal mehr: „Kein Kiez für Nazis!“

Aufmarsch der „NSW“ in Waren am 01.10.16
Am ersten Oktober wollen die Nazis der „Nationalen Sozialisten Waren“ einen Aufzug durchführen. Unter dem Motto „Heimat und Tradition bewahren“ treffen sie sich 12 Uhr am Bahnhof. Aus Rostock und anderen Städten wird zu aktiven Gegenprotesten mobilisiert. Gemeinsame Abfahrt aus Rostock: 10 Uhr Hbf nord!

Aufmarsch von „Wismar wehrt sich“ in Wismar am 02.10.16
Am Sonntag, den 2. Oktober, wollen die Rassist*innen von „Wismar wehrt sich“ und ihr Anhang in Wismar aufmarschieren. „Für unsere Rechte auf den Schutz und Erhalt unser deutschen Kultur und Lebensart“ heißt es in der Ankündigung der Nazis, die auf Facebook verbreitet wird.
Das Bündnis „Wismar für Alle“ mobilisiert zu einer Gegenkundgebung. Der Treffpunkt dafür ist auf dem Parkplatz vor der Sporthalle Bgm.Haupt-Straße. Achtet dazu auf weitere Details des Bündnisses u.a. auf ihrer Facebook Seite.

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NPD-Tour erreicht Stralsund und Ribnitz-Damgarten

+ NPD tourt weiter durch Mecklenburg-Vorpommern +++ Dienstag Kundgebungen in Stralsund und Ribnitz-Damgarten +++ Beteiligt euch an den Protesten! ++

Von Marko Neumann

Die NPD bangt um ihre letzte Landtagsfraktion, entsprechend nervös ist ihr Wahlkampf. Aktuell tourt die NPD kreuz und quer durch M-V und sucht Städte und Orte mit ihren Infoständen und Minikundgebungen heim.


Bild: „Heimat braucht Kinder“ – die klassische Blut-und-Boden Ideologie darf auch bei dieser Wahl nicht fehlen.

Am Dienstag, den 30. August, will die Truppe um Udo Pastörs zunächst in Stralsund auf dem Trelleborger Platz in Knieper West 1 auflaufen. Um 10 Uhr 30 soll der braune Spuck dort losgehen. Rock gegen Rechts Stralsund koordiniert die Gegenproteste.

Ab 13 Uhr 30 will die NPD dann in Ribnitz-Damgarten auf dem Markt präsent sein.Anschließend wollen sie die gleiche Show in der Rigaer Straße Ecke Danziger Straße nochmal abgespuhlt werden. Direkt in der Nähe befindet sich eine Geflüchtetenunterkunft. Auch zu diese beiden Terminen wird es Gegenproteste geben.

Kommt nach Stralsund und Ribnitz-Damgarten und unterstützt die lokalen Proteste! Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!

Rostock: NPD-Kundgebungen diesen Sonnabend in Groß-Klein und Warnemünde

+ NPD-Kundgebungen in Rostock diesen Sonnabend +++ Veranstaltungen in Groß Klein und Warnemünde +++ Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda! ++

Von Marko Neumann

Die NPD tourt momentan kreuz und quer durch M-V, um mit Minikundgebungen und Infoständen auf Dummenfang zu gehen. Die neofaschistische Partei, gegen die aktuell ein Verbotsverfahren läuft, versucht krampfhaft ihre letzte Landtagsfraktion zu erhalten.


Bild: Staat. Kapital. Nation. Scheiße. – Demonstration gegen nationalistische Hetze.

Dieses Wochenende ist Rostock dran. Am Sonnabend (20.08.) will die NPD im Stadtteil Groß-Klein in der Albrecht-Tischbein-Straße Höhe Klenow Tor von 9-10 Uhr präsent sein. Knapp 200 Meter entfernt befindet sich die Begnungsstätte, in der bis vor kurzem unbegleitete Minderjährige Geflüchtete untergebracht waren.

Von 10 Uhr 30 bis 11 Uhr 30 will die NPD anschließend in Warnemünde stehen. Konkret will die NPD in der Kirchenstraße Ecke Alexandrinenstraße stehen.

Zu beiden Kundgebungen wird u.a. Udo Pastörs erwartet.

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In eigener Sache: ‚Outline‘ Heft No.6 erschienen!

+ ‚Outline‘ No.6 erschienen +++ Schwerpunkte Landtagswahlen in M-V und rechtsextreme Frauen +++ jetzt als Printausgabe bestellen oder als pdf-Datei online herunterladen ++

Von Marko Neumann

Es ist schon etwas her, als die letzte Nummer unserer Projektzeitung ‚Outline‘ herausgekommen ist; dafür ist das aktuelle Heft mit 16 Seiten aber auch doppelt so dick wie die vergangene Ausgabe. Das sechste Heft steht ganz im Zeichen der Landtagswahlen, die Anfang September in Mecklenburg-Vorpommern stattfinden.


Bild: Die aktuelle Ausgabe der Outline – wie immer nur so lange der Vorrat reicht.

Vor dem Hintergrund unserer aktuellen Kampagne „Stop them all – Nazis und Rechtspopulist*innen entgegentreten!“ beschäftigen wir in einem Beitrag mit der AfD. Der Artikel wurde zuerst veröffentlicht in der Broschüre „Zur Kritik an der Alternative für Deutschland“.

In dem aktualisierten Artikel „Neofaschismus in Mecklenburg-Vorpommern“ befassen wir uns unter anderem mit der Verbindung von rechtsextremen Parteien, wie der NPD, und der sogenannten „freien“ Szene in M-V.

Der ausführliche Artikel „Auf die sanfte Tour“ thematisiert Frauen in der neofaschistischen Szene. Der Beitrag ist geschrieben worden von der Rechtsextremismusexpertin Andrea Röpke und wurde zuerst veröffentlicht bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB). Wir haben ihn nach einer creativecommons Lizenz in unser Heft aufgenommen.

Genauso umstritten wie aktuell ist das Thema eines möglichen NPD-Verbots. In einem Kommentar beschäftigen wir uns mit dem Für und Wider eines Verbots der größten neofaschistischen Organisation in der Bundesrepublik.

Der Verein „Lola für Demokratie in Mecklenburg-Vorpommern e.V.“ hat das Informationsheft „Frauen und Rechtsextremismus in Mecklenburg-Vorpommern“ herausgebracht. Ein letzter inhaltlicher Beitrag unseres Heftes erläutert Inhalt und Zweck dieser sehr empfehlenswerten Broschüre.

Wir hoffen für euch die richtigen Themen getroffen zu haben und wünschen euch wie immer viel Spaß bei der Lektüre. :-)

Bestellt euch das Heft als Printausgabe per Mail oder ladet euch die Broschüre online als pdf-Datei herunter.

NPD- und AfD-Veranstaltungen im Juni/Juli in Mecklenburg-Vorpommern

+ Öffentliche Veranstaltungen von Nazis und Rechtspopulist*innen im Juni/Juli in M-V +++ „MVGIDA“-Aufmarsch am 05.06.16 in Pasewalk +++ AfD-Vernastaltungen am 03.06. in Wismar und 20.07. in Rostock ++

Von Janin Krude und Marko Neumann

Die Landtagswahlen rücken näher und die AfD und NPD versuchen wieder verstärkt sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Während die NPD sich nach wie vor hinter Tarnnamen wie „MVGIDA“ versteckt, tritt die rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ ganz offen auf. Hier eine Übersicht der aktuellen Termine.


Bild: Staat. Kapital. Nation. Scheiße. – Demonstration gegen nationalistische Hetze.

„MVGIDA“-Aufmarsch am 05.06.16 in Pasewalk
Zum vierten Mal will die NPD-Tarnorganisation durch die Stadt Pasewalk marschieren. Unter dem gähnendlangweiligen Motto „Asylbetrug stoppen“ wollen sich die Rassist*innen am 5. Juni um 16 Uhr 45 in der Friedenstraße (Parkplatz) treffen.

AfD-Kundgebung am 20. Juli in Rostock
Die AfD stimmt sich in den Wahlkampf ein. Neben dutzenden Infoständen in Rostock will die rechtspopulistische Partei am 20. Juli eine Kundgebung auf dem Konrad Adenauer Platz von 18 Uhr 30 bis 20 Uhr durchführen.

AfD-Veranstaltung am 03.06.16 in Wismar
Der Kreisverband Nordwestmecklenburg der selbsternannten „Alternative für Deutschland“ veranstalten am 3. Juni einen Vortragsabend mit dem AfD-Mitbegründer Dr. Konrad Adam in Wismar. „Was wir wollen, wofür wir stehen, um was wir kämpfen“ lautet der Titel der Veranstaltung, die um 19 Uhr im Steigenberger Hotel (Am Mark 24, 23966 Wismar) beginnt. In einer entsprechenden Ankündigung heißt es „Alle Bürger sind herzlich willkommen“ ;-)

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Greifswald: ASTA lädt AfD und NPD zur Podiumsdiskussion ein – Was ist bloß an dieser Universität los?

Der Allgemeine Studierendenausschuss an der Universität Greifswald lädt die rechtspopulistische „Alternative für Deutschland“ und die neofaschistische NPD zu einer Podiumsdiskussion ein. Es ist nicht das erste Mal, dass diese Universität negativ auffällt. Ein Gastbeitrag der Initiative Uni ohne Nazis Greifswald.

Wir haben an der Universität Greifswald ja schon einiges erlebt, wenn es um Rassismus, Homophobie und Fremdenfeindlichkeit geht. Sei es nun eine Unileitung, die Antifaschismus vor allem lästig findet und Weltoffenheit und Internationalität nur dann mit Worthülsen verkündet, wenn es gute Presse gibt oder man für irgendwelche Drittmittel-Projekte Quoten erfüllen muss. Oder gewalttätige immatrikulierte Neonazi-Kader, die Antifaschistinnen angreifen und bedrohen. Oder rechtsaußen Jura-Professsoren, die Neonazis an der Uni promovieren und für die rassistische AfD als Landtagskandidat fungieren. Oder eine Hochschulleitung, die alle rechtlichen Hebel in Bewegung setzt, damit die Studierendenschaft Greifswald keine antifaschistische Aktionen gegen Nazi-Aufmärsche organisiert. Oder eine Uni, die immer noch den Namen trägt, den sie von Goebbels 1935 erhielt, weil er ja ein Ausdruck einer gewachsenen Tradition ist (sic!) . Oder, Oder, Oder…

Wir neigen manchmal dazu diesem Status quo aus Heuchelei und Verlogenheit nicht oft genug zu widersprechen, aber die neuste „Errungenschaft“ hier an der Uni ist dermaßen absurd und widerlich, dass wir uns dazu entschlossen haben, ihn der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen:

Es ist üblich, dass der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) zur Landtagswahl in MV eine Podiumsdiskussion mit den Direktkandidatinnen des Greifswalder Wahlkreises zu veranstalten. Dabei wurde in der Vergangenheit auf die, seit 2006 im Landtag vertretene, NPD verzichtet. Der aktuelle AStA sieht das allerdings anders. Denn für die diesjährige Podiumsdiskussion möchte man nicht nur die rassistische AfD in die Uni holen, sondern ebenso auch den Spitzenkandidaten der NPD, also den wegen Volksverhetzung verurteilten Fraktionsvorsitzenden Udo Pastörs. Wir konnten die Info erst nicht glauben, haben dann aber die originale E-Mail Einladung gelesen.

Die Mail ist von der aktuellen AStA-Vorsitzenden, FDP-Mitglied und als stellvertretende Senatsvorsitzende mit entsprechendem Rückhalt beim Senatsvorstand und der Hochschulleitung an der Uni aktiv. Der Schulterschluss von AfD und NPD ist auch in MV offenkundige Realität, die Mvgida- und AfD-Demonstrationen im Land sprechen eine eindeutige Sprache. Dass jetzt aber ein FDP-Mitglied aktiv daran mitwirkt, den Rassisten eine Bühne in der Universität Greifswald zu bieten, ist eine politische Konstellation, die wir auch in MV nicht für möglich gehalten haben.

Wir sind schon lange der Meinung, dass gerade die Universität Greifswald eine übergeordnete Verantwortung für die politische Entwicklung der Region (mit Blick auf die NPD-Wahlkreisergebnisse der letzten Landtagswahl) hat.

Die aktuelle Unileitung möchte von dieser Verantwortung nichts wissen und betrachtet die Uni als einen akademischen Elfenbeinturm, der völlig losgelöst von der gesellschaftlichen Entwicklung vor sich hin forschen soll. Diese Ignoranz und Arroganz Antifaschistinnen gegenüber, macht sie blind für Rassismus in den eigenen vier Wänden. Dass sich solch ein Verhalten auch auf die Positionierung und das Agieren der Studierendenschaft auswirkt, war abzusehen, dass es aber gleich so knüppeldick kommt, hätten wir nicht gedacht.

Vor einiger Zeit wurden wir hier bei Facebook angeschrieben und von jungen Abiturientinnen gefragt, ob ein Studium an der Uni Greifswald auch für Menschen mit einer antifaschistischen Grundeinstellung möglich sei. In letzter Konsequenz können wir diese Frage für niemanden beantworten. Wir wissen aber, dass auch an der Uni Greifswald viele engagierte Menschen aktiv sind, die diesen Status quo nicht akzeptieren und gegen ihn ankämpfen. All jenen Disteln im Beton wünschen wir gerade jetzt noch mehr Kraft und auch Mut, um diesen Kampf fortzuführen. Diese Menschen können wir supporten, indem wir die Zustände an der Uni öffentlich machen und somit Druck auf die Verantwortlichen ausüben.

Vom Studierendenparlament erwarten wir jetzt klare Kante und endlich das Einstehen für eine antifaschistische Grundhaltung, die nicht verhandelbar ist.

Wir rufen alle Studierenden auf, die hochschulöffentliche Sitzung des Studierendenparlaments, heute Abend um 20.15 Uhr im Hörsaal der Wirtschaftswissenschaften in der Friedrich-Loeffler-Straße 70, kritisch zu begleiten.

Polizei ermöglicht Naziaufmarsch am Tag der Befreiung in Demmin

+ 230 Nazis beim Fackelmarsch am Tag der Befreiung in Demmin +++ Polizei ermöglicht Neofaschist*innen geschichtsrevi-sionistischen Aufmarsch +++ über 500 Menschen beteiligten sich an Gegenprotesten ++

Von Janin Krude und Marko Neumann

Über 350 Menschen nahmen an der Antifa-Demo „Nicht lange fackeln“ teil, mehrere hundert weitere Demonstrant*innen beteiligten sich an verschiedenen Mahnwachen. Dem gegenüber standen weniger als 230 Nazis, die sich in der Stadt versammelten, um durch Demmin zu marschieren. Obwohl die Nazis nicht nur aus M-V, sondern auch aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Hamburg und Brandenburg kamen, blieb die Zahl der Teilnehmer*innen hinter denen der vergangenen Jahre deutlich zurück.


Bild: Die Demonstration des Aktionsbündnisses 8. Mai Demmin dieses Jahr. (Foto eingebunden über demminnazifrei.blogsport.de)

Laut Demmin nazifrei beteiligten sich über 500 Menschen an den Gegenprotesten. Mit Polizei war mit einem Großaufgebot von 700 Beamt*innen im Einsatz, darunter die berüchtigte BFE-Einheit. Caffiers Prügelgarde machte ihrem Ruf auch dieses Mal alle Ehre.

** Polizei macht Nazis den Weg frei *** Angriffe auf Antifaschist*innen und Fotografen *
Wieder einmal hat die Polizei den Nazis in Demmin den Weg frei geprügelt. Bereits im Voraus der Proteste kam es zu Polizeikontrollen. Ein Bus aus Rostock, in dem sich Antifaschist*innen befanden, wurde von der Polizei angehalten und kontrolliert.
Im Laufe des Abends wurden Fotograf*innen und Journalist*innen durch die Polizei immer wieder bei der Ausübung ihrer Arbeit gehindert. Zeitweise wurden Fotograf*innen abgedrängt und vollständig gefilmt. Ein Fotograf wurde durch die Polizei festgesetzt, nachdem dieser angeblich Portraitaufnahmen von vermummten BFE-Polizist*innen gemacht haben soll.
Blockadeversuche am Luisenplatz und in der Marienstraße wurden nach kurzer Zeit mit einem massiven Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken geräumt. Auch Hunde kamen teilweise zum Einsatz. Am Luisenplatz wurden Sanitäter*innen nicht zu den Eingekesselten durchgelassen. Die am Schwedenwall eingekesselten Antifaschist*innen wurden durchsucht und lange festgehalten. Auch das Friedensfest am Hafen blieb von polizeilichen Greiftrupps nicht verschont. Auch hier kam es zu Angriffen mit Pfefferspray und Knüppeln seitens der BFE-Einheiten.

Neue Taktik im Umgang mit Antifaschist*innen. Gegendemon-strant*innen werden nicht mehr festgenommen, sondern kurzfristig festgesetzt und die Personalien festgestellt. Wohl wissend, dass die meisten Anzeigen gegen Demonstrierende im Nachgang eingestellt werden, begnügten sich die Beamt*innen dieses Mal mit der Vervollständigung der Namens- und Adresslisten ihrer vermeintlichen politischen Gegner*innen und machten dabei auch vor offiziellen Medienvertreter*innen nicht halt.

Die Polizei Mecklenburgische Seenplatte teilte zu Beginn des Abends über Twitter mit, Partner der Gegendemonstrant*innen zu sein. Die Prügelexzesse der eingesetzten Einheiten und ein freundlicher Plausch mit dem bundesweit bekannten Nazikader Sven Krüger an einer Shell Tankstelle machten jedoch deutlich, wem die partnerschaftlichen Gefühle an diesem Tag tatsächlich gehörte.

** Der Fackelmarsch der Nazis: Ein Trauerspiel *
Mit 230 gezählten Teilnehmer*innen war der Aufzug der Nazis kleiner als in den vergangene Jahren. Obwohl die Polizei dem rechten Aufmarsch den Weg freiräumte wirkten die Nazis nicht sehr motiviert. Lustlos warfen sie ihren Kranz am Hafen in die Peene, der schließlich von mehreren Gummipuppen im Fluss begleitet wurde, und hörten sich zwei kurze Reden, darunter eine des noch NPD-Landtagsabgeordneten David Petereit an. Anschließend beendeten sie ihr braunes Spektakel.

* Was von Demmin bleibt **
Wieder einmal wurde der legitime demokratische Protest gegen einen Naziaufmarsch durch die Polizei unterdrückt. Das aggressive Auftreten von Einheiten der eingesetzten Polizei, nicht nur der BFE-Einheit, zeigen deutlich welcher Geist bei weiten Teilen der Polizei herrscht.
Lustlose Redebeiträge, der anschließende schnelle Rückweg der Nazis von ihrer Kundgebung und deutlich gelangweilte Gesichter der Ewiggestrigen zeigten deutlich, wie wenig Lust die eigene Anhänger*innenschaft auf diesen Pflichttermin in Demmin hatte.
Die Konsequenz aus dem leisen Desinteresse der Nazis und der nervösen Aggression der Polizei ist die Fortsetzung und Verstärkung des legitimen Protestes gegen den Naziaufmarsch. Auch wenn die Nazis nicht wirkungsvoll blockiert werden konnten, scheint die Stimmung langsam zu Gunsten der Antifaschist*innen zu kippen. Wieder einmal heißt es also: nach Demmin ist vor Demmin. Wir sehen uns 2017 zum Tag der Befreiung!

#1mSN: Letzte Infos zum NPD-Aufmarsch in Schwerin

+ Gegenkundgebungen und Demo gegen NPD-Aufmarsch +++ Gemeinsame Anreisen aus mehreren Städten +++ Hashtag, EA-Nummer & Aktionskarte online ++

Von Janin Krude und Marko Neumann

Am Internationalen Tag der Arbeit will die NPD unter dem Motto „Für Volk und Heimat“ durch die Landeshauptstadt Schwerin marschieren. Hier die letzten Infos zum geplanten NPD-Aufmarsch und die Gegenaktivitäten.

Gegenkundgebungen
Verschiedene Initiativen und Organisationen haben ab um 10 Uhr Kundgebungen in Schwerin gegen den NPD-Aufmarsch angemeldet. Hier die Liste:
• Stadthafen/Werdereck
• Marstallwiese
• Bertha-Klingberg-Platz
• Südufer Pfaffenteich
• Platz am Edeka i.d. Lessingstraße

Die zentrale Gegenkundgebung findet nach juristischen Auseinandersetzungen nach wie vor am Grunthalplatz statt. Redner*innen werden u.a. sein Thomas Fröde, Stephan Nolte und Daniel Trepsdorf. Nach der Kundgebung wird sich ein Demonstrationszug in Richtung Markt bewegen.

Um 10 Uhr startet die Antifa Demo des Bündnisses Time to say good bye – Die NPD verabschieden! am Marienplatz.

Der NPD-Aufmarsch
Die NPD beginnt ihren Aufmarsch um 11 Uhr mit einer Kundgebung am Platz der Freiheit. Die gesamte Route der Nazis verläuft nach unseren Informationen folgender Maßen:
Platz der Freiheit – Lübecker Straße – Obotritenring – Platz der Opfer des Faschismus – durch die Wallstraße entlang der Goethestraße – über den Marienplatz zur Franz-Mehring-Straße und wieder zum Platz der Freiheit

Gemeinsame Anreise Rostock, Neubrandenburg, Wismar & Hamburg
In Rostock ruft das Bündnis Rostock nazifrei und die Initiative Rostock hilft zu einer gemeinsamen Anreise ab Hauptbahnhof auf. Treffpunkt ist 8 Uhr 45 (!) am Bahnhof (pünktlich!).
Das Bündnis Neubrandenburg Nazifrei mobilisiert zur gemeinsamen Anreise nach Schwerin. Treffpunkt ist der Bahnhof Neubrandenburg um 7 Uhr 10 (Püünktlich!!).
Beide Fahrtgemeinschaften treffen sich in dann in Bützow und fahren gemeinsam nach Schwerin weiter.
Treffpunkt und -ort für eine gemeinsame Anreise aus Wismar ist 8 Uhr 45 am Bahnhof.
Aus Hamburg mobilisiert die Initiative Hamburg goes MV nach Schwerin. Für alle Menschen aus Hamburg gilt: der Treffpunkt für die gemeinsame Anreise ist der Bahnhof Hamburg um 7 Uhr 50.

BEDENKT: Diese Informationen sind öffentlich. Nazis und auch die Polizei lesen mit. Bleibt in Gruppen und passt aufeinander auf.

EA-Nummer, Hashtag & Aktionskarte
Die Nummer des Ermittlungsausschusses (EA) lautet: 0176 81838949. Der zentrale hashtag für diesen Tag lautet #1mSN. Eine Aktionskarte für den Tag gibt es hier.
Lest euch unbedingt vor der Demo die Broschüre Was tun wenn’s brennt der Roten Hilfe durch.

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MV & HH goes Schwerin: Mobilisierungen gegen den NPD-Aufmarsch am 1. Mai in Schwerin #update

Die NPD plant für den Ersten Mai einen Aufmarsch in der Landeshauptstadt Schwerin. Verschiedene Bündnisse und Initiativen mobilisieren zu den Gegenveranstaltungen und rufen zu Protesten auf. Hier aktualisierte Übersicht der momentanen Mobilisierungen.

Von Marko Neumann

Gemeinsame Anreise Rostock, Neubrandenburg, Wismar & Hamburg
In Rostock ruft das Bündnis Rostock nazifrei und die Initiative Rostock hilft zu einer gemeinsamen Anreise ab Hauptbahnhof auf. Treffpunkt ist 8 Uhr 45 (!) am Bahnhof (pünktlich!).
Das Bündnis Neubrandenburg Nazifrei mobilisiert zur gemeinsamen Anreise nach Schwerin. Treffpunkt ist der Bahnhof Neubrandenburg um 7 Uhr 10 (Püünktlich!!).
Beide Fahrtgemeinschaften treffen sich in dann in Bützow und fahren gemeinsam nach Schwerin weiter.
Treffpunkt und -ort für eine gemeinsame Anreise aus Wismar ist 8 Uhr 45 am Bahnhof.
Aus Hamburg mobilisiert die Initiative Hamburg goes MV nach Schwerin. Für alle Menschen aus Hamburg gilt: der Treffpunkt für die gemeinsame Anreise ist der Bahnhof Hamburg um 7 Uhr 50.

Infoveranstaltungen in Neubrandenburg, Hamburg, Wismar & Parchim
Nachdem bereits in einigen Städten Mobi-Veranstaltungen stattgefunden haben, stehen noch Neubrandenburg, Wismar, Parchim und Hamburg an.
In Neubrandenburg findet am 20. April im AJZ, ebenfalls um 19 Uhr, eine Infoveranstaltung statt.
Am 21. April gibt es in der Ex-Vokü (Flora) in Hamburg ebenfalls eine Veranstaltung. Los geht’s pünktlich um 20 Uhr in der bei der Sportraumkneipe. Details dazu auf hhgoesmv.blogsport.de.
Am 26. April findet in Wismar in TIKOzigalpa ebenfalls eine Infoveranstaltung statt. Details dazu findet ihr hier und ggf. hier.
Am 29. April findet in der Scheune in Parchim ebenfalls eine Infoveranstaltung statt. Mehr bekommt ihr hier.

Auch aus Wismar wird nach Schwerin mobilisiert. Weitere Informationen dazu gibt es zeitnah Facebook Veranstaltung

BEDENKT: Diese Informationen sind öffentlich. Nazis und auch die Polizei lesen mit. Bleibt in Gruppen und passt aufeinander auf.

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Aktualisierte Liste bevorstehender Naziaufmärsche in Mecklenburg-Vorpommern

+ neue Aufmärsche in Neustrelitz und Ludwigslust angekündigt +++ AfD-Wahlkampfauftakt in Stralsund +++ weitere Aufmärsche in Schwerin und Demmin im Mai ++

Von Janin Krude und Marko Neumann

Nazis und andere Rassist*innen rufen erneut zu fremdenfeindlichen Aufmärschen in Meck-Vorpomm auf und die „Alternative für Deutschland“ plant ihren Wahlkampfauftakt in Stralsund. Genaue Informationen findet ihr wie immer in der Liste.

Rechter „Abendspaziergang“ am 15.04.16 in Neustrelitz
Die Facebook Gruppe „Neustrelitz sagt „nein“ zum Asyl-Wahn“ mobilisiert für den 15. April zu einem „Abendspaziergang“. Die Rassist*innen treffen sich 19 Uhr am Südbahnhof in Neustrelitz.

„MVGIDA“-Aufmarsch am 18.04.16 in Ludwigslust
Die NPD-Tarnorganisation „MVGIDA“ will am 18. April unter dem Motto „Wir sind das Volk. Gestern. Heute. Morgen.“ durch Ludwigslust marschieren. Die Rassist*innen treffen sich 19 Uhr am Bahnhofsvorplatz.

Wahlkampfauftakt der AfD am 23.04. in Stralsund
Die „Alternative für Deutschland“ will in den Schweriner Landtag einziehen. Ihr Wahlkampfauftakt findet am 23. April in Stralsund auf dem Neuen Markt statt. Beginnen soll die braun-blaue Veranstaltung um 10 Uhr. Als Redner*innen sind Leif-Erik Holm und Alexander Gauland angekündigt.

NPD-Aufmarsch am 01.05.16 in Schwerin
Während die NPD vergangenes Jahr in Neubrandenburg aufmarschierte, versucht es die Partei, gegen die momentan ein Verbotsverfahren läuft, dieses Jahr in der Landeshauptstadt Schwerin aufzulaufen. Das berichtet der Nordkurier in einem Beitrag. Weitere Informationen folgen.

Naziaufmarsch am 08.05.16 in Demmin
Zum zehnten Mal in Folge wollen Nazis am Jahrestag der Befreiung durch die Peenestadt Demmin marschieren. Die Gegenrpoteste organisiert unter anderem das Bündnis Demmin Nazifrei.

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„Time to say goodbye“: Kein NPD-Aufmarsch am 1. Mai in Schwerin!

Die NPD ist schwer angeschlagen. Trotz des rassistischen Klimas, welches überall rechte Gruppierungen sowie Parteien seit Monaten befeuert und sie in ihrem Handeln bestärkt, verliert die Partei an Bedeutung. Mecklenburg-Vorpommern bleibt bundesweit ihre letzte verbliebene Landtagsfraktion.

Aufruf der Antifa Gruppe A19 gegen den NPD-Aufmarsch am 01.05.16 in Schwerin

Stimmverluste und der Erfolg der neu-rechten “Alternative für Deutschland” (AfD) lassen die rechten Demagogen und Schattenboxer der NPD zusehenst verzweifeln. Die Demonstration ist daher als Start ihres Landtagswahlkampfs zu verstehen. An diesem Ersten Mai geht es ihnen um einiges und das scheinbar mit aller Unterstützung.

NPD am Scheideweg
Gute Bedingungen sehen anders aus. Neben den zu erwartenden Stimmverlusten hat die Partei auch noch ein Verbotsverfahren am Hals. Schon einmal hatte sie mit so einem Verfahren zu tun, damals scheiterte es an den in die NPD eingeschleusten V-Leuten. Die Sorge, als verfassungswidrig eingestuft und somit verboten zu werden, ist berechtigt. Schließlich wurden im Namen der Partei Angsträume geschaffen und politische Gegner*innen bedroht, eingeschüchtert und tätlich angegriffen.Die NPD konnte in letzter Zeit kaum Erfolge vorweisen. Kaum verwunderlich also, dass die Partei von Anfang an die Organisation der rassistischen MVGIDA-Demonstrationen übernommen hat und auch so gut wie keine Anstrengungen machte, dies zu vertuschen. So wurde die erste MVGIDA-Demonstration von Stefan Steiner, NPD- sowie Kameradschaftsaktivist, angemeldet. Die Ordnerstruktur sowie die Technik wurde grundsätzlich von der Nazi-Partei gestellt, Werbung für selbige Demos wurde auf alte NPD-Wahlplakate geklebt und verteilt. Bezeichnend für die Lage der NPD ist auch das Angebot eines gemeinsamen Wahlkampfes an die AfD in Sachsen-Anhalt. Doch kaum jemand möchte noch etwas mit der in die Jahre gekommenen NPD zu tun haben, das Angebot wurde von der AfD abgelehnt. Die NPD steht im Schatten der aktuell überall aufkommenden rassistischen Initiativen. Sie ist ein gebranntes Kind, das selbst von Gleichgesinnten kaum noch ernst genommen wird.

Letzte Bastion Mecklenburg Vorpommern
Ganz anders sieht es allerdings in vielen Dörfern, Gemeinden und Städten von M-V aus. Die NPD hat über viele Jahre feste Strukturen geschaffen und ist oft akzeptierter Teil der Gemeinschaft. Sie ist in der zweiten Legislatuperiode im Landtag vertreten und hat insgesamt 53 Plätze in den Kreistagen, sowie Stadt- und Gemeindevertretungen inne. Das bedeutet auch ein nicht zu unterschätzendes Stammwähler*innenpotential, das ihren Aufenthalt im Schweriner Schloss um eine weitere Amtszeit verlängern könnte. Die NPD hat sich im Hinterland einiges aufgebaut, was ihr in anderen Bundesländern nicht gelang. Der Kauf unzähliger Immobilien in M-V trug dazu bei, dass die rechtsradikale Partei zum Stadtbild gehört, mit all ihren Funktionären und Angeboten. Doch NPD-Mitglieder waren beteiligt an koordinierten Angriffen auf alternative Hausprojekte oder nicht-rechte Personen. Der Partei-eigene Ordnerdienst gilt als äußerst gewaltbereit und wird im ganzen Bundesgebiet eingesetzt, um am Rande von Veranstaltungen unliebsame Journalist*innen sowie potentielle Gegner*innen einzuschüchtern und auch anzugreifen. Inzwischen bundesweit bekannt ist das “Nazidorf” Jamel bei Grevesmühlen, das Thing-Haus oder die vielen gewalttätigen Kameradschaften. Viele dieser Strukturen erfahren direkte Unterstützung durch die NPD. Würde sie den Wiedereinzug in den Landtag nicht schaffen, wäre das ein herber Schlag für die Nazi-Szene in Mecklenburg-Vorpommern.

Darum 01.Mai Schwerin
Verständlich also dass die Partei unbedingt weiterhin ihren Platz im Schweriner Schloss sichern will. Während mit dem erneut bestätigtem Spitzenkandidaten und verurteilten Volksverhetzer Udo Pastörs und dem Fraktionsvorsitzenden und wegen Körperverletzung verurteilen Stefan Köster zwei langjährige Nazi-Aktivisten als Redner fungieren sollen, ist auch ein Auftritt des Bundesparteivorsitzenden Frank Franz angekündigt. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass dieser Aufmarsch überregional eine bedeutende Rolle spielt, deutschlandweit hofft die NPD auf die Haltung ihrer letzten Bastion. Sollte sie diese verlieren, droht ihr möglicherweise bald der Abrutsch in die Bedeutungslosigkeit.

Hier ist es an uns, bei dieser Entwicklung nachzuhelfen. Wir kämpfen weitere für eine emanzipatorische Gesellschaft und wollen dafür, dass die neofaschistischen Umtriebe der NPD gestoppt werden.

Am 1. Mai nach Schwerin! Antifa-Demo 10 Uhr Marienplatz Time to say goodbye!

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Aktualisierte Liste bevorstehender Naziaufmärsche und -Kundgebungen in Mecklenburg-Vorpommern

+ Nazis und andere Rassist*innen wollen in Wolgast, Greifswald, Schwerin & Demmin marschieren +++ Kundgebungen der „Identitären Bewegung“ in Ribnitz-Damgarten und Stralsund +++ Kein Fußbreit den Faschist*innen! ++

Von Janin Krude und Marko Neumann

Seit Monaten überziehen Nazis und andere Rassist*innen das Land mit fremdenfeindlichen Aufmärschen. Zusätzlich zu den „besorgten Nazibürgern“ tritt nun auch die „Identitäre Bewegung“ stärker an die Öffentlichkeit. Hier die obligatorische Auflistung.

„Identitäre“ Kundgebungen am 09.04.16 in Ribnitz-Damgarten und Stralsund
Die „Identitäre Bewegung“ will am 09. April auf dem Markt in Ribnitz-Damgarten ab 10 Uhr 30 eine Kundgebung unter dem Motto „Sicherheit braucht Identität“ abhalten. Ab 13 Uhr 30 wollen die Neurechten am Alten Markt in Stralsund stehen. Für Stralsund gibt es einen Aufruf zum Protest.

Rechter „Abendspaziergang“ am 11.04.16 in Wolgast
Erneut wollen Rassist*innen durch Wolgast „spazieren“. Das Bündnis Wolgast kann mehr als völkisch sein organisiert eine Gegenkundgebung. Details zum Naziaufmarsch und zu den Gegenprotesten gibt es auf beim Bündnis.

FFDG-Aufmarsch am 11.04.16 in Greifswald
Die selbsternannten „Patriot*innen“ von FFDG mobilisieren für ihren Aufmarsch unter dem Motto „Gegen die aktuelle Asylpolitik“ zum 11. April 2016. Treffpunkt der Nazis ist das Ärztehaus, Ernst-Thälmann-Ring 66, 17491 Greifswald. Das Bündnis Greifswald für Alle mobilisiert zu einer Gegenkundgebung am Ecke Ernst-Thälmann-Ring 1 / Max-Planck-Straße 9 (Sporthalle) ab 18 Uhr 30. Details zu den Gegenprotesten gibt es auf facebook.com/greifswald.fuer.alle .

NPD-Aufmarsch am 01.05.16 in Schwerin
Während die NPD vergangenes Jahr in Neubrandenburg aufmarschierte, versucht es die Partei, gegen die momentan ein Verbotsverfahren läuft, dieses Jahr in der Landeshauptstadt Schwerin aufzulaufen. Das berichtet der Nordkurier in einem Beitrag. Weitere Informationen folgen.

Naziaufmarsch am 08.05.16 in Demmin
Zum zehnten Mal in Folge wollen Nazis am Jahrestag der Befreiung durch die Peenestadt Demmin marschieren. Die Gegenrpoteste organisiert unter anderem das Bündnis Demmin Nazifrei.

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Stralsund, Schwerin, Anklam & Demmin: Liste bevorstehender Naziaufmärsche in Mecklenburg-Vorpommern

+ Neue Naziaufmärsche in Mecklenburg-Vorpommern für April und Mai +++ Nazis wollen in Stralsund, Schwerin, Anklam und Demmin auflaufen +++ Organisiert und beteiligt euch an den Gegenprotesten! ++

Von Janin Krude und Marko Neumann

Aufmarsch von „Vereint für Stralsund“ am 01.04.16 in Stralsund
Die fremdenfeindliche Gruppierung „Vereint für Stralsund“ will am 01. Aprilerneut durch Stralsund marschieren. Unter dem Motto „Asylwahn stoppen! Souveränität einberufen! Bevölkerung schützen!“ wollen die Rassist*innen sich 19 Uhr in der Bahnhofsstraße 10 treffen. Das Bündnis Stralsund für Alle ruft zu einer Protestkundgebung um 19 Uhr auf den Alten Markt auf.

„Deutschland wehrt sich“-Aufmarsch am 04.04.16 in Schwerin
Die rassistische Facebook Gruppierung „Deutschland wehrt sich“ will am 4. April erneut in der Landeshauptstadt Schwerin aufmarschieren. Treffpunkt ist der Bahnhof, beginnen wollen die Nazis um 19 Uhr.

Rassistischer „Abendspaziergang“ am 05.04.16 in Anklam
Am 05. April wollen Rassist*innen zum dritten Mal durch Anklam marschieren. Unter dem Motto „Familie, Werte, Heimatliebe statt Hass und Kriege“ treffen sich die Nazis um 18 Uhr 30 in der Südstadt treffen.

NPD-Aufmarsch am 01.05.16 in Schwerin
Während die NPD vergangenes Jahr in Neubrandenburg aufmarschierte, versucht es die Partei, gegen die momentan ein Verbotsverfahren läuft, dieses Jahr in der Landeshauptstadt Schwerin aufzulaufen. Das berichtet der Nordkurier in einem Beitrag. Weitere Informationen folgen.

Naziaufmarsch am 08.05.16 in Demmin
Zum zehnten Mal in Folge wollen Nazis am Jahrestag der Befreiung durch die Peenestadt Demmin marschieren. Die Gegenrpoteste organisiert unter anderem das Bündnis Demmin Nazifrei.

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Kurzmeldung: NPD-Aufmarsch am 1. Mai 2016 in Schwerin!

Seit Jahren missbraucht die neofaschistische NPD in Mecklenburg-Vorpommern den internationalen Tag der Arbeit für ihre menschenverachtende Propaganda. Während die NPD vergangenes Jahr in Neubrandenburg aufmarschierte, versucht es die Partei, gegen die momentan ein Verbotsverfahren läuft, dieses Jahr in der Landeshauptstadt Schwerin aufzulaufen. Das berichtet der Nordkurier in einem Beitrag. Weitere Informationen folgen.

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#nb2403: Letzte Informationen zum Naziaufmarsch in Neubrandenburg

+ Letzte Infos zum Naziaufmarsch am 24.03.16 in Neubrandenburg +++ Neubrandenburg Nazifrei organisiert Gegenkundgebungen +++ Aktionskarte, Hashtags und co. online ++

Von Marko Neumann

Der NPD Kader Norman Runge hat unter dem Label der Tarnorganisation „Neubrandenburg sagt nein zum Asylwahn“ für heute (24.03.16) in der Neubrandenburger Oststadt einen Aufmarsch angemeldet. Das Bündnis Neubrandenburg Nazifrei organisiert mehrere Gegenkundgebungen.

Standorte der Kundgebungen von Neubrandenburg Nazifrei:
18 Uhr | Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete
18 Uhr | Juri-Gagarin-Ring Ecke Humboldtstr.
geplant | Robert-Koch-Str. Ecke Fritscheshofer Str.

Die Aktionskarte findet ihr hier.

Die Nazis treffen sich 19 Uhr auf dem Parkplatz Salvador-Allende-Str. Ecke Kopernikusstr.

Alle sind aufgerufen – Rassistischer Hetze enttarnen & entgegentreten! Haltet dagegen & Seid aktiv!

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