Archiv der Kategorie 'Sexistischer Kackscheiße entgegentreten!'

Rostock: Grrrlz-DaIY „Same old story – Definitionsmacht abstrakt_konkret“ am 04.03.16 im Café Median

Der nächste Grrrlz*DaIY findet am 04.03.2016 ab 19 Uhr im Café Median statt. Ab 20 Uhr gibt es dann einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema Definitionsmacht.

Beim Grrrlz*DaIY wird am Freitag eine Referentin am Start sein, die sich dem von vielen Seiten gehassten Thema Definitionsmacht widmen wird. In einem historischen Abriss angefangen mit der Frauenhausbewegung hinein in die radikale Linke in Deutschland werden die Grundzüge des Konzepts Definitionsmacht in seiner Entstehung gezeigt – welche Umstände mach(t)en es nötig? Was waren die ursprünglichen Ziele?

Bei der Betrachtung der Definitionsmacht und ihrer Entwicklung in den letzten 40 Jahren fällt eines auf: Es ist einiges passiert. Die Auseinandersetzungen scheinen dabei aber in einer Zeitschleife gefangen zu sein. Definitionsmacht und ihre Vertreter_innen sehen sich oft vermeintlich immergleichen Vorwürfen und Kritiken ausgesetzt, Debatten werden heftig geführt.

Deshalb geht es weiter mit aktuellen Fragen: Wo stehen wir jetzt? Welche Auseinandersetzungen gab es? Woher der ganze Streit? Was bedeutet Definitionsmacht 2016 in der radikalen Linken und im eigenen Umfeld? Und was passiert eigentlich außerhalb der BRD? Der Vortrag soll Definitionsmacht nicht nur in ihrer historischen Entwicklung, sondern auch als theoretisches Konzept und dessen Grundannahmen anschaulich machen. Der Fokus liegt dabei auf dem Umgang mit sexualisierter Gewalt.

In der anschließenden Diskussion soll es in einem solidarischen Rahmen um die Aktualität von Definitionsmacht gehen, ebenso um Perspektiven und mögliche Weiterentwicklungen dieses Konzepts.

Grrrlz*DaIY sagt danke an das für die Finanzierung!

Rostock: Infoveranstaltung „Die Revolution, die Frauen und die Zukunft der arabischen Länder“ am 07.03.16 im Café Median

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2016 lädt die Gruppe „offemsiv“ am 7. März um 19 Uhr ins Cafe Median in Rostock zu einer Veranstaltung ein.

Viele sprechen über die ägyptische Revolution vom 25. Januar 2011 als Vergangenheit. Viele denken, sie hätte mit großen Hoffnungen begonnen und wäre jetzt schon als Misserfolg zu Ende gegangen. Jetzt sind auch viele Aktivisten, die Basisarbeit auf der Straße leisten, ins Gefängnis geworfen worden.
Frauen waren auf vielfältige Weise an der Revolution beteiligt, sie haben demonstriert und in der medialen Öffentlichkeit ihre Anliegen der Öffentlichkeit erklärt. Dies alles betont zusätzlich ihr Recht, zukünftig auf die Situation und Rechte der Frauen Einfluss auszuüben. Ziel des Vortrags ist es, gemeinsam zu diskutieren, welche Strategien Frauen verfolgen können und über welche Möglichkeiten sie verfügen, um weiterhin und langfristig aktiv die Politik ihres Landes gestalten zu können.

Die Referentin, Hoda Salah, ist deutsch-ägyptische Politikwissenschaftlerin und Frauen- und Menschenrechtsaktivistin. Ihre Doktorarbeit schrieb sie über die politische Teilnahme von Frauen im Islamismus. Sie lehrt zur Zeit Politik des Nahen Osten an der Universität Marburg.

Greifswald: Infoveranstaltung „Pop_Queer_Kritik – Mehr Regenbogen für den Mainstream?“ am 14.03.16 im Klex

Sookee kommt nach Greifswald! Und sie hat einen Vortrag im Gepäck, der jedes feministische Herz höher schlagen lässt: Pop_Queer_Kritik – Mehr Regenbogen für den Mainstream?

Mit einem Verständnis von „Queer“, das politischer ist, als die Bierwerbung auf einer Regenbogen-Parade und das eine Gesellschaft stärker strukturiert, als die Homo-Ehe, sucht der Vortrag nach Antworten auf folgende Fragen:
♥ Ist gay die Voraussetzung für queer?Was macht Musik überhaupt queer?
♥ Wie viel Sex muss sein, um queererkennbar werden zu lassen?
♥ Wie lässt sich ein popkultureller Content queer gegen den Strich lesen?
♥ Hilft ein queerer Hype auf dem Weg zur Revolution?

An den Vortrag schließt sich eine offene Diskussion mit Sookee an. Für weitere Infos meldet euch an auf der Facebook Veranstaltung.

Schwerin: Queerfilmfestival und Glitzerdisko am 12.03.16 im Komplex

Das Queerfilmfestival Rostock und seine Veranstalter_innen machen einen Hausbesuch im Komplex Schwerin.

Der Abend schafft einen Raum für Liebhaber_innen queerer Filme. Gleichzeitig wollen wir mit dem QueerFilmFest ein Zeichen dagegen setzen, dass Menschen immer noch aufgrund ihrer Geschlechtsidentität, sexuellen Orientierung und Beziehungsformen diskriminiert werden. Die Filme, die gezeigt werden, bewegen sich oft abseits des Mainstreams. Könnte eine spanische Doku über Transgender, ein melodramatischer skandinavische Kurzfilm oder eine Komödien direkt aus Hollywood sein. Das wird in Kürze bekannt gegeben. Seid gespannt.

Das QueerFilmFest ist offen für alle, auch für Leute mit wenig Geld. Deshalb gibt es keine festen Eintrittspreise, sondern die Bitte, am Einlass einen kleinen Beitrag zu spenden. Mit Hilfe dieser Beiträge ist es uns möglich, das QueerFilmFest zu unterstützen.

Für aktuelle Infos checkt die Facebook Veranstaltung. ;-)

Rostock: ‚One Billion Rising‘ Flashmob am 14.02.16 auf dem Universitätsplatz

Am 14. Februar findet der globale One Billion Rising Flashmob statt. Ein Tag an dem auf die Gewalt gegenüber Frauen* und Mädchen* aufmerksam gemacht werden soll. Denn leider sieht die traurige Realität noch immer so aus, dass jede 3. Frau weltweit bereits Opfer von Gewalt war, geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt wurde.

Kommt also ab 14 Uhr auf den Uniplatz, tanzt gemeinsam mit uns dagegen an und seid dabei! Setzt ein Zeichen und zeigt Solidarität mit den betroffenen Frauen* und Mädchen*! Nette Mucke aus ‚m Lautsprecher, ne kleine Bastelecke und was zu futtern is auch am Start. Rassist*innen können allerdings zu hause bleiben!

One Billion rising sagt dir nix? Dann schau mal hier.

Jetzt bestellen: ‚Outline‘-Heft No.5 erschienen!

++ fünfte Ausgabe der Outline-Heftreihe erschienen +++ Schwerpunkt „Geschlecht und Sexualität“ +++ jetzt bestellen oder downloaden +

Von Marko Neumann

Die fünfte Ausgabe der Outline beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der aktuellen Debatte um Geschlecht und Sexualität. Unsere Gesellschaft ist in allen Bereichen von einer tiefgreifenden Vergeschlechtlichung geprägt. Egal ob in Kleidungsabteilungen, in der Kosmetikindustrie oder sogar in Lebensmittelläden – überall begegnen uns vergeschlechtlichte Produkte und dazugehörige vorgefertigte Identitäten. Das Deo für den Mann, die Vitaminpillen für die Frau oder die jeweilige geschlechtsbezogene Kleidung, kaum ein Lebensbereich ist frei von solchen starr vorgefertigten Geschlechterkategorien. Damit ist eine Hierarchisierung der Geschlechter verbunden, die ein emanzipatorisches Zusammenleben unmöglich macht.


Bild: Die aktuelle Ausgabe der ‚Outline‘-Heftreihe mit dem Schwerpunkt Geschlecht & Sexualität.

Neben zwei Artikeln zur Diskriminierung von LSBTTIQ* in ganz Europa und den Ursachen von verbreiteten Schönheitsidealen haben wir einen Kommentar zur Aktualität eines kämpferischen Feminismus in das aktuelle Heft mit aufgenommen. Ein Gastbeitrag von Thomas Willms beschäftigt sich kritisch mit der Band „Die Bandbreite“ und setzt sich insbesondere den Liedtexten der äußerst umstrittenen Musikgruppe auseinander.

Ihr könnt die aktuelle als pdf-Datei herunterladen oder sie per Mail bei uns bestellen. Ältere Ausgaben könnt ihr euch darüber hinaus im Downloadbereich herunterladen.

Schwerin & Rostock: Auch 2015 Paraden für die Gleichstellung nicht-heterosexueller Menschen

++ Demonstrationen für die Rechte von LSBTTI* in Schwerin und Rostock +++ Paraden gegen Unwissenheit und religiöse Fesseln am 04. & 18. Juli +

Von Christoph Lütge und Marko Neumann

Seit Jahren finden auch in Mecklenburg-Vorpommern Paraden zum Christopher Street Day (CSD) statt und auch 2015 gibt es in Rostock und Schwerin wieder bunte Umzüge, die für ein tolerantes und gleichgestelltes Miteinander werben.

Den Anfang macht die Landeshauptstadt. Am 4. Juli 2015 startet der CSD um 14 Uhr am Südufer des Pfaffenteiches mit einer bunten Parade unter dem Motto „Homophobie raus aus den Köpfen! Wissen schafft Akzeptanz.“ durch die Innenstadt. Ab 16 Uhr erwartet alle Teilnehmer*innen dort ein fettes Programm aus Politik und Kultur. Details zum Ablauf findet ihr auf csdschwerin.de.

In Rostock findet der CSD am 18. Juli statt. Um 15 Uhr beginnt die Parade unter dem Motto „UM GOTTES WILLEN! Wenn Glaube ein Anker ist, darf Religion keine Fessel sein.“. Ab etwa 17 Uhr gibt wie in Schwerin eine Abschlusskundgebung – ebenfalls am Neuen Markt – mit vielen Ständen, Redebeiträgen und jeder Menge Partymusik. Alle weiteren Informationen findet ihr auf rostock-pride.de.

Rostock: Vortrag & Diskussion „Organisierter Antifeminismus. Familialismus und Maskulismus am Beispiel der AfD“ am 01.07.15

01.07.2015 | 19 Uhr | Campus Ulmenstraße 69 | Haus 1, Hörsaal 323

Vor wenigen Monaten noch sorgten die sogenannten Männerrechtler bzw. Maskulinisten für eine Reihe von Artikeln in den Mainstream-Medien: Inzwischen seien Männer, Jungen, Väter Opfer eines ausufernden Staatsfeminismus geworden, lauteten die Schlagzeilen und in den Kommentarspalten tobte sich die antifeministische HateSpeech aus. Inzwischen scheint die Alternative für Deutschland (AfD) den organisierten Antifeminismus mit geschlechterkonservativen Positionierungen anzuführen. Diese strebt eine deutsch-nationale familialistische Bevölkerungspolitik an. Der Maskulismus teilt mit dem Familialismus die Propagierung einer Verschwörungsideologie, der zufolge der sogenannte Genderismus eine neue totalitäre Herrschaftsform sei, welcher die Männer bzw. die Familien als Keimzelle der Nation zurückdrängen oder gar zerstören will. Der Soziologe Andreas Kemper geht auf die Entstehung, die Netzwerke und die Akteur*innen dieser Verschwörungsideologien ein und stellt deren Argumentationsmuster dar.

Gender Bender Action Days #5 – Queer-feministische Tage in Greifswald 28.-30.05.15

Die Gender Bender Action Days 2015 bieten euch zum fünften Mal Raum und Programm sich mit Themen rund um die „Biegsamkeit“ des Geschlechts zu beschäftigen. Körperliche Geschlechtsmerkmale bestimmen nicht die Geschlechtsidentität eines Menschen, auch wenn sie häufig zusammen fallen mögen – Geschlechterrollen und Heteronormativität sind repressive Konstrukte, die an verschiedenen Fronten bekämpft werden!

Wir bieten dir die Möglichkeit, dich beispielsweise über die aktuelle Situation der LGBTI* in Russland zu informieren, dich in Gesprächsrunden einzubringen oder sie für dich als bunte Spielwiese zu nutzen. Hier kannst du völlig ungeniert und frei etwas Neues ausprobieren!

Hier das Kurzprogramm:

Donnerstag, 28. Mai
20:30 Uhr // IKuWo // Vortrag und Kurzfilme (OmeU): Situation von LGBTI* in Russland

Freitag, 29. Mai
19 Uhr // IKuWo // Vortrag: Feministische Bewegungen – damals und heute
21 Uhr // IKuWo // Konzert: Profeminist & Riot Grrrl Punk

Samstag, 30. Mai
14-16 Uhr // IKuWo // Workshop: Ene mene muschi 14-16 Uhr // IKuWo // Vortrag und Gesprächsrunde: Körper * Wie & Was!
14-16 Uhr // IKuWo // Workshop: Werkzeug
16-18 Uhr // IKuWo // Workshop: DJ
16-18 Uhr // IKuWo // Gesprächsrunde: Play it save-play it sexy
18-20 Uhr // IKuWo // Vortrag: Intersektionalität
22 Uhr // IKuWo // Party: One Love – Onepiece

Details zum Programm und weitere Infos findet ihr hier.

Rostock: Queer*PolDo „Warten auf das Wunderland“ am 04.12.14 im Peter-Weiss-Haus

Der letzte Queer*PolDo in diesem Jahr widmet uns dem Thema UTOPIEN. Gezeigt wird der Film „Warten auf das Wunderland“, der zwei Menschen begleitet, die von ihren Vorstellungen vom schönen Leben sprechen. Der Film ist zwar schon etwas älter, hält aber noch einige aktuelle Fragen bereit. Seid danach herzlich eingeladen zu einem gemeinsamen Getränk im Café Marat um 12 schöne Queer*PolDos im vergangenen Jahr zu feiern.

Zum Film:
Axel H. aus Berlin-Kreuzberg wird versuchte Brandstiftung an Bundeswehrfahrzeugen vorgeworfen. damit gilt er als linksextrem. Er wartet derzeit auf eine Gerichtsentscheidung.
Alice Evermore aus Berlin-Kreuzberg bereitet sich auf eine Operation vor. Ihr „Body Project“ übertritt dabei gesellschaftliche Vorstellungen von Geschlecht und ist an strenge gesetzliche Vorlagen gebunden.
Was treibt die beiden an? Wie weit gehen sie und andere für ihre Überzeugungen und Träume? „Warten auf das Wunderland“ ist ein Dokumentarfilm über gesellschaftliche Normen und Geschlechterideologien, Gefängnis, Krieg und vor allem ein Film über Frei(t)räume und Utopien.

Wann und wo?
Am 04. Dezember 2014 im Peter-Weiss-Haus in Rostock. Beginn ist 20 Uhr.

Ladyfest Rostock: Einladung zum Offenen Plenum am 26.11.2014 im JAZ

Auch wenn wir in der Orga nicht viele sind, sind wir vieles. Aber noch nicht genug. Wir haben Lust auf mehr: Ladyfeste in Rostock und queer-feministische Action. Unsere Gruppe will sich vergrößern, um den Horizont zu erweitern, sich Großes vorzunehmen und Großartiges zu wuppen.

Beim Ladyfest geht es darum, einen Raum zu schaffen, in dem Leute sich ausprobieren, Fähigkeiten herausbilden und sich mit anderen vernetzen können. Hinter allem steht die Absicht, männerdominierte Bereiche aufzubrechen und Menschen, die in diesen Bereichen hinten runterfallen, zu stärken. Am liebsten ist es uns, dass am Ende etwas Schönes herauskommt, das mit vielen Leuten geteilt und mitgestaltet werden kann.

Das klingt wie etwas, worauf du Bock hast? Fantastisch! Komm gern zu unserem großen offenen Plenum. Lerne uns kennen und werde Teil unserer Crew.

Der Kennenlern-Beschnupper-Vorstellungs-Träumerei-Treffen-Plenum-Abend findet statt am Mittwoch, 26. November um 18 Uhr, im JAZ Rostock (Lindenstrasse 3b, 18055 Rostock).

Wir freuen uns auf und über alte und neue Gesichter und sind ganz gespannt und hippelig und versuchen, uns ganz manierlich vorzubereiten.

Nazis, Rassist_innen etc. sind von dem Plenum ausgeschlossen.

Bis dahin! Eure kleine Ladyfest Rostock-Gruppe

Mehr Informationen gibt es auf ladyfestrostock.blogsport.de.

Rostock: Filmvorführung „Sounds Queer“ am 21.11.2014 im Peter-Weiss-Haus

Auf den Spuren der drei DJs Tama Sumo, Resom & Ena Lind geht “Sounds Queer” der Frage nach, inwiefern weibliche Techno-DJs andere Erfahrungen machen als ihre männlichen Kollegen. Die Portraits geben einen subjektiven Einblick in ihre Lebenswelt und in ihre Auseinandersetzung mit diesem noch immer männlich dominierten Feld.

Die Protagonistinnen erzählen von ihrem Weg mit der elektronischen Musik: Tama Sumo legt bereits seit den 90ern in Berlin auf und ist inzwischen Resident-DJ im Berghain, bzw. der Panoramabar, einem Club der es zur weltweiten Bekanntschaft gebracht hat. Resom bricht von Leipzig nach Berlin auf, um dort ihre DJ-Karriere voranzutreiben und Veranstaltungen im ://about blank zu organisieren, einem Club der sich zwischen Techno-D.I.Y.-Kultur und kollektiven linken Strukturen bewegt. Ena Lind ist Organisatorin der europaweiten queeren und feministischen Partyreihe „Bend Over“ und will ihre DJ-Laufbahn nun weiter professionalisieren.

Ausgehend vom Alltag der Protagonistinnen entsteht ein Panorama um Berlin, Feminismus, Nerdtum, queeres Leben, die Liebe zur Musik, die Sehnsucht nach Selbstverwirklichung und das Auflegen als Arbeit. So sehen die drei Portraitierten auf unterschiedliche Weise in Berlin die Möglichkeit, ihre künstlerischen Träume und ihre queeren Lebensentwürfe zu verwirklichen. Darüber hinaus regt „Sounds Queer“ dazu an, über Sound als Musikelement und Techno als Soundtrack zu urbanen Räumen nachzudenken.

Im Anschluss darf getanzt werden: Die Rainbows and Unicorns gehen in die dritte Runde, Start ist 23 Uhr.

Wann und wo genau?
Am 21. November 2014 im Peter-Weiss-Haus ab 20 Uhr 30.

Rostock: Vortrag „Homosexualität und Islam“ am 20.11.2014 im Peter-Weiss-Haus

„Homosexualität und Islam“ – Ein Vortrag von Mina Ahadi im Rahmen der Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie 2014

Die gebürtige Iranerin Mina Ahadi war aktiv in der linken Opposition gegen den Schah. Als die Revolution im Iran scheiterte, organisierte Mina Ahadi Protestaktionen. Als regimekritische Aktivistin wurde sie schikaniert und ihr Mann wurde nach einer Hausdurchsuchung hingerichtet. Sie entkam und wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt.

Seit 1996 lebt sie in Köln. 2001 gründete Mina Ahadi das Internationale Komitee gegen Steinigung, 2004 das Komitee gegen Todesstrafe. Auf der Gründungsversammlung des Zentralrats der Ex-Muslime wurde Mina Ahadi zur 1. Vorsitzenden gewählt. Seit der Veröffentlichung dieser Information im Februar 2007 steht Mina Ahadi unter Polizeischutz.

2007 wurde Mina Ahadi zur Säkularistin des Jahres in England gewählt und in 2008 erhielt sie den Medienpreis in Wien für ihr Buch „Ich habe abgeschworen“.

Wann und wo genau?
Am 20. November im Peter-Weiss-Haus ab 20 Uhr.

Rostock: Schlagende Landsmannschaft lädt zu einem „kritischen Blick“ am 29.10.14 ein

++ schlagende Landsmannschaft Baltia Rostock sucht neue Sympathisanten und Mitglieder +++ Einladung zu Besäufnis im Verbindungshaus +++ Hausbesuche offenbar ausdrücklich erwünscht +

Von Marko Neumann

Immer wieder geraten studentische Verbindung in die Kritik. Egal, ob es sich um die Forderung nach einem Ariernachweis handelt, Burschenschaftler_innen anderen Menschen Gewalt androhen, Saufgelage bis zur Besinnungslosigkeit oder andere krude Ereignisse lassen regelmäßig aufhorchen, wenn es um Landsmannschaften oder Burschenschaften geht.


Bild: Viele der ausgelegten Flyer der Landsmannschaft wurden schnell wieder eingesammelt.

Auch in MV gibt es mehrere solcher Verbindungen. Eine dieser Landsmannschaften heißt „Akademische Landsmannschaft Baltia“ Rostock. Baltia ist eine der schlagenden Verbindungen. Fechten und Mensuren gehören fest zum Verbindungsalltag.

Nicht zu Unrecht ist Baltia um ihren „guten Ruf“ besorgt. Um die vermeintlichen Vorurteile gegen den völkischen Zusammenschluss zu zerstreuen, laden die Brüder – Frauen sind ohnehin nicht willkommen – zu einem „Open Tresen“ ein. Bei Alkohol sollen die geneigten Gäste ihre Fragen stellen. „Vorurteile bekommst du geschenkt, Urteile musst du dir selbst bilden. Am Mittwoch hast du bei uns die Chance, die bösen Burschis all‘ das zu fragen, was du dich noch nie getraut hast“, heißt es in einem entsprechenden Flyer, der kürzlich von Mitgliedern der Baltia verteilt wurde.

In einer eigens eingerichteten Facebook Veranstaltung haben sich bislang ganze acht Teilnehmer eingetragen. Damit die Burschis nicht ganz alleine in ihrem Haus in der Wielandstraße 9 (18055 Rostock) bleiben, guckt doch bei den Bundesbrüdern vorbei. Frei unter dem Motto „Urteile musst du dir selbst bilden“, bietet der Abend sicher eine gute Gelegenheit, tatsächlich einen „kritischen Blick“ auf die Baltia zu richten. Los geht’s 20 Uhr.

In eigener Sache: neue Sticker „Streetart“, „hate Sexism“ & „Gleichgültigkeit“ jetzt bestellen!

Kürzlich sind wieder neue Aufkleber bei uns hereingeschneit. „Streetart ist not a crime“, „Have Sex, hate Sexism“ und „Sophie Scholl“ heißen die aktuellen Sticker. Die neue Serie könnt ihr in Kürze bei allen gut sortierten Infoläden in MV oder direkt bei uns bekommen. Achtet in jedem Fall auf unsere Hinweise zum verkleben der Sticker.

Wenn ihr uns eine Spende für das Material hinterlassen wollt, nutzt dazu dieses Konto.


Bild: Die neue Aufkleberserie. Nur so lange der Vorrat reicht!




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