Gefallen ist das uneinnehmbare Königsberg, gefallen zwölf Stunden nach den Beteuerungen des Berliner Radios, dass die Russen nie in Königsberg sein würden. Die Feder des Chronisten bleibt hinter der Geschichte zurück. Die Rote Armee steht im Zentrum von Wien. Die verbündeten Truppen sind bis Bremen und Braunschweig vorgerückt. Die Fritze, die in Holland stecken geblieben sind, werden dort nicht mehr herauskommen. Auch aus dem Ruhrgebiet werden die Fritze nicht mehr herauskommen.Vor einer Woche haben die Deutschen von der „Elbgrenze“ gesprochen. Noch vor kurzem hat Hitler daran gedacht, in Österreich Schutz zu suchen, jetzt schaut er voller Entsetzen nach Süden. Es ist schwer aufzuzählen, was er verloren hat: die Ostseeküste von Tilsit bis Stettin, alle Industriegebiete – Schlesien, das Saarland, das Ruhrgebiet, die Kornkammern Preußens und Pommerns, das unermesslich reiche Frankfurt, Badens Hauptstadt Karlsruhe, große Städte – Kassel, Köln, Mainz, Münster, Würzburg, Hannover. Amerikanische Panzersoldaten haben eine Exkursion durch den malerischen Harz begonnen. Bald werden sie den Brocken sehen, auf dem es der Überlieferung nach Hexen gibt. Dieser Anblick wird sie kaum verwundern: In den deutschen Städten haben sie ganz reale Hexen gesehen. Eine andere amerikanische Abteilung ist bis zu der bayerischen Stadt vorgerückt, die ich schon mehrmals in meinen Artikeln erwähnt habe, bezaubert von ihrem melodischen Namen – Schweinfurt (übersetzt „Furt für Schweine“).

Es gibt Agonien, die voller Größe sind. Deutschland geht jämmerlich unter – kein Pathos, keine Würde. Denken wir an die üppigen Paraden, den Berliner „Sportpalast“, wo Adolf Hitler so oft gebrüllt hat, dass er die Welt erobern wird. Wo ist er jetzt? In welcher Ritze? Er hat Deutschland an den Abgrund geführt und zieht es jetzt vor, sich nicht zu zeigen. Seine Helfer sind nur um das eine besorgt: wie sie ihre Haut retten können. Die Amerikaner haben die Goldreserven Deutschlands gefunden; die Banditen haben Reißaus genommen und sie im Stich gelassen. Nun ja, die deutschen Frauen verlieren ihre gestohlenen Pelze und Löffel und die Herrscher des Deutschen Reiches verlieren Tonnen von Gold. Und alle laufen, alle rennen umher, alle treten einander auf die Füße bei dem Versuch, sich zur schweizerischen Grenze durchzuschlagen. „Das Jahr 1918 wird sich nicht wiederholen“, hat Goebbels hochmütig verkündet; das war vor ein paar Monaten. Jetzt dürfen die Deutschen nicht einmal mehr davon träumen, dass sich das Jahr 1918 wiederholt. Nein, das Jahr 1918 wird sich nicht wiederholen. Damals standen an der Spitze Deutschlands Politiker, wenn auch beschränkte, Generäle, wenn auch geschlagene, Diplomaten, wenn auch schwache. Jetzt stehen an der Spitze Deutschlands Gangster, ein gemütlicher Freundeskreis von Kriminellen. Und die prominenten Banditen denken nicht an das Schicksal des kleinen Diebsgesindels, das sie umgibt, die Banditen sind nicht mit der Zukunft Deutschlands beschäftigt, sondern mit gefälschten Pässen. Ihnen ist nicht nach Staatsgespräch und Staatsstreich: Sie lassen sich Bärte wachsen und färben ihre Haarschöpfe. Die ausländische Presse hat ein gutes Jahr lang den Terminus „bedingungslose Kapitulation“ diskutiert. Aber die Frage ist nicht, ob Deutschland kapitulieren will. Es ist niemand da zum Kapitulieren. Deutschland ist nicht da: Da ist eine kolossal große Rotte, die auseinanderläuft, wenn die Rede auf Veranwortung kommt. Es kapitulieren Generäle und Fritze, Bürgermeister und stellvertretende Bürgermeister, es kapitulieren Regimenter und Kompanien, Städte, Straßen, Wohnungen. In anderen Kompanien, in den Nachbarhäusern oder -wohnungen wiederum sträuben sich die Banditen noch und verstecken sich hinter dem Namen Deutschland. So ist es mit dem Einfall der kulturlosen und blutdürstigen Faschisten, die Welt unterwerfen zu wollen, zu Ende gegangen.

Die „Deutsche Allgemeine Zeitung“ versichert ihren Lesern (gibt es sie noch? Den Deutschen ist schließlich jetzt nicht nach Zeitungen), dass die deutschen Soldaten „fanatisch sowohl gegen die Bolschewiken als auch gegen die Amerikaner kämpfen“. Unsere Verbündeten können über diese Worte lachen: An einem Tag haben sie fast ohne Kämpfe vierzigtausend Deutsche gefangen genommen. Die Korrespondenten erzählen, dass die Amerikaner bei ihrem Vorrücken nach Osten immer auf ein Hindernis treffen: Massen von Gefangenen, die alle Straßen verstopfen. Beim Anblick der Amerikaner begeben sich die Deutschen wahrhaftig mit fanatischer Hartnäckigkeit in Gefangenschaft. Die Gefangenen bewegen sich ohne Konvoi, und die Posten an den Lagern sind nicht dazu aufgestellt, die Gefangenen beim Weglaufen zu stören, sondern damit die sich ergebenden Fritze, die in die Lager drängen, einander nicht erdrücken. Vergessen sind sowohl Gott Wotan als auch Nietzsche als auch Adolf Hitler alias Schicklgruber – die Übermenschen muntern einander mit den Worten auf: „Halt aus, Kamerad, die Amerikaner sind nicht mehr weit …“.

Der ausländische Leser wird fragen: Warum haben denn die Deutschen mit einer solchen Hartnäckigkeit versucht, Küstrin zu halten? Warum schlagen sie sich verbissen in den Straßen Wiens, umgeben von der Feindseligkeit der Wiener? Warum haben die Deutschen verzweifelt Königsberg verteidigt, das Hunderte Kilometer von der Front an der Oder entfernt ist? Um auf diese Fragen zu antworten, muss man sich an die furchtbaren Wunden Russlands erinnern, von denen viele nichts wissen wollen und die viele vergessen wollen.

Am 1. April 1944 ermordeten die Deutschen 86 Einwohner der französischen Gemeinde Asque. Der deutsche Offizier, der den Mord leitete, erklärte, als man ihn nach den Gründen für die Erschießung fragte, er habe „irrtümlich einen Befehl angewandt, der sich auf das okkupierte sowjetische Territorium bezog“. Ich rede die Qualen, die Frankreich durchgemacht hat, nicht klein; ich liebe das französische Volk und verstehe sein Leid. Aber mögen alle über die Worte dieser Menschenfresser nachdenken. General de Gaulle reiste kürzlich zu dem Aschehaufen, der von dem Dorf Oradour übrig geblieben ist; die Deutschen haben alle seine Einwohner getötet. Von solchen Dörfern gibt es in Frankreich vier. Wie viele von solchen Dörfern gibt es in Belorussland?

Ich will an die Dörfer des Leningrader Gebiets erinnern, wo die Deutschen die Hütten zusammen mit den Menschen verbrannt haben. Ich will an die Strecke Gshatsk – Wilno erinnern: daran, wie sorgfältig, akkurat die Soldaten der deutschen Armee, nicht Gestapoleute, nicht einmal SS-Leute, nein, ganz gewöhnliche Fritze, Orjol, Smolensk, Witebsk, Poltawa, hunderte anderer Städte niedergebrannt haben. Als die Deutschen einige englische Kriegsgefangene ermordeten, schrieben die ausländischen Zeitungen zu Recht von einer unerhörten Barbarei. Wie viele sowjetische Kriegsgefangene haben die Deutschen erschossen, erhängt, mit Hunger zu Tode gequält? Wenn die Welt ein Gewissen hat, muss die Welt Trauerkleidung anlegen, wenn sie auf das Leid Belorusslands sieht. Denn man trifft nur selten einen Belorussen, dessen Nächste die Deutschen nicht ermordet haben. Und Leningrad? Kann man mit Gelassenheit an die Tragödie denken, die Leningrad durchlebt hat? Wer so etwas vergisst, ist kein Mensch, sondern ein schäbiges Insekt.

Es gab Zeiten, da erschütterte die Not eines einzigen Beleidigten das Gewissen der ganzen Menschheit. So war es mit der Dreyfus-Affäre: Ein unschuldiger Jude wurde zu Festungshaft verurteilt, und das brachte die Welt auf, Emile Zola entrüstete sich, Anatole France und Mirbeau und mit ihnen die besten Köpfe ganz Europas. Die Hitlerleute haben bei uns nicht einen, sondern Millionen unschuldiger Juden ermordet. Und es haben sich im Westen Leute gefunden, die unsere trockenen, bescheidenen Berichte der „Übertreibung“ bezichtigen. Ich hätte gern, dass diese ausländischen Besänftiger bis ans Ende ihrer Tage von den Kindern in unseren Gräben träumen, den noch halb Lebendigen mit ihren zerstückelten Körpern, die vor dem Tod nach ihren Müttern rufen.

Leid unserer Heimat, Leid aller Waisen, unser Leid – du bist mit uns in diesen Tagen der Siege, du fachst das Feuer der Unversöhnlichkeit an, du weckst das Gewissen der Schlafenden, du wirfst einen Schatten, den Schatten der verstümmelten Birke, den Schatten des Galgens, den Schatten der weinenden Mutter auf den Frühling der Welt. Ich bemühe mich, mich zurückzuhalten, ich bemühe mich, so leise wie möglich, so streng wie möglich zu sprechen, aber ich habe keine Worte. Keine Worte habe ich, um die Welt noch einmal daran zu erinnern, was die Deutschen mit meinem Land gemacht haben. Vielleicht ist es besser, nur die Namen zu wiederholen: Babi Jar, Trostjanez, Kertsch, Ponary, Belshez. Vielleicht ist es besser, kühle Zahlen anzuführen. In einem Truppenverband wurden 2103 Personen befragt. Hier die Statistik des Blutes und der Tränen:

Verwandte an den Fronten gefallen – 1288.
Frauen, Kinder, Familienmitglieder erschossen und erhängt – 532.
Mit Gewalt nach Deutschland geschickt – 393.
Verwandte ausgepeitscht – 222.
Wirtschaften ausgeplündert und vernichtet – 314.
Häuser niedergebrannt – 502.
Kühe, Pferde und Kleinvieh fortgenommen – 630.
Verwandte als Invaliden von der Front zurückgekehrt – 201.
Persönlich auf dem okkupierten Territorium ausgepeitscht worden – 161.
An den Fronten verwundet – 1268.

Aber wenn die Zahlen ihre Macht über die Herzen verloren haben, fragt vier Panzersoldaten, warum sie es eilig haben, nach Berlin zu kommen. Leutnant Wdowitschenko wird erzählen, wie die Deutschen im Dorf Petrowka seine Fotografie fanden; sie folterten die Schwester des Leutnants, Anja, mit glühend gemachtem Eisen – „wo ist der russische Offizier?“ – , dann banden sie die winzige Allotschka an zwei kleine Eichenbäume und zerrissen das Kind in zwei Teile, die Mutter musste zusehen. Sergeant Zelowalnikow wird antworten, dass die Deutschen in Krasnodar seinen Vater, seine Mutter und seine Schwestern vergast haben. Alle Verwandten von Sergeant Schandler wurden von den Deutschen in Welish verbrannt. Die Familie von Hauptfeldwebel Smirnow kam während der Okkupation in Puschkin um. Das ist das Schicksal von vier Panzersoldaten, die zusammen kämpfen. Von solchen gibt es Millionen. Darum haben die Deutschen solche Angst vor uns. Darum ist es leichter, ganze Städte in Westfalen zu nehmen, als ein Dorf an der Oder. Darum schickt Hitler, entgegen allen Argumenten der Vernunft, seine letzten Divisionen nach Osten.

Im Westen sagen die Deutschen: „Nicht anfassen“, sie spielen sozusagen nicht mehr mit. Sie waren ja nicht in Amerika. Oh, selbstverständlich hat vor drei Jahren ein frecher Fritz in meiner Gegenwart zu meinem amerikanischen Freund Leland Stowe gesagt: „Wir kommen auch nach Amerika, obwohl das weit ist.“ Aber von Absichten brennen keine Städte und sterben keine Kinder. Diese unverschämten Deutschen benehmen sich den Amerikanern gegenüber wie irgendein neutraler Staat. Englische und amerikanische Korrespondenten führen dutzende pittoresker Beispiele an. Ich verweile vor allem bei einem namhaften Exemplar: dem Erzbischof von Münster, Galen. Er weiß zweifellos, dass in Amerika der Führer* der deutschen Katholiken, Brüning, lebt, umgeben von jeglicher Fürsorge. Und der Erzbischof beeilt sich, zu versichern: „Ich bin auch gegen die Nazis.“ Darauf legt der Erzbischof sein Programm dar: a) die Deutschen sind gegen Ausländer; b) die Alliierten müssen den Schaden ersetzen, der den Deutschen durch die Bombardements zugefügt wurde; c) die Sowjetunion ist ein Feind Deutschlands, und man darf die Russen nicht nach Deutschland lassen; d) wenn das oben Stehende erfüllt wird, dann „wird etwa in 65 Jahren in Europa Frieden herrschen“. Bleibt zu ergänzen, dass die katholischen Zeitungen Amerikas und Englands vollauf befriedigt sind von dem Aufbauprogramm dieses erzgeistlichen Menschenfressers. Gehen wir zu den Gemeindemitgliedern über, die sind auch nicht besser.

Ein Korrespondent des „Daily Herald“ beschreibt, wie sich in einem Städtchen die Einwohner an die Alliierten wandten „mit der Bitte, die entflohenen russischen Kriegsgefangenen einzufangen zu helfen“. Alle englischen Zeitungen melden, dass in Osnabrück die Alliierten einen hitlerschen Polizisten auf seinem Posten gelassen hatten; dieser Letzte zündete ein Haus an, in dem sich russische Frauen befanden. Der Korrespondent des „Daily Herald“ schreibt, ein deutscher Bauer habe gefordert: „Die russischen Arbeiter müssen bleiben, sonst kann ich nicht mit den Frühjahrsarbeiten beginnen.“ Wobei der englische Journalist sich beeilt, hinzuzufügen, dass er völlig einverstanden ist mit den Argumenten dieses Sklavenhalters. Er ist nicht allein: Die Militärbehörde hat ein Flugblatt in fünf Sprachen herausgegeben, das die befreiten Sklaven einlädt, zurück auf die Güter zu ihren Sklavenhaltern zu kommen, „um die Feldarbeiten des Frühlings durchzuführen“.

Warum sind die Deutschen an der Oder nicht so wie die Deutschen an der Weser? Weil niemand sich folgendes Bild vorstellen kann: In einer von der Roten Armee eingenommenen Stadt verbrennt ein Hitlerpolizeibeamter, den man auf seinem Posten belassen hat, Amerikaner, oder Deutsche wenden sich an die Rotarmisten mit der Bitte, ihnen zu helfen, die geflohenen englischen Kriegsgefangenen wieder einzufangen, oder die Deutschen wenden sich an die Russen mit der Bitte, ihnen noch ein-zwei Monate die französischen Sklaven zu lassen, oder Ilja Ehrenburg schreibt, dass es „notwendig ist, die holländischen Arbeiter auf den deutschen Gütern zu belassen, auf dass die Landwirtschaft Pommerns nicht erschüttert werde“. Nein, Menschenfresser suchen bei uns keine Lebensmittelkarten auf Menschenfleisch, Sklavenhalter hoffen nicht, von uns Sklaven zu bekommen, Faschisten sehen im Osten keine Schirmherren. Und darum haben wir Königsberg nicht per Telefon genommen. Und darum nehmen wir Wien nicht per Fotoapparat.

Heute melden die Verbündeten, dass ihre Panzer sich den Grenzen Sachsens nähern. An den Ostgrenzen Sachsens stehen Abteilungen der Roten Armee. Wir wissen, dass wir die deutsche Verteidigung durchbrechen müssen: Die Banditen werden sich wehren. Aber die Rote Armee hat sich daran gewöhnt, sich mit den Deutschen mit Hilfe von Waffen zu unterhalten: So werden wir das Gespräch mit ihnen auch beenden. Wir bestehen auf unserer Rolle nicht deshalb, weil wir ehrsüchtig sind: Zu viel Blut ist an den Lorbeeren. Wir bestehen auf unserer Rolle deshalb, weil die Stunde des Jüngsten Gerichtes naht, und das Blut der Helden, das Gewissen Sowjetrusslands ruft: Bedeckt die schamlose Blöße des Erzbischofs von Münster! Die Hitlerpolizisten setzt hinter Schloß und Riegel, ehe sie neue Untaten vollbringen! Die Deutschen, die „Russen fangen“, bringt zur Vernunft, bevor es zu spät ist – bevor die Russen angefangen haben, sie zu fangen! Die Sklavenhalter schickt zur Arbeit, sollen sie ihre frechen Rücken krümmen! Strebt nach einem wirklichen Frieden, nicht in 65 Jahren, sondern jetzt, und nicht nach einem von München oder Münster, sondern nach einem ehrlichen, menschlichen.

In unserer Empörung sind alle Völker mit uns, die den Stiefelabsatz der deutschen Eroberer erfahren haben – Polen und Jugoslawen, Tschechoslowaken und Franzosen, Belgier und Norweger. Die einen hatten es bitterer als die anderen, aber alle hatten es bitter, und alle wollen eines: Deutschland bändigen. Mit uns sind die Soldaten Amerikas und Großbritanniens, die jetzt die Grausamkeit und die Niedertracht der Hitlerleute sehen. Ein Korrespondent der Associated Press schreibt, dass die Soldaten der 2. Panzerdivision, als sie gesehen hatten, wie die Deutschen die russischen Kriegsgefangenen und die jüdischen jungen Frauen gequält hatten, sagten: „Das Schlimmste, was wir mit den Deutschen machen können, wird noch viel zu gut für sie sein.“ Und in einem anderen deutschen Lager versammelte der amerikanische Oberst die Deutschen vor den Leichen der Menschen aller Nationalitäten und sagte: „Dafür werden wir euch bis ans Ende unserer Tage hassen.“

Näher rückt der Tag, an dem wir unsere Freunde treffen werden. Wir kommen stolz und froh zu diesem Treffen. Wir werden dem amerikanischen, dem englischen und dem französischen Soldaten fest die Hand drücken. Wir werden allen sagen: Genug. Die Deutschen haben sich selbst Werwölfe genannt. Aber die Treibjagd wird echt sein. Die Freunde des Erzbischofs Galen, Lady Gibb, Dorothy Thompson und andere Schirmherren dieser Mörder werden gebeten, sich nicht zu beunruhigen. Werwölfe wird es nicht geben: Jetzt ist nicht das Jahr neunzehnhundertachtzehn, es reicht! Diesmal werden sie sich nicht verwandeln und nicht wiederkehren.

9. April 1945

* im Original deutsch – Anm. d. Übers.

Übersetzung aus dem Russischen: C. Mannewitz
[erstmals in „Prawda“, 9. April 1945]




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